Musik und Beats der 80er in Mode

Wenn man sich mal den Mainstream der Pop- und Dance Musik derzeit anschaut, ist fast jeder Song mit Beats populärer Songs aus den 80ern.

So haben sowohl Mark Forster (Genug), als auch Leonie (Holding on) den Smalltown Boy von Bronsky Beat aus den 80ern im Lied eingebaut.

Bereits vor einigen Jahren hatte Mark Forster (Übermorgen) ein Lied im Stil der Münchner Freiheit gemacht, die Melodie aber nicht 100% übernommen.

Auch bei Revolverheld hört man im Song „Leichter“ das Beats und Melodie von „Monopoly“ im Stil von Klaus Lage raus.

Bei Purple Disco Machine (Substitution) klingen die Klänge von Alphaville (Big in Japan) mit.

Im Prinzip ist der Gedanke nicht schlecht, da die neuen Songs meist „Dancefloor“ tauglichere Beats haben – allerdings entsteht der Eindruck, dass man die Beats nur verwendet (bzw. hoffentlich auch bei Gleichheit lizenziert), um den Song populär zu machen. Gelingt auch meistens.

Interessant auch, dass Bronsky Beat in „Smalltown Boy mehrfach „Runaway“ im Refrain hat – Bei den Songtiteln bzw. den Lyrics ist es ähnlich: Zuerst OneRepublic, dann PINK nennen Ihren Song „Runaway“ – und beide klingen für mich gut. Weil ich finde, dass sowohl Ryan Tedder (Leadsänger von OneRepublic), als auch Alecia Beth Moore alias PINK tolle Stimmen haben.

Zuletzt ist es ebenfalls in Mode gekommen, dass sich mehrere Sänger zusammen tun und ein Duett singen.

Udo Lindenberg hat es mit Apache 207 (Komet) überaus erfolgreich vorgemacht. Mehrere Wochen – oder überhaupt Platz 1 ist ihm zuvor nicht mal mit Clueso (Cello) gelungen. Obwohl ich kein Fan von Rapmusik bin, ist dieser Song ja auch kein Rap-Song und die Gesangsdarbietungen, ob einzeln oder im Duett klingen bestens. Auch das Video (rot beleuchter Einstieg im Auto „No Panic“) und die nachgespielten Szenen im Gericht gefallen.

Lizzo (Melissa Viviane Jefferson) – auch eher eine Rapperin aus Detroit, bringt Top Gesang mit „Am I Ready“ – und macht noch einen Tonartwechsel nach oben nach der Bridge. Klingt echt gut.

Neuster Fall: ClockClock aus Mannheim und Nico Santos aus Berlin/Mallorca. Den Song „Changes“ gibt es in zwei Versionen. Bei der „Boat Session“ auf der Spree klingen die Stimmen noch besser als bei der Studio Version. Vor allem am Ende, wo Nico Santos die Kopfstimme im Stil von Charlie Puth gekonnt raushaut, kommt Gänsehaut auf.

Mein persönliches Fazit: Sowohl die Beats aus den 80ern, als auch das was derzeit im Popsektor an Duetten rauskommt, gefällt. Gerne weiter so.

Die Musik-Kolumne – Ich mag Pop, Dance und Rock Songs, aber weder Schlager, noch Hip-Hop und kein Rap.

Zusammenfassung
  1. Obwohl ich kein Fan von Rapmusik bin, ist dieser Song ja auch kein Rap-Song und die Gesangsdarbietungen, ob einzeln oder im Duett klingen bestens.
  2. Auch bei Revolverheld hört man im Song "Leichter" das Beats und Melodie von "Monopoly" im Stil von Klaus Lage raus.
  3. Wenn man sich mal den Mainstream der Pop- und Dance Musik derzeit anschaut, ist fast jeder Song mit Beats populärer Songs aus den 80ern.
Verwandte Beiträge
Kategoriebild

Weihnachten 2020Alles still! Es tanzt den ReigenMondenstrahl in Wald und Flur,Und darüber thront das SchweigenUnd der Winterhimmel nur. Alles still! Vergeblich lauschetMan

Über den Autor:
Patrick Bärenfänger ist Ihr Experte für IT-Sicherheit und Web-Entwicklung. Mit mehr als 34 Jahren Erfahrung in der IT-Branche und einer TÜV-Zertifizierung als IT-Security Manager und -Auditor bietet er Ihnen professionelle und zuverlässige Lösungen für Ihre digitalen Anforderungen. Ob Sie einen ansprechenden Internet-Auftritt, eine maßgeschneiderte Web-Anwendung, die KI nutzen lernen möchten, die Beurteilung Ihrer IT-Umgebung nach gängigen Standards benötigen, Patrick Bärenfänger ist mit den neuesten Software- und Hardware-Trends vertraut und setzt diese für Sie um.

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert