Office 2019 und die Zukunft der Apps


Ab dem 01. Oktober 2018 ist 2019 (Kaufversion) für Volumenlizenzkunden verfügbar. Die Software lässt sich wie die Mietversion Office 365 auf Terminalservern einsetzen. Die Auslieferung für OEM-Kunden (Home & Business) folgt etwa 2 Wochen später. Der Entwicklungsstand von Office 2019 entspricht damit der Office 365 Version 1809 und man findet die Features und Verbesserungen dieses Builds dort wieder. Office 2019 ist damit kein eigenständiges Produkt, sondern nur ein anderer (Kauf-) Lizensierungsmodus von Office 365. Lizensiert wird im Gegensatz zu Office 365 aber immer noch nach Geräten. Neu ist die verkürzte Support-Laufzeit von 5 statt 10 Jahren. Der „Extended Support“ wird auf 7 Jahre begrenzt. Es gibt keine MSI Installationsdateien mehr, Office wird nun auch über die Click-to-run Methode installiert und über eine XML-Datei parametriert. Die Kauf-Version von Office erhält während der 7 Jahre NUR 1x pro Monat Sicherheitsupdates. Es wird keine Funktions-Updates geben. Microsoft gab auf der Ignite Konferenz ebenfalls bekannt, dass die Windows 10 (UWP) Apps nicht mehr weiterentwickelt werden. Mit den Kacheln konnte man auf Tablets bis 10.1 Zoll Word, Excel und Powerpoint vollumfänglich nutzen. Bei größeren Displays war ein Office 365 Abo erforderlich, ansonsten waren die Apps Excel, Word und Powerpoint-Viewer mit Lesezugriff. (Post ID:1171)

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Über den Autor:

Patrick Bärenfänger ist seit mehr als 30 Jahren in der IT-Branche tätig und TÜV-geprüfter IT-Security Manager und -Auditor. Er beschäftigt sich mit der Gestaltung von Internet-Auftritten, Entwicklung von Web-Anwendungen, Mobilität, Fahrzeug-Multimediatechnik, neuer Software und Hardware. Windows und android sind seine Welt.

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