Inhaltsverzeichnis
- Hardware-Test: Jabra Evolve2 75 2 - 3
- Mehrwersteuer! Ergreift MaĂnahmen jetzt! 4 - 5
- OpenAudit Classic RDG-Export 6
- Warum BYOD in Deutschland nicht funktioniert 7 - 8
- Zeiterfassungspflicht in Unternehmen 9
- WildgÀnse und die ganze Vogelschaar... 10
- TwiXit - der Vogel ist still 11
- Rezept - Blaubeerkuchen (oder Kirschen) 12
- Wie man sieht, sieht man nichts 13
Hardware-Test: Jabra Evolve2 75
Etwa drei Jahre nach Inbetriebnahme des Jabra Evolve 65 Headsets (und dessen nachlassender Akkuleistung) steht eine neue Kommunikationshardware bereit: Das Modell Jabra Evolve2 75 hat eine Menge zusĂ€tzlicher Features und Verbesserungen erhalten. Der StraĂenpreis (Quelle: Bechtle, 28.11.2022) liegt bei etwa 206 ⏠netto.

Highlights
Technisches Datenblatt zum Evolve2 75
- Tragekomfort verbessert - die Ohrmuscheln decken nun das ganze Ohr ab und liegen so besser an (on-Ear). Der BĂŒgel ist ebenfalls gepolstert
- ANC (Active Noise Cancelling). UmgebungsgerÀusche werden durch Amplitudenverschiebung weggerechnet. Man hört keine UmgebungsgerÀusche und konzentriert sich ganz auf das GesprÀchsaudio. Sagenhafte 8 Mikrofone sind dazu im GerÀte eingebaut.
- TonqualitĂ€t stark verbessert. Das mag mit an den gröĂeren Ohrmuscheln liegen, ist aber auch dem Soundprozessor geschuldet, der Musik von Sprache unterscheiden kann und optimiert.
- MikrofonbĂŒgel: Dieser ist kĂŒrzer als beim 65er. Es lĂ€sst sich konfigurieren, dass das Mikro stummgeschaltet wird, wenn man ihn hochklappt. Ist er hochgeklappt verschwindet er besser im OhrmuschelgehĂ€use als sein VorgĂ€nger. Im Gegensatz zum VorgĂ€nger lĂ€sst sich der BĂŒgel allerdings nur in einer Richtung bewegen, nicht dreidimensional. Da das Mikrofon aber auch mit dem so gröĂeren Abstand zum Mund eine hervorragende QualtĂ€t hat, ist das aus meiner Sicht kein Nachteil
- USB-Anschluss. Ist nun der allgemeinen Norm entsprechend eine USB-C Buchse am GerÀt, kein Mikro-USB mehr
- USB Dongle (wahlweise als USB-C oder USB-A erhĂ€ltlich): Braucht man nicht wirklich, denn ĂŒber Bluetooth lassen sich bis zu zwei GerĂ€te parallel koppeln und verbinden. Audio und Mikro funktionieren dann auf dem GerĂ€t, das sich zuletzt gemeldet hat (Also Teams Sitzung und ein Anruf kommt = Headset funktioniert mit dem Handy.
- Trageerkennung: Ein Gyro Sensor ist im GerÀt eingebaut. Setzt man das Headset auf, fÀngt beispielsweise die Musik vom Smartphone an zu spielen, legt man das Headset ab, stoppt die Musik.
- Akkulaufzeit: Noch nicht getestet. Da ein gröĂerer Akku zu erwarten ist, wird die Laufzeit bei ca. 10 Stunden Dauerbetrieb liegen (so die zusĂ€tzlichen Features nicht mehr Energie brauchen)
- App: Neben der Windows-Anwendung gibt es nun auch eine Android-App im Google Playstore. Auch damit können viele Einstellungen und Firmware-Updates gemacht werden.
Fazit
Hervorragendes GerĂ€t, bei dem der StraĂenpreis nur rund 50 âŹ ĂŒber dem Evolve 65 liegt. Anmerkung: Jabra ruft als Listenpreis stattliche 435 ⏠brutto dafĂŒr auf.
Mehrwersteuer! Ergreift MaĂnahmen jetzt!
Neues aus dem Phisherei-Hafen. Zwar sind aktuelle Phishing-E-Mails hĂ€ufiger ohne eklatante Rechtschreib- oder Grammatikfehler (bis auf das fehlende "t" in Mehrwersteuer), aber etwas mehr MĂŒhe hĂ€tte man doch erwarten können:
- Adresse liegt in einer Wohnung in einem Plattenbau in Berlin (hier keine gewerbliche Nutzung erlaubt)
- Die "Firma" nennt sich DeutschePostDe (endlich weiĂ ich was "DPD" bedeutet)
- Mein Name ist "Hallo" - so zumindest die Anrede (also wie in der US-Version von Hallo Spencer, wo man Hallo zum Vornamen machen musste, damit das Video nicht verÀndert werden musste).
- Es geht um 1,12 EUR ZollgebĂŒhren (ZollgebĂŒhren unter 5 ⏠werden nicht erhoben und Bisher musste der Zoll die GebĂŒhren selbst erheben, die Abholung musste persönlich durch den EmpfĂ€nger erfolgen)
Scheinbar fallen gerade in der Black Week bzw. zum Black Friday, den viele Unternehmen nutzen, viele Anwender auf solche Sachen rein. Gleichzeitig flutet aktuell eine riesige Anzahl von Fake-Shops das Internet, wo nicht existente Waren zum Abgreifen von Zahlungsinformationen angeboten werden. Sollte Ihr SPAM-Filter solche E-Mails durchlassen, schĂ€rfen Sie bitte die Regeln und löschen sie ansonsten unverzĂŒglich.
Ihr PaÂket wiÂrd geÂrade vom ZoÂll abgeÂfertigt
HaÂllo,
Ihr PaÂket MDFX22323234KK sollte heÂute ankommen. AufgÂrund eines Zwischenfalls wĂ€hrend des VersÂands musÂsten wir die LiefÂerung auf morgen zwischen 9:00 und 13:00 Uhr versÂchieben.
Ihr PaÂket wurÂde vom ZoÂll aufgÂrund des unbezahlten MehrweÂrsteueÂrbetÂrags von 1,Â12 EÂUR zurĂŒckgehalten.
Um Ihr PaÂket in ĂbereinstimÂmung mit den aktÂuellen ZoÂllbestimmungen zuzÂustellen, muss die MehrwertsteuergebĂŒhr innerÂhalb von 7 WerÂktagen bezaÂhlt werÂden. Nach Ablauf dieser Frist wird das PaÂket an den AbÂsender zurĂŒckgeschickt.
Ergreift MaĂnahmen jetzt *kryptischer Phisching-Link"
Originalmeldung
OpenAudit Classic RDG-Export
Mit dem nÀchsten Release von #OpenAudit Classic können aus den Hardwarelisten auch RDG-Dateien erstellt werden. Remote Desktop Groups (.rdg) werden vom Microsoft Remote Desktop Connection Manager gelesen. Das Sysinternals Werkzeug bietet Zugriff auf alle Server (und per RDP erreichbare Sitzungen) unter einer OberflÀche.
Einstellungen können dort zentral oder pro Untergruppe getĂ€tigt werden, die Hashwert-Ablage zum Kennwort wird mit dem Benutzerprofil verknĂŒpft, so dass Dritte die Kennwörter nicht benutzen können.
Wenn Sie nicht auf das kommende Release warten möchten â oder Ihre vorhandene Installation ohne Neuinstallation auf den aktuellen Stand bringen möchten, laden Sie sich den Quellcode ĂŒber âCode/Download ZIPâ bei Github.com herunter und tauschen die Inhalte des /htdocs/openaudit Ordners und des Unterordners ./lang und ./javascript aus.
Quellcode zum Projekt. Das SETP-Paket mit den aktuellen Releases finden Sie spÀter im Download-Bereich.
To come: Mit einem der nĂ€chsten Releases wird auch ein direkter Export nach Excel (im XLSX-Format) möglich sein. Das spart den Umweg ĂŒber die CSV-Datei, die in Excel dann wieder als XLSX gespeichert werden musste.
Warum BYOD in Deutschland nicht funktioniert
Private GerÀte dienstlich nutzen?
WĂ€hrend BYOD (bring your own device) in vielen auĂereuropĂ€ischen LĂ€ndern beliebt ist, verhindern Bundesdatenschutzgesetz (die deutsche Anwendung der EU-DSGVO) und Sicherheitsaspekte nicht nur die Verwendung von privaten MobilgerĂ€ten, sondern auch von Laptops, Tablets und PC-Hardware mit Anbindung an dienstliche Quellen wie E-Mail, M365, AVD und Azure.
Neben den gesetzlichen Aspekten steigen auch die Risiken signifikant (im zweistelligen Prozentbereich), da privat eingebrachte, nicht verwaltete GerĂ€te keine Mindestanforderungen erfĂŒllen und keinem Monitoring unterliegen.
Viele Cyber-Versicherungen schlieĂen daher grundsĂ€tzlich auch BYOD aus oder weigern sich, Zahlungen im Schadenfall zu leisten. Die Beweispflicht liegt dann beim Versicherungsnehmer, was den Anspruchnachweis zusĂ€tzlich erschwert.
Dienstliche Hardware und MobilgerÀte auch privat nutzen?
Die private Nutzung von dienstlichen MobilgerÀten (Smartphones, Tablets) kann hingegen gesetzlich vereinbart werden.
Hierzu mĂŒssen die technischen MaĂnahmen eines Mobile Device Managements wie Intune genutzt werden (oder MDM-Software eines anderen Anbieters).
Effektiv lĂ€sst sich das nur mit EndgerĂ€ten von Samsung (Galaxy A50 und S20 oder neuer) realisieren, denn nur dort gibt es einen Bereich fĂŒr private Apps wie Whatsapp, Gmail etc. und den geschĂ€ftlichen Bereich mit Outlook, M365 und anderen Dienst-Apps.
Auch die dienstlichen Daten liegen in einem verschlĂŒsselten Bereich des Speichers und können vom Admin gelöscht werden. Die privaten Daten hingegen bleiben erhalten. (nur bei den Samsung GerĂ€ten ist das so, bei apple wird meines Wissens das GerĂ€t komplett gelöscht).
In jedem Fall mĂŒssen auch die Nutzung der dienstlichen Mobiltarife und das Datenvolumen so organisatorisch geregelt werden, dass die private Nutzung erlaubt ist (Achtung! Nur risikoarm bei Flatrate-Tarifen, die nicht automatisch Volumen dazubuchen, sondern drosseln) und einer All-Net-Flatrate fĂŒr Telefonie.
Die auĂereuropĂ€ische Nutzung solllte bei Verwendung der dienstlichen SIM komplett untersagt sein.
Zuletzt bietet sich noch die Möglichkeit, mit DUAL-SIM zu arbeiten und die private SIM dann dem privaten Bereich fest zuzuordnen und die dienstliche SIM nur im dienstlichen Bereich des verwalteten MobilgerÀts.
Zeiterfassungspflicht in Unternehmen
Bereits im Mai 2019 wurde vom EuropĂ€ischen Gerichtshof beschlossen, eine Verpflichtung zur #Zeiterfassung fĂŒr Unternehmen einzufĂŒhren. Im September 2022 stĂŒtzte das Bundesarbeitsgericht diese Entscheidung, indem zur Zeiterfassungs-Pflicht ein eigenes Urteil aussprach.
GrundsÀtzlich besteht die Pflicht also schon ab 2019, wurde aber jetzt erst in nationales Recht umgesetzt. Viele von Ihnen setzen Software oder Web-Lösungen (und Stempelterminals) zur Zeiterfassung bereits ein, es gibt aber viele FÀlle, insbesondre im KMU (kleine und mittelstÀndische Unternehmen), deren Mitarbeitende noch keine Zeiten erfassen.
Zur EinfĂŒhrung (bzw. generell) gilt: Stimmen Sie die weitere Vorgehensweise mit einem Fachanwalt, Ihrem Datenschutzbeauftragten und - sofern vorhanden - Ihrem Betriebsrat ab.
Die einfachste Methode (sofern die o.g. Bedingungen das erlauben) sind "Stundenzettel", die monatsweise hÀndisch erfasst und dann von der Personalabteilung bzw. den Personalverantwortlichen archiviert werden. Im Zeitalter der Digitalisierung nicht empfehlenswert.
Das Wordpess Plugin zur Online-Erfassung von Zeiten und Auswertung in Ihrem Intranet erleichtert Ihnen die Zeiterfassung und bietet die Möglichkeit zur Raumplanung (Desksharing). Den Quellcode und den Code-Download finden Sie hier.
WildgÀnse und die ganze Vogelschaar...
Heute ist Flugwetter - zumindest fĂŒr zahlreiche Zugvögel. Die Collage ist die Ausbeute von etwa 10 Minuten Himmels-Beobachtung:

TwiXit - der Vogel ist still
Weil Sie die Möglichkeit haben, unser Blog per RSS (auch fĂŒr einzelne Interessengebiete) zu verfolgen oder per E-Mail benachrichtigt werden können, wenn wir hier einen neuen Beitrag erfassen, haben wir uns entschieden, die âTwitter syndicationâ und den damit verbundenen Twitter-Kanal @pbaerenfaenger einzustellen.
Rezept - Blaubeerkuchen (oder Kirschen)
Werte angegeben fĂŒr Springform (26 cm). Bei Verwendung eines Backblechs (hohes Backblech) die doppelten Mengen verwenden (Werte in Klammern) und etwa 60 Minuten backen.
Zutaten:

- 350 g (700 g) frische Blaubeeren - gewaschen
oder 1 Glas Kirschen, entsteint (Abtropfgewicht 350g) - 75 g (150 g) Butter
- 50 g Margarine (100 g)
- 125 g Zucker
- 9 g (1 PĂ€ckchen) Vanillezucker
- 3 Eier
- 200 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 4 EL Milch
Zubereitung:
Blaubeeren waschen und abtropfen lassen oder Kirschen abtropfen lassen.
Zutaten fĂŒr den Teig verrĂŒhren, FĂŒr Blaubeeren: die Blaubeeren - bis auf etwa 12 (25) StĂŒck - mit dem Teig verrĂŒhren.
Springform (Durchmesser 26 cm) oder Backblech mit Margarine einfetten, Teig in die Springform geben.
Restliche Blaubeeren (oder alle Kirschen) auf den Teig und von oben in den Teig drĂŒcken.
Backzeit (Ober/Unterhitze, wenn vorgeheizt): 175°C, 35 (Backblech: 60) Minuten. Die Teigdecke sollte goldbraun sein.
Wie man sieht, sieht man nichts
Microsoft hat den Spruch aus den GrundsĂ€tzen der Informatik wiederentdeckt. So heiĂt es in den Microsoft (Office) 365 Anwendungen vor wenigen Tagen:

Getreu dem Grundsatz: Wie man sieht, sieht man nichts, und warum man nichts sieht, wird man gleich sehen :D - FĂŒr mich "Alles klar"...
Update: Ein Rechtschreibfehler ist auch noch in der Microsoft-Meldung. FĂ€llt nur auf, wenn man genau hinschaut. âdueâ â es sollte bestimmt â âdoh â heiĂen đ. Die Grammatik erscheint auch seltwĂŒrdig.
