Testvergleich der Tablet-Notebooks


Thinkpad X61, PMGPro, FSC P1610, FSC T4220 convertible: Der folgende Bericht ist eine Gegenüberstellung der Leistungsmerkmale und der Anforderungen für den Installationsrollout und den mobilen Nutzen der o.g. drei Geräte. Der Bericht stellt meine persönlichen Eindrücke in der Ersterfahrung mit den genannten drei Geräten dar. Thinkpad X61tablet Das Gerät ist mit einem Multitouch MultiView Display ausgestattet, das bei Sonnenlicht gut ablesbar ist und sowohl per Digitizer, als auch per Finger-Touch bedienbar ist. Der Touchscreen funktioniert mit der Windows Vista Business Werksbetankung. Mit Windows xp professional läßt er sich nicht verwenden, da die Treiber auf der Tablet-PC Funktionalität von Windows aufbauen. Zum Betanken wird demnach Windows xp tablet Edition 2005 benötigt. Tests mit dieser Betankung stehen noch aus. Ansonsten bietet das Lenovo-Gerät Höchstleistung auf vergleichbar kleinem Raum. Vom Core2Duo-64-Bit-Prozessor über schnelles 5300er-DDR2-RAM, einer Ultra-SATA-120GB (oder 160er) Platte und WLAN mit n-Standard-Unterstützung sowie einem Intel 1GBit LAN-Chip und Bluetooth 2.0 High Speed bietet das Gerät alles, was ein High-End Gerät sonst hat. Tastatur und Trackpoint sind IBM-typisch hervorragend in der Ergonomie. Die allgemeine Verarbeitungsualität ist auch hochwertig. Neben der 3-Jahre-Bringin-Garantie (1 Jahr auf den Akku) kann man Service-Packs zur Wartung mit einkaufen. Die Ultrabay X6 Dockingstation bietet einen Schacht für ein optisches Laufwerk (zB MultiDVD-Brenner) und alle wichtigen Anschlüsse, sogar Parallel und Seriell sind vorhanden. Sie wird unter das Gerät geclipst und behält die Grundfläche des Notebooks bei. Es gibt eine Tasche mit Tragehalterung, die sehr vielseitig konfigurierbar ist. So kann man entscheiden, ob man einen Displayschutz anbringt oder nicht. Das Tablet läßt sich bedienen, ohne es aus der Tasche zu nehmen. Ein Umhängegurt ist auch vorhanden, wie eine Handführung unter der Tasche. Für die mobile Stromversorgung gibt es optional einen Auto/Air/Wall Poweradapter von IBM oder Kensington. PMGPro im Vergleich + leichter (ca. 900 g weniger) + kleiner (jeweils 5-6cm weniger an Kantenmassen) + Zweitakku kann gleichzeitig geladen werden + Gummischutztasche hängt in der richtigen Richtung (Bauchladen-Bedienung möglich) + günstiger Anschaffungs-Preis (rd. 200€ günstiger als IBM und 500€ günstiger als FSC) – keine Dockingstation – keine Hardwaretastatur/Maus integriert – langsamer Prozessor und kleine Festplatte, nur IDE – keine Service-Packs mit Sorglos-Support buchbar, nur 12 Monate Herstellergarantie FSC P1610 (im März kommt ein P1620 mit 100GB Festplatte) im Vergleich zum PMGPro und Thinkpad Das Gerät erinnert mich an alte Zeiten. Ich hatte damals einen Toshiba Libretto mit Pentium I/75 MHz und 800MB Festplatte. Das Gerät wog knapp 900g und war so groß wie ein Taschenbuch. Genialer Reisebegleiter damals. In diese Richtung tendiert der FSC P1610 Convertible. Wiegt rund ein kg und hat die gleichen Abmessungen wie das PMGPro. Dafür aber eine Tastatur und ebenfalls einen resistiven Touchscreen (passiv). Beim Touchscreen muss man beachten, dass er nur auf harte Gegenstände reagiert. Die Fingerkuppe: nein, der Fingernagel oder mitgelieferte Stift: ja. Vom Handling her und von der Verarbeitung gibt es hervorragende Noten von mir. Weitere Facts in Stichworten: + leichter + kleiner als Thinkpad, gleich groß wie PMGPro – aufgrund hoher Auflösung ziemlich kleine Schrift – Touchdisplay reagiert nicht auf Fingerkuppe und weiche Gegenstände – kein Sunlite-Aktives Display – (als Notebook-Ersatz relevant): Nur Core-Solo Prozessor gegenüber Thinkpad – (als Notebook-Ersatz relevant): max. 1 Gig RAM (reicht aber für die meisten Anwendungen aus) – (als Notebook-Ersatz relevant): nur eine 80er Platte steht zur Verfügung Integriertes UMTS? Für alle drei Geräte kein Thema, da sowohl Lenovo, als auch FSC eine Hardware von Sierra Wireless verbauen. Mit der Option gtmax2 Karte kann man hingegen HSDPA und HSUPA nutzen (UMTS=max. 768kBit Downstream, HSDPA=7,2GBit Downstream, HSUPA=1MBit Upstream). Für mobile Kommunikation via Handy-Netz empfehle ich IMMER die Option-Wireless Cardbus-Karte und kein Onboard-Zeugs. Einziger Vorteil von Onboard-Hardware: Die Antenne im Deckel hat hervorragende Empfangseigenschaften, vergleichbar mit der Zusatzantenne von Cardbus-Karten. (Post ID:995)

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Über den Autor:

Patrick Bärenfänger ist seit mehr als 30 Jahren in der IT-Branche tätig und TÜV-geprüfter IT-Security Manager und -Auditor. Er beschäftigt sich mit der Gestaltung von Internet-Auftritten, Entwicklung von Web-Anwendungen, Mobilität, Fahrzeug-Multimediatechnik, neuer Software und Hardware. Windows und android sind seine Welt.

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