Inhaltsverzeichnis
- Neues Windows-Startlayout ab MĂ€rz 2026 2 - 4
- Windows 11 denglisch beheben 5
- Windows 11 25H2 - kleines Update 6 - 7
- Remotedesktop msi wird auch eingestellt 8
- Hardware Umstieg von Windows 10 auf 11 9 - 10
- 10 Jahre Windows 10 - Abschied mit Applaus 11 - 12
- Windows 12 Ultimate mit kostenpflichtigem StartmenĂŒ 13 - 14
- Microsoft kĂŒndigt "Windows 12 Vintage Edition" an 15
- Remotedesktop Store app wird eingestellt 16 - 17
- Windows 11 24H2 ohne Wordpad 18
- Teams (work or school) jetzt auch personal 19 - 20
- Windows 11 vs. Windows 10 21 - 22
Neues Windows-Startlayout ab MĂ€rz 2026
Mit dem Funktions-Update vom Februar 2026 (Preview) und dem breiten Rollout im MĂ€rz 2026 hat Microsoft das StartmenĂŒ erneut ĂŒberarbeitet. Die sichtbarste Ănderung: Im angehefteten Bereich werden nur noch 16 statt bisher 24 Icons gleichzeitig angezeigt.
Was zunĂ€chst wie eine kleine Designanpassung wirkt, hat in der Praxis spĂŒrbare Auswirkungen â insbesondere in Unternehmensumgebungen mit standardisierten Layouts oder vielen produktiv genutzten Anwendungen.
Reduzierung der sichtbaren Pins: 24 â 16
Bislang konnten im oberen Bereich des StartmenĂŒs 24 angeheftete Apps direkt sichtbar platziert werden (3 Reihen Ă 8 Icons). Mit dem neuen Layout sind es nun nur noch 16 Icons (2 Reihen Ă 8).
Alle weiteren angehefteten Anwendungen verschwinden zunÀchst aus dem sichtbaren Bereich.
Eine Anpassung dieser Begrenzung ist derzeit nicht möglich:
Keine Option in den Einstellungen
Keine funktionierenden GPOs
Keine wirksamen Registry-Keys
Selbst bekannte Anpassungen zur Startlayout-Steuerung greifen hier offenbar nicht mehr. Die Begrenzung scheint direkt im UI-Design verankert zu sein.
âAlle anzeigenâ â Smartphone-Logik am Desktop

Im Test zeigt sich jedoch eine interessante Alternative: Im Startbereich kann auf âAlle anzeigenâ geklickt werden.
Daraufhin verÀndert sich die Darstellung deutlich. Alle angehefteten Elemente erscheinen in einer scrollbaren Liste. Die Optik erinnert stark an App-Trays von Smartphones. Auf einen Klick sind somit 64! Icons sichtbar.
Unterhalb der Pins folgen:
Die zuletzt aufgerufenen Dateien
Eine Listenansicht mit Icon und Beschreibung
Alle EintrĂ€ge und Gruppen im StartmenĂŒ
Statt SeitenumbrĂŒchen oder fixen Rastern setzt Microsoft nun klar auf Scrollen statt BlĂ€ttern. Das wirkt moderner â vor allem auf Touch-GerĂ€ten â verĂ€ndert aber die gewohnte Desktop-Navigation deutlich.
Wird die âAlle anzeigenâ-Einstellung gespeichert?
Im Test bleibt die Einstellung erhalten. Nach Abmeldung und erneuter Anmeldung blieb âAlle anzeigenâ aktiv. Erst nach einem manuellen Klick auf âWeniger anzeigenâ springt das Layout wieder zurĂŒck.
Ein kompletter Neustart des Rechners wurde noch nicht getestet. Sollte die Einstellung jedoch dauerhaft benutzerbezogen gespeichert bleiben, wĂ€re das eine praktikable Lösung fĂŒr Nutzer mit vielen Pins. In diesem Fall könnte âAlle anzeigenâ faktisch zur neuen Standardempfehlung fĂŒr Power-User werden.
Auswirkungen fĂŒr Unternehmen und Administratoren
Gerade in Unternehmensumgebungen ist die Ănderung nicht trivial.
Vordefinierte Startlayouts verlieren an Ăbersichtlichkeit. Mehr als 16 strategisch platzierte Apps sind nicht mehr direkt sichtbar. Anpassungen per GPO oder Registry greifen nicht mehr wie gewohnt.
Positiv betrachtet sorgt das neue Design fĂŒr eine einheitlichere BenutzeroberflĂ€che und eine konsistente Bedienlogik zwischen Desktop- und Touch-GerĂ€ten. Dennoch bedeutet die Ănderung fĂŒr strukturierte Arbeitsumgebungen mit vielen geschĂ€ftskritischen Anwendungen eine gewisse Umgewöhnung.
Tipp auch fĂŒr 24H2 und StartmenĂŒ vor der Ănderung
Eine praktikable Alternative fĂŒr Power-User ist es, sich eine eigene zentrale Startstruktur aufzubauen. Ăber C:Windowsexplorer.exe shell:AppsFolder lassen sich sĂ€mtliche installierten Anwendungen anzeigen. Dort kann per Rechtsklick eine VerknĂŒpfung erstellt werden. Diese VerknĂŒpfungen lassen sich anschlieĂend gesammelt in einen eigenen Benutzerordner â beispielsweise âuserstartâ â kopieren. Verbindet man diesen Ordner dann mit der Taskleiste (Rechtsklick auf Taskleiste â Symbolleisten â Neue Symbolleiste auswĂ€hlen), erhĂ€lt man eine kompakte, individuell strukturierbare Schnellstartumgebung. Empfehlenswert ist dabei die Darstellung auf âMittlere Symboleâ, um eine gute Balance zwischen Ăbersichtlichkeit und Platzbedarf zu erreichen. So entsteht eine flexible Alternative zum eingeschrĂ€nkten StartmenĂŒ-Layout.
Fazit
Microsoft verschiebt das StartmenĂŒ weiter in Richtung âMobile UXâ. Weniger fixe Raster, mehr Scroll-Logik und deutlich reduzierte Konfigurationsmöglichkeiten prĂ€gen das neue Layout.
Die Reduzierung auf 16 sichtbare Pins wirkt zunĂ€chst restriktiv. Die âAlle anzeigenâ-Funktion kann das jedoch abfedern â vorausgesetzt, die Einstellung bleibt dauerhaft gespeichert.
Ob das neue Layout langfristig als Verbesserung wahrgenommen wird, hĂ€ngt stark vom individuellen Nutzungsverhalten ab. FĂŒr Anwender mit wenigen angehefteten Apps Ă€ndert sich kaum etwas. FĂŒr Power-User und strukturierte Unternehmensumgebungen ist die Anpassung hingegen deutlich spĂŒrbar.
Windows 11 denglisch beheben
Manchmal kommt es vor, dass das (meist in englisch) vom Hersteller vorinstallierte Windows 11 Pro nach Einstellung auf Region und Sprache Deutschland noch immer ein Mischmasch aus englischen Begriffen (z.B. im KontextmenĂŒ oder Immersive Control panel). Um das zu beheben, gibt es ein effektives Powershell Script. Nach einem automatischen Neustart des Rechners ist alles auf deutsch:
# --- Variables ---
$targetLanguage = "de-DE" # Replace with the desired language code (e.g., "en-US", "fr-FR")
# --- Install Language Pack ---
# Ensure you have the necessary language pack on your system or a local repository
# You can use Add-WindowsCapability -Online -Name "Language.es-ES~..." for feature-on-demand languages or install the pack from a local ISO [5, 11]
# Example using Install-Language cmdlet:
Install-Language -Language $targetLanguage
# --- Set User Display Language ---
# This sets the language for the current user
Set-WinUserLanguageList $targetLanguage -Force
# --- Copy Settings to System and Welcome Screen ---
# This applies the language to the system and the welcome screen
# You may need to run this section in a separate user session for it to fully apply
# Or use a scheduled task to run it under the logged-on user [7, 9]
Copy-UserInternationalSettingsToSystem -WelcomeScreen $True
# --- Force a Restart to Apply Changes ---
# A reboot is required for the changes to take effect system-wide [1, 9]
Restart-Computer -Force
Windows 11 25H2 - kleines Update
Das Update auf Windows 11 #25H2 ist kein sichtbarer âFeature-Sprungâ wie frĂŒhere H2-Releases. Microsoft setzt hier komplett auf das Enablement Package-Modell:

- Keine GUI-Neuerungen:
Es gibt keine neuen Kacheln, MenĂŒs oder sichtbaren Ănderungen im StartmenĂŒ, in den Systemeinstellungen oder an der Shell-UI. Alles, was ein Endanwender sofort bemerken wĂŒrde, bleibt wie in 24H2. - Zielgruppe sind Admins & OEMs:
25H2 ist im Prinzip ein Schalter, der bestimmte Funktionen im Hintergrund freischaltet (z. B. Sicherheits- und Verwaltungsfeatures).
FĂŒr den normalen Nutzer wirkt es wie ein normales kumulatives Update. - Hauptunterschiede sind âunter der Haubeâ:
- Entfernen alter Komponenten (PowerShell 2.0, WMIC).
- Isolierte Admin-Elevation (Security).
- Adaptive Energiesparfunktionen.
- UnterstĂŒtzung externer Passkey-Provider.
- Deployment via eKB (sehr kleiner Patch statt groĂem OS-Upgrade).
Kurz gesagt: 25H2 bringt keine sichtbaren Ănderungen an GUI oder StartmenĂŒ, sondern ist ein reines Servicing- und Security-Update, das auf 24H2 aufsetzt.
Hier die technischen Ănderungen und HintergrĂŒnde:
1. Deployment & Wartung
- 24H2 war noch ein âklassisches Funktionsupdateâ mit vollstĂ€ndigem OS-Upgrade (Image-basierter Austausch).
- 25H2 kommt als Enablement Package (eKB): Das System bleibt technisch 24H2, neue Features werden nur freigeschaltet.
â Vorteil: Deployment ist schneller, weniger Ausfallzeit, Update verhĂ€lt sich wie ein kumulatives Patch.
2. Entfernte Alt-Technologien
- PowerShell 2.0 (veraltet, sicherheitskritisch) ist in 25H2 entfernt.
- WMIC (WMI Command Line Tool) ist ebenfalls verschwunden. Verwaltung muss ĂŒber PowerShell (moderne Module), WMI/CIM oder Admin Center erfolgen.
Das sind eher âBreaking Changesâ fĂŒr Legacy-Skripte und Automatisierungen.
3. Sicherheit & Verwaltung
- Administrator Protection (25H2):
Bei einer UAC-Elevation wird ein isolierter, temporÀrer Admin-Account im Hintergrund genutzt. Ziel: AngriffsflÀche reduzieren, besonders gegen Token-Theft. - Gruppenrichtlinien/MDM-CSP erweitert:
Admins können jetzt gezielt bestimmte vorinstallierte Store-Apps deinstallieren (bisher nur manuell oder via Skript). - Passkeys: UnterstĂŒtzung von Drittanbieter-Passkey-Providern (z. B. 1Password, Dashlane) â tiefe Integration in Windows Hello.
4. Energie & Systemverhalten
- Adaptive Energy Saver (25H2): Automatischer Energiesparmodus abhÀngig von Telemetrie (Nutzungs- und Ladezustand).
- Quick Machine Recovery (QMR): Bei Bootproblemen kann Windows automatisch ĂŒber WinRE + Windows Update eine Selbstreparatur durchfĂŒhren.
- Black Screen of Death bleibt (seit 24H2), ersetzt das klassische Blue Screen of Death.
5. Kernel & Codebasis
- Beide Releases laufen auf derselben âGermaniumâ-Codebasis.
- Unterschiede sind also nicht tief im Kernel, sondern bei aktivierten Features, Sicherheitsmechanismen und Management-Optionen.
6. IT-Security-relevante Unterschiede
- Entfernung von unsicheren Altkomponenten (PS 2.0, WMIC).
- Verbesserte JScript-Engine bereits in 24H2 (JScript9Legacy ersetzt das unsichere Classic JScript).
- 25H2 baut hierauf auf und schiebt Security-Features nach (z. B. Isolierung bei Admin-Elevation).
- Mehr Möglichkeiten fĂŒr richtlinienbasierte App-Kontrolle.
Zusammengefasst
FĂŒr Endanwender sieht man fast nichts Neues.
FĂŒr Admins, IT-Security und Deployment bedeutet 25H2 aber:
- schlankeres Upgrade (Enablement Package),
- hÀrtere Sicherheitsstandards (Entfernung alter Tools, isolierte Admin-Elevation),
- bessere Steuerung via GPO/MDM,
- modernere Authentifizierung (Passkeys).
Remotedesktop msi wird auch eingestellt

FĂŒr Azure virtual Desktops #AVD benötigt man einen Client. Nachdem schon im Mai 2025 die Store App âRemotedesktopâ eingestellt wurde (rotes Symbol), zieht Microsoft nun konsequent auch die remotedesktop.msi (x64) im MĂ€rz 2026 aus dem Verkehr.
- Der Remote Desktop Client (.MSI) (rotes Symbol) fĂŒr Windows wird am 27. MĂ€rz 2026 das Ende des Supports erreichen. #endoflife
- Bis zu diesem Datum erhĂ€lt der Client weiterhin Sicherheitsupdates. Danach wird er nicht mehr unterstĂŒtzt und auch nicht mehr zum Download angeboten.
- Microsoft empfiehlt, rechtzeitig auf die neue Windows App umzusteigen, die AVD, Windows 365 und Microsoft Dev Box in einer einheitlichen OberflÀche integriert
Wer die Windows app nicht jedesmal herunterladen oder beispielsweise ĂŒber Intune oder andere Werkzeuge ausrollen möchte, dem ist mit der unter Windows 11 integrierten Winget Software von Microsoft geholfen:
Offline installer .msix: winget download --id Microsoft.WindowsApp
Online Installer: winget dnstall --id Microsoft.WindowsApp
Deinstallieren: winget uninstall --id Microsoft.WindowsApp
Wichtig: FĂŒr den Zugriff auf die On-Prem Remote Desktop Server wird weiterhin die in Windows 11 integrierte MSTSC.exe benötigt. Wer es versehentlich deinstalliert hat in der Systemsteuerung, findet das Reparaturprogramm bei Microsoft (setup.exe)
Hardware Umstieg von Windows 10 auf 11
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt fĂŒr den Umstieg ist
Mit dem Ende des erweiterten Supports fĂŒr Windows 10 im Oktober 2025 rĂŒckt der Wechsel auf Windows 11 fĂŒr Unternehmen immer nĂ€her. Doch nicht jeder Ă€ltere PC erfĂŒllt die Hardware-Anforderungen von Windows 11 â insbesondere der fehlende TPM-2.0-Chip und veraltete Prozessoren sind hĂ€ufige Ausschlusskriterien. FĂŒr Firmen bedeutet das: Es ist Zeit, sich von nicht kompatiblen GerĂ€ten zu verabschieden und in moderne, zukunftssichere Systeme zu investieren.
[time_until date="15.10.2025"]
1. Alte PCs fachgerecht entsorgen

Das Verschrotten alter GerÀte ist nicht nur eine Platzfrage, sondern auch ein Thema der IT-Sicherheit und Nachhaltigkeit.
Wichtige Schritte dabei:
- DatentrĂ€ger sicher löschen: Festplatten und SSDs sollten mit zertifizierten Löschverfahren (z. B. nach BSI-Standard) ĂŒberschrieben oder physisch zerstört werden.
- Hardware dem Recycling zufĂŒhren: Durch die RĂŒckgabe an zertifizierte Entsorgungsbetriebe können wertvolle Rohstoffe wiederverwertet und Schadstoffe fachgerecht entsorgt werden.
- Nachweis sichern: Unternehmen sollten sich ein Vernichtungszertifikat geben lassen â das ist wichtig fĂŒr Compliance und DatenschutzprĂŒfungen.
2. Auswahl neuer PCs fĂŒr Windows 11
Beim Kauf neuer Systeme sollte nicht nur die Mindestanforderung erfĂŒllt, sondern auch ein ausreichender Leistungspuffer eingeplant werden.
Empfehlungen:
- Prozessor: Mindestens Intel Core i5 / AMD Ryzen 5 der aktuellen Generation
- RAM: 16 GB fĂŒr flĂŒssiges Multitasking oder 32 GB fĂŒr Power-Anwendungen
- Speicher: 512 GB NVMe-SSD oder gröĂer
- Sicherheitsfeatures: TPM 2.0, Secure Boot, moderne BIOS/UEFI-Version
- Energieeffizienz: GerÀte mit Energy-Star- oder EPEAT-Gold-Zertifizierung
3. Einrichtung und Migration
Der Umstieg auf neue PCs ist eine gute Gelegenheit, die IT-Struktur zu modernisieren.
- Betriebssystem und Treiber: Aktuelle Windows-11-Version mit allen Sicherheitsupdates installieren
- Softwarebereitstellung: Standardprogramme und firmenspezifische Tools ĂŒber automatisierte Deployment-Lösungen ausrollen
- Datenmigration: Benutzerprofile, Dateien und Einstellungen mit Tools wie USMT oder Endpoint-Management-Systemen ĂŒbertragen
- Sicherheitskonfiguration: BitLocker-VerschlĂŒsselung aktivieren, Benutzerrechte prĂŒfen, aktuelle Endpoint-Security-Lösungen installieren
4. Warum âZero-Limitâ fĂŒr den geschĂ€ftlichen Einsatz ungeeignet ist
Immer wieder tauchen Lösungen auf, die eine Umgehung der Windows-11-Hardwareanforderungen versprechen, beispielsweise durch inoffizielle Installationsmethoden oder modifizierte ISOs (âZero-Limitâ).
GrĂŒnde, warum davon im Unternehmensumfeld abzuraten ist:
- Fehlende HerstellerunterstĂŒtzung â GerĂ€te, die offiziell nicht unterstĂŒtzt werden, erhalten möglicherweise keine oder nur eingeschrĂ€nkt Sicherheitsupdates.
- Compliance-Risiko â Der Einsatz nicht freigegebener Installationswege kann gegen interne IT-Richtlinien und Auditanforderungen verstoĂen.
- InstabilitĂ€t â Treiber- und Hardware-InkompatibilitĂ€ten können zu SystemabstĂŒrzen, Leistungsproblemen oder Datenverlust fĂŒhren.
- SicherheitslĂŒcken â Manipulierte Installationsmedien bergen ein hohes Risiko fĂŒr Malware-Infektionen.
FĂŒr Privatnutzer mag es eine Bastellösung sein, im Unternehmensumfeld ist es jedoch ein unnötiges Risiko, das im Ernstfall deutlich teurer werden kann als die Neuanschaffung eines kompatiblen Systems.
Fazit
Der Wechsel zu Windows 11 ist fĂŒr Unternehmen nicht nur eine PflichtĂŒbung, sondern auch eine Chance, die IT-Landschaft zu modernisieren und sicherer zu machen. Statt auf riskante âZero-Limitâ-Umgehungen zu setzen, sollten alte PCs fachgerecht entsorgt und neue, leistungsfĂ€hige GerĂ€te angeschafft werden. Das sorgt fĂŒr langfristige Sicherheit, bessere Performance und eine reibungslose Integration in bestehende Unternehmensprozesse.
10 Jahre Windows 10 - Abschied mit Applaus
Oktober 2015: Microsoft veröffentlicht Windows 10. #Win10 â ein Betriebssystem, das vieles besser machen sollte. Und das hat es auch. Zehn Jahre spĂ€ter, im Oktober 2025, endet der offizielle Support. Ein guter Moment, um zurĂŒckzublicken und âDankeâ zu sagen.
đ°ïž RĂŒckblick: Was Windows 10 besonders gemacht hat

Nach dem eher durchwachsenen Windows 8 war Windows 10 ein Neuanfang. Microsoft kombinierte BewÀhrtes mit modernen AnsÀtzen und traf damit den Nerv der Zeit.
Zu den Highlights zÀhlten:
- Die RĂŒckkehr des StartmenĂŒs â vertraut und funktional.
- Kostenlose Upgrades fĂŒr viele Nutzer â ein Novum.
- Kontinuierliche Updates statt klassischer VersionssprĂŒnge.
- Stabile Performance auf einer Vielzahl von GerÀten.
- Einheitliche Plattform fĂŒr Desktop, Tablet, Konsole und sogar VR/AR.
FĂŒr viele war Windows 10 das perfekte Alltagsbetriebssystem â unauffĂ€llig im besten Sinne.
đ§ Ein Jahrzehnt digitaler Begleiter
Windows 10 hat in diesen zehn Jahren unglaublich viel mitgemacht:
- Es war das RĂŒckgrat unzĂ€hliger Homeoffice-ArbeitsplĂ€tze in der Pandemie.
- Es unterstĂŒtzte SchĂŒler und Studierende im Fernunterricht.
- Es war Plattform fĂŒr Gaming, KreativitĂ€t und ProduktivitĂ€t.
- Es hat mit Tools wie PowerShell, Windows Terminal und dem Subsystem for Linux (WSL) auch Profis und Entwickler begeistert.
FĂŒr viele war Windows 10 der verlĂ€ssliche Partner in der digitalen Welt.
âł Das Ende naht: Was nun?
Ab dem 14. Oktober 2025 wird Microsoft den offiziellen Support fĂŒr Windows 10 einstellen. Das bedeutet #endoflife:
- Keine Sicherheitsupdates mehr fĂŒr Privatanwender.
- Kein technischer Support von Microsoft.
- Erweiterter Support fĂŒr Unternehmen nur gegen Aufpreis (ESU-Programm).
Was solltest du tun?
- PrĂŒfen, ob dein PC fĂŒr Windows 11 geeignet ist.
- Wichtiges sichern und eventuell eine Neuinstallation planen.
- Alternativen wie LTS-Versionen oder andere Systeme in Betracht ziehen, falls kein Upgrade möglich ist.
đ„ Danke, Windows 10 â und herzlichen GlĂŒckwunsch!
Windows 10 war kein lauter Star, sondern ein ruhiger Begleiter. Es hat sich in unsere Workflows integriert, uns durch UmbrĂŒche begleitet und war verlĂ€sslich, wenn es darauf ankam.
Darum sagen wir: Danke fĂŒr zehn Jahre Windows 10. FĂŒr Innovation ohne Ăberforderung. FĂŒr StabilitĂ€t mit Weitblick. FĂŒr ein Jahrzehnt, in dem Technik einfach funktionierte.
Jetzt ist die Zeit gekommen, das Kapitel zu schlieĂen â mit einem LĂ€cheln und einem Augenzwinkern in Richtung Zukunft.
đŹ Deine Erinnerungen?
Was war dein schönster (oder schlimmster) Moment mit Windows 10? Schreib es gerne in die Kommentare â wir feiern das System, das uns alle ein bisschen digitaler gemacht hat.
Windows 12 Ultimate mit kostenpflichtigem StartmenĂŒ
Hören Sie den Artikel auch als #Podcast:

Redmond â Microsoft hat heute die neueste Edition seines Betriebssystems vorgestellt: Windows 12 Ultimate. Diese bahnbrechende Variante bringt nicht nur eine runderneuerte BenutzeroberflĂ€che, sondern auch einige revolutionĂ€re â und fragwĂŒrdige â Neuerungen mit sich.
Clippy feiert sein KI-Comeback! In einer spektakulĂ€ren AnkĂŒndigung bestĂ€tigte Microsoft, dass die legendĂ€re BĂŒroklammer Clippy als KI-gestĂŒtzter Assistent zurĂŒckkehrt. Clippy wird nun mit modernster GPT-9-Technologie betrieben und gibt hilfreiche, aber auch penetrant unaufgeforderte RatschlĂ€ge. âEs sieht so aus, als wĂŒrdest du deinen PC hochfahren. Brauchst du Hilfe?â, wird Clippy nun bei jedem Start fragen. Ein Deaktivieren von Clippy ist laut Microsoft âtechnisch leider nicht möglichâ.
Das StartmenĂŒ: Jetzt im Abo-Modell! Eine weitere Ăberraschung: Das ikonische StartmenĂŒ wird ab sofort nur noch als kostenpflichtiges Abo verfĂŒgbar sein. Nutzer können sich zwischen âStart Basicâ (2,99 ⏠monatlich, nur Zugang zu Programmeinstellungen) und âStart Proâ (9,99 ⏠monatlich, inklusive Suchleiste) entscheiden. Die Premium-Version fĂŒr 19,99 ⏠erlaubt sogar das Anheften von Apps.
Bluescreen 2.0 mit KI-Analyse Windows 12 Ultimate bringt auch den gefĂŒrchteten Bluescreen of Death auf das nĂ€chste Level. Dank #KI Integration wird der Absturzbildschirm nun nicht nur Fehlercodes anzeigen, sondern auch hilfreiche Tipps geben wie: âSchon mal drĂŒber nachgedacht, einen neuen PC zu kaufen?â oder âVielleicht solltest du mal weniger Tabs in Chrome öffnen.â
Automatische Werbung im Explorer Ein weiteres Highlight ist die innovative Werbeintegration im Windows Explorer. Wer eine Datei öffnen möchte, muss sich erst einen 15-sekĂŒndigen Werbespot ansehen. âDas steigert die Nutzererfahrung und bietet spannende neue Möglichkeiten!â, so ein Microsoft-Sprecher. Besonders erfreulich: Werbeanzeigen lassen sich fĂŒr einen kleinen Aufpreis von 49,99 ⏠jĂ€hrlich deaktivieren â oder auch nicht.
Release-Datum und weitere PlĂ€ne Windows 12 Ultimate wird offiziell am 1. April 2026 veröffentlicht, doch Microsoft hat bereits ZukunftsplĂ€ne: Windows 13 soll angeblich komplett in der Cloud laufen und nur noch ĂŒber ein monatliches Mietmodell nutzbar sein. Insider munkeln auĂerdem, dass Word demnĂ€chst einen âEingabegebĂŒhrâ-Modus bekommt, in dem Nutzer fĂŒr jeden getippten Buchstaben einen Cent zahlen mĂŒssen.
Ob Windows 12 Ultimate ein Erfolg wird? Die Nutzer sind skeptisch â aber Microsoft ist sich sicher: âSie haben ja eh keine Wahl.â #Aprilscherz
Microsoft kĂŒndigt "Windows 12 Vintage Edition" an

Microsoft gibt bekannt, dass sie auf das Feedback der Nutzer gehört haben und eine neue, bahnbrechende Version von Windows veröffentlichen: Windows 12 Vintage Edition â das modernste Betriebssystem mit dem Look & Feel von Windows 95!
Features der Windows 12 Vintage Edition:
- Klassische BenutzeroberflĂ€che: Graue Fenster, pixelige Icons und der legendĂ€re âStartâ-Button in Retro-Optik.
- Maximal 256 Farben fĂŒr die ultimative Nostalgie.
- Clippy als KI-Assistent â jetzt mit ChatGPT-Integration (âEs sieht so aus, als ob du arbeiten willst. Soll ich dich ablenken?â).
- Dauerhafter Bluescreen-Screensaver â fĂŒr echtes 90er-Jahre-Flair.
- Modem-Sound beim Hochfahren, weil High-Speed-Internet ĂŒberbewertet wird.
- VollstĂ€ndige UnterstĂŒtzung fĂŒr Diskettenlaufwerke â endlich wieder 1,44 MB Speicherplatz nutzen!
Microsoft verspricht: "So viel Nostalgie, dass dein PC langsamer wird â aber dein Herz schneller schlĂ€gt!"
NatĂŒrlich gibt es auch eine âProâ-Version mit einer revolutionĂ€ren Neuerung: Sie kann tatsĂ€chlich das StartmenĂŒ von Windows 11 wiederherstellen! đ
#Aprilscherz
Remotedesktop Store app wird eingestellt
Je nach Windows 10 oder 11 Edition kann es sein, dass Remotedesktopverbindung (Remote Desktop Client fĂŒr Windows, blaues Icon) als Win32 Programm installiert ist und somit in der Programme und Funktionen Liste auftaucht. Es gibt aber auch Systeme, wo dieser Client nicht installiert ist (Unter Programme und Features in der Systemsteuerung fehlt dann der Eintrag âRemotedesktopâ) und somit eine alte Version mit weniger FunktionalitĂ€t liegt vor.

