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Hardware Thinkpads


Das Motto „Gutes muss nicht teuer sein“ gilt nun auch für manche IBM-Notebooks. Bei den Thinkpads gibt es bekanntlich die X-Reihe (Subnotebook, sehr klein), die T-Reihe (großes Display, Kohlefaserverbundwerkstoff, leicht, viel Power) und die R-Reihe (etwas schwerer, nicht ganz so hochwertige Komponenten). Die R-Reihe gibt es auch in der „Re“-Ausführung zum unschlagbar kleinen Preis. Bisher gab es die „Re“-Reihe nur mit Windows xp home Edition, 14″-TFT und CD-ROM-Laufwerk ab Werk, inzwischen bekommt man ausgewählte Modelle auch mit Windows xp Professional, 15″-TFT und CDRW/DVD-Combolaufwerk. (z.B.: das Modell R50e, UR02LGE) Im Moment (Ende 2004) bewegt sich der Straßenpreis bei knapp unter 700 Euro (zzgl. MwSt, Quelle: www.notebooksbilliger.de). Kurztest und Vergleich der beiden Geräte Thinkpad R50e #Thinkpad R51 Celeron 1.3 Centrino 1.7 – WLAN b/g Intel Pro/100 VE Intel Pro 1000 Intel Extreme 0MB Ati Radeon Mobility 9700 64MB – TV-out (S-Video) Trackpoint Trackpoint und Ultranav Reibeflächen-Maus ca. 680,00 ca. 1.400,00 Ich habe ein R50e beim o.g. Anbieter bestellt. Anfangs mit 2-4 Tagen Lieferzeit, inzwischen ist das Modell innerhalb 24 Stunden lieferbar. Die Lieferung erfolgte dann (abzüglich Feiertage) auch zeitgerecht. Auch auf Termin-Sonderwünsche in der Zustellung ging man telefonisch ein. Guter Service! Das Notebook kommt in der IBM blichen Verpackung und einer mit Airbags ausstaffierten Umverpackung des Lieferanten. Leider kann man bei Auswahl der Lieferung per GLS nur BAR bezahlen. Ein Verrechnungsscheck wird nicht akzeptiert. Eine weitere Zahlungsmöglichkeit ist Vorkasse. Weit verbreitete Zahlungsarten wie Lastschrifteinzug und Zahlung per Rechnung werden nur Behörden und größeren Unternehmen angeboten. Neben den Portokosten wird eine anteilige Transportversicherung berechnet. Der Brutto-Kaufpreis liegt damit ca. 17 Euro höher als der Grundpreis des Gerätes. Fr 17 Euro kommt man aber nicht nach Hannover, um das NB dort direkt abzuholen. Und was soll es: Kein Anderer bietet die meisten IBM Modelle derart günstig an, wie der genannte Anbieter. Wie bei der R-Serie üblich gibt IBM 1 Jahr Garantie (2 Jahre Gewährleistung). Das vorliegende Notebook wurde Mitte November produziert und trägt das aktuelle BIOS. Ein Celeron Mobile Prozessor 1.3GHz (entspricht etwa dem Desktop-Celeron mit 1,9GHz) rechnet. Das Display mit 1024×768 Pixeln ist Pixelfehlerfrei und hat einen guten Kontrast. Leider ist es noch kein Display mit Wide angle view (soll heißen, dass man bei 180 Blickwinkel noch alles unverändert sieht). Die Trägheit des Schirms liegt etwa bei 25ms). Der Bildaufbau ist zügig, reicht für normale Grafikverarbeitung aus, ebenso für Videos. Bei Actionspielen kann man natürlich ein heftiges Ruckeln bemerken. Das Gerät ist aber auch nicht für Spiele ausgelegt. 8MB vom RAM (256 MB) gehen per Voreinstellung zu Lasten des Grafikchips. Den Wert kann man bis 32MB erhöhen. Mit einem PC2700 S0-DIMM läßt sich der Arbeitsspeicher erweitern, für den Büroeinsatz reichen jedoch 256 (bzw. 248 MB) aus. Die Netzwerkanbindung erfolgt über einen eingebaute Intel Pro/100 VE Netzwerkchip, ein 56k-Modem ist ebenfalls Standard. Integriertes WLAN und einen S-Video Ausgang gibt es nicht. Da WLAN-Karten aber nicht die Welt kosten, kein Manko. Auch S-Video-Adapter gibt es fr USB! Neben 2x USB 2.0 gibt es noch einen Monitoranschluss und einen Parallelportanschluss. Der 24x24x24x8 DVDROM/CDRW-Brenner ist von TEAC und steckt in einer aktuellen Ultrabay Extended, die Festplatte ist 30GigaByte groß. Lüfter und Festplatte sind überaus leise und die Akkubetriebsdauer liegt in etwa bei 3,5 Stunden. Über die Tastatur und Maus muss ich keine Worte verlieren. Es gibt bekanntlich keinen anderen Hersteller, der so gute Notebooktastaturen baut wie IBM. Auf die Reibeflächen-Maus hat man verzichtet, die Trackpoint-Maus in der Tastatur reicht auch vollkommen aus. (Post ID:905)

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