Inhaltsverzeichnis
  1. Phishing, Quishing, Smishing oder Vishing 2
  2. IT-Sicherheit und Grundschutz Geschichte 3 - 4
  3. Crowdstrike vs. CounterStrike 5 - 6

Phishing, Quishing, Smishing oder Vishing

Kurz notiert: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen gut strukturierten Leitartikel verfasst, der die oben genannten Betrugstechniken erklärt und Tipps und Hinweise gibt, wie man diese Art von Angriffen effektiv verhindern kann. Zusätzlich werden die wichtigsten Kontaktadressen genannt für den Fall, das doch etwas passiert.

Wir haben für alle Interessierten zusätzlich einen kleinen User #Awareness Test als Multiple Choice Prüfung für Sie entworfen. Testen Sie Ihr Wissen kostenlos und unverbindlich.

[linkbutton link="https://www.bsi.bund.de/dok/passwortdiebstahl-durch-phishing" label="BSI-Kompendium Phishing"]

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IT-Sicherheit und Grundschutz Geschichte

Zum Sommer lassen wir uns von #KI Sydney (aka. Copilot) mal wieder eine Geschichte von Pat, dem Bären aus der IT-Sicherheit erzählen:

Es war einmal ein kluger Bär namens Pat, der in einem großen Wald lebte. Pat war nicht nur stark und mutig, sondern auch äußerst technikaffin. Eines Tages wurde er von den Tieren des Waldes beauftragt, die #Sicherheit der Wald-IT-Systeme zu überprüfen - insbesondere, weil die Waldbehörde NIS2 mit Bußgeldern drohte.

Pat wusste, dass er einen BSI Grundschutz-Check durchführen musste, um sicherzustellen, dass alle Systeme sicher und geschützt waren. Er begann damit, eine umfassende Risiko-Analyse durchzuführen. Mit seinem treuen Laptop und einer Tasse Honigtee setzte er sich an seinen Schreibtisch und begann, mögliche Bedrohungen und Schwachstellen zu identifizieren.

Er stellte fest, dass es einige potenzielle Risiken gab, wie z.B. Hackerangriffe von den listigen Füchsen oder Datenverlust durch die neugierigen Eichhörnchen. Pat bewertete die Risiken sorgfältig und erstellte eine Prioritätenliste, um die dringendsten Probleme zuerst anzugehen.

Nachdem er die Risiko-Analyse abgeschlossen hatte, machte sich Pat daran, einen Notfallplan zu entwickeln. Er sorgte dafür, dass alle Tiere im Wald wussten, was im Falle eines IT-Notfalls zu tun war. Er organisierte Schulungen und Übungen, damit jeder wusste, wie man auf Bedrohungen reagiert und die Systeme wiederherstellt.

Pat empfahl den IT-Bären, auch regelmäßige Backups zu machen und ein sicheres Netzwerk einzurichten, um die Daten des Waldes zu schützen. Er arbeitete eng mit den anderen Tieren zusammen, um sicherzustellen, dass alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten wurden.

Dank harter Arbeit der Waldtiere und Pats sorgfältiger Planung war der Wald bald eines der sichersten IT-Umgebungen weit und breit. Die Tiere fühlten sich sicher und geschützt.

Und so lebten Pat und die Tiere des Waldes glücklich und sicher, wissend, dass ihre IT-Systeme in den besten Pfoten waren.


Crowdstrike vs. CounterStrike

Crowdstrike Falcon gehört zwar nicht zu den von uns eingesetzten Produkten, uns ist es im Kundenkreis auch noch nicht begegnet. Dennoch lässt das pure Ausmaß aufhorchen.

Am 19. Juli 2024 sorgte eine flächendeckendes, fehlerhaftes Update für das Security Product "Falcon" der texanischen Firma Crowdstrike für Totalausfälle bei vielen Unternehmen der KRITIS Infrastruktur. Betroffen waren viele Fluggesellschaften, Behörden und kommunale Einrichtungen. Die Nachwirkungen dauern an. Der kritische Effekt dabei: Nach dem Update/Neustart von Windows Rechnern und Servern fuhren die Systeme in einen Blue Screen.

Um das Update wieder loszuwerden, waren/sind vielfach manuelle Eingriffe notwendig, da es nicht über das Windows Update-System von Microsoft verteilt wurden (das ermöglicht einen "Rollback"), sondern über einen eigenen Updater von Crowdstrike installiert wurden.

Fakt: Jeder betroffene PC und Server musste/muss von Hand angefasst, die schadhafte Datei ersetzt und neu gestartet werden.

Warum vs. CounterStrike? Hört sich fast genauso an. Auch ich nahm im ersten Augenblick an, dass es sich um das Spiel dreht. CS ist ein "Ego-Shooter"-Computerspiel, in dem es darum geht, im Team Terroristen zu vernichten. Crowdstrike hat es geschafft, IT-Systeme von über 20.000 Kunden weltweit lahmzulegen - nur das hier unschuldige Unternehmen und keine Terroristen das Ziel waren.

Kommentar der Redaktion:
Ernsthaft – Microsoft passiert es auch mal, das man einen Patch an die Tester im Insider-Programm ausliefert, die 2 Wochen nichts merken und es am Patchday knallt. Allerdings war beim Print Nightmare (dem letzten großen Fail in der Größenordnung) nicht auf allen Geräten ein Bluescreen und Admins konnten den Patch zurückrollen.

Hier haut man einen Patch raus, der flächendeckend einen Bluescreen erzeugt – nicht nur auf spezifischer Hardware. Die Aktionäre haben die texanische Firma schon bestraft, aber für sowas muss doch Schadenersatz gezahlt werden – und (nur) wenn einer der Schergen dahintersteckt auch hohe Bußgelder verhängt werden.

Ohne auf Verschwörungstheorien zu setzen – Kaspersky wird in den USA verboten, weil der CEO auf der russischen Geheimdienstschule war. Der 2. CEO von Crowdstrike kommt vom FBI, der erste CEO und Gründer war früher bei McAfee. Beides auch keine Vertrauens-Garanten, wenn man die Geschichte von John McAfee aus Belize kennt. Ein Verbot ist hier aber unwahrscheinlich. Da die Ursache für den Massen-Rollout des Crowdstrike Patches noch untersucht wird, ist es durchaus denkbar, dass Schurkenstaaten und deren Cyberkriminelle dahinter stecken.

Die Darstellung im Kasten stellt eine Einschätzung und die Meinung der Redaktion dar.

Wir verfolgen die Untersuchungen und sind gespannt auf die Ursache und welche Maßnahmen ergriffen werden, um so etwas zukünftig zu vermeiden