Wenn es also bei Ihnen in der Systemsteuerung unter Programme und Funktionen so aussieht wie in dem Bild oben, ist alles in Ordnung. Microsoft hat nachtrĂ€glich diesen Hinweis zugefĂŒgt, dass nur die App aus dem Store betroffen ist.
ZusĂ€tzlich kann aber die RemoteDesktop App aus dem Windows Store installiert und fĂŒr RDP-Verbindungen genutzt sein. Nur diese App aus dem Store kann ab 27. Main 2025 nicht mehr verwendet werden. Der Remotedesktop Client aus der Systemsteuerung funktioniert weiter. #endoflife
[time_until date="27.05.2025"]
In allen FĂ€llen ist es empfehlenswert, die aktuelle Remotedesktop Software 1.2.6017.0 (gemeint ist das .msi Installationsprogramm) zu installieren. Diese kann bei Microsoft heruntergeladen werden. Hinweis zum Link: In dem Microsoft-Artikel ist immer noch die Store-App beschrieben. Ignorieren Sie bitte den Tab: "Windows (Store)".
[linkbutton link="https://learn.microsoft.com/de-de/previous-versions/remote-desktop-client/connect-windows-cloud-services?tabs=windows-msrdc-msi#download-and-install-the-remote-desktop-client-for-windows-msi" label="Microsoft Remotedeskop .msi installer herunterladen"]
In allen FĂ€llen ist es empfehlenswert, die aktuelle Remotedesktop Software 1.2.6017.0 (gemeint ist das .msi Installationsprogramm) zu installieren. Diese kann bei Microsoft heruntergeladen werden. Hinweis zum Link: In dem Microsoft-Artikel ist immer noch die Store-App beschrieben. Ignorieren Sie bitte den Tab: âWindows (Store)â.
Das .msi Remotedesktop Programm wird hĂ€ufig auch fĂŒr Verbindungen zum Azure Virtual Desktop (AVD) genutzt, denn es enthĂ€lt nicht nur mstsc.exe (Remotedesktopverbindung, blaues Symbol), sondern auch die remotedesktop.exe (rotes Symbol). Leider hat sie das gleiche rote Symbol, wie die abgekĂŒndigte Store-App.
Tipp: Wenn Die die Store-App deinstallieren möchten, wird ihnen das deinstallieren direkt unter der rechten Maustaste angeboten. Werden Sie stattdessten in die Systemsteuerung/Programme und Features weitergeleitet â dann dort nichts deinstallieren!
WeiterfĂŒhrende Informationen in diesem Microsoft Blog Post.
IGEL OS Updates auch wichtig
Wer IGEL OS 11 oder 12 einsetzt, sollte ĂŒbrigens auch auf den jeweils aktuelle Firmware-Stand aktualisieren, denn dieser enthĂ€lt auch einen aktuellen Azure Virtual Desktop (Linux) Client.
Fazit: Verwirrende Microsoft Bezeichnungen
- Installieren Sie den oben im blauen Kasten als Link gesetzten .msi Installer. Er enthĂ€lt MSTSC.EXE fĂŒr Remotedesktop und Serverkonsolen sowie Remotedesktop.EXE fĂŒr Azure Virtual Desktop Verbindungen.
- Deinstallieren Sie NUR die âRemotedesktopâ bezeichnete Store App in der Apps-Liste der Einstellungen und auf keinen Fall den âRemotedesktopâ aus der Systemsteuerung! Wenn Sie beides versehentlich deinstalliert haben, dann zu Schritt 1 đ
Bitte installieren Sie noch nicht die neue Windows App (.msix Installer, das Symbol ist ein blaues Quadrat mit Windows Logo in weiĂ), da damit weder Remote-Desktopverbindungen, noch (in einigen Regionen wie West Germany) AVD Verbindungen aufgebaut werden können.
Windows 11 24H2 ohne Wordpad
Mit jeder neuen Version wirft Microsoft alte Anwendungen aus Windows, weil sie nicht mehr weiterentwickelt werden. Nachdem schon die Schrittaufzeichnung (leider) dem Rotstift zum Opfer gefallen ist, wird mit dem Rollout von Windows 11 24H2 Wordpad entfernt.
Bisher konnte man damit mit Bordmitteln RTF- und Word (docx) Dateien erstellen, öffnen und bearbeiten.
Auch wenn es im Netz Tricks gibt, Wordpad wieder manuell in Betrieb zu nehmen, wird es nicht weiterentwickelt â und wichtiger â SicherheitslĂŒcken werden nicht mehr geschlossen.
Ein so manuell installiertes, altes Wordpad wĂŒrde damit Einfallstor fĂŒr Viren und Trojaner, da viele Schwachstellen im Konverter liegen, der die docx-Datei entpackt und darstellt.
Alternativen sind: die Online-Versionen von Microsoft Office (erfordert Microsoft Konto), die Online-Versionen von Google Docs (erfordern Google Konto), Microsoft 365 Business Premium PlĂ€ne (all-inclusive E-Mail, Mailarchiv, Business Virenschutz mit ATP, MFA mit conditional Access und alle Office Win32 Programme zum Installieren). FĂŒr gelegentlichen Einsatz, mit eingeschrĂ€nkter KompatibilitĂ€t, Darstellung und Funktionen: Libreoffice 24.x (wenn es nur um Briefe schreiben und Kalkulationen geht).
Teams (work or school) jetzt auch personal
#Microsoft hat sein Vorhaben, nur noch einen #Teams Client auf dem System haben zu mĂŒssen, in den Release Preview Ring gebracht. Es ist damit zu rechnen, dass zeitnah (vermutlich bis Juni 2024) das Feature in die Release-Version ĂŒbernommen wird. Die Bezeichnung heiĂt immer noch âTeams (work or school), Nutzer können aber durch Klick auf das Symbolbild ihr (kostenloses) Microsoft Konto zufĂŒgen.
Beim Start von Teams öffnen sich dann zwei gleichartige Symbole in der Taskleiste, eins vom GeschĂ€ftskonto und eins vom Microsoft-Konto mit der Bezeichnung: Teams (work or school) | Persönlich. Im Microsoft-Konto sind die Funktionen der OberflĂ€che reduziert und es können maximal 60 Minuten lange Besprechungen gestartet werden. VerfĂŒgt der Besprechungs-Organisator jedoch ĂŒber ein Microsoft 365 GeschĂ€ftskonto mit einem Teams-Plan, wird das Limit der Microsoft (free) Konto-Teilnehmenden oder GĂ€ste nicht gezogen. Eine weitere EinschrĂ€nkung ist, dass in der Version.
#gelb â hat man nur die (work or school) Teams-Version installiert, kann man zwar als Gast an Besprechungen teilnehmen, trĂ€gt man ein Microsoft Konto ein, öffnet sich aber Teams im Browser oder es kommt eine Meldung, man möchte Teams im Browser öffen (je nachdem, ob das kostenlose Microsoft-Konto frĂŒher mal als kostenloses Firmenkonto konfiguriert war oder nicht.
Damit benötigen Benutzer ohne Microsoft 365 Konto weiterhin die nunmehr âTeams Personalâ benannte, kostenlose Version. Nur wer ein Microsoft 365 Konto mit Teams Lizenz hat, kann (allerdings frage ich mich, warum man das tun sollte, denn das personal Teams Konto kann man auch im Browser aufrufen), ein Microsoft Konto im Teams (work or school) zusĂ€tzlich eintragen (so dass dann Teams zweimal geöffnet wird. Da die Teams Personal app seit fast einem Jahr die gleiche Code-Basis hat wie die Work or school Version, ist die Variante mit den zwei Apps die Flexiblere:
Kunden ohne Teams (Microsoft 365) Plan/Lizenz installieren die âweiĂeâ MS-Teams.msix (Personal), um an Besprechungen teilzunehmen (oder mit einem kostenlosen Microsoft Konto bis zu 1-stĂŒndige Videobesprechungen zu initiieren).
Wer eine Teams Lizenz hat, installiert die âblaueâ Teams.msix (work or school) und trĂ€gt sein Arbeitskonto ein.
Microsoft Insider Programm, eigene Tests der Redaktion
Windows 11 vs. Windows 10
Wir werden immer wieder gefragt, warum wir weiterhin Windows 10 Pro/Business/Enterprise statt Windows 11 empfehlen. Daher zusammengefasst die aktuellen Fakten:

- Es gibt bisher keine Software in unserem Umfeld, die Windows 11 voraussetzt. AusdrĂŒckliche Freigaben von Drittanbieter-Software fĂŒr Windows 11 sind ebenfalls eher selten.
- Da Windows 11 auf der Windows 10 Plattform aufsetzt, entstehen auch keine Vorteile durch den Einsatz.
- Azure Virtual Desktops 10 erhalten Sicherheits-Updates bis Oktober 2028
- Windows 10 Enterprise LTSC 2019 (Mietprodukt) erhÀlt sogar Sicherheitsupdates bis 09. Januar 2029!
- Umwelt schonen, Admin-Aufwand reduzieren: Ă€ltere Client-Hardware unterstĂŒtzt kein Windows 11. Statt funktionierende PCs zu verschrotten, können diese in Verbindung mit Azure Virtual Desktop mit IGEL-OS betrieben werden
- BenutzeroberflĂ€che, Nutzerverhalten: Nutzer, die an wechselnden PCs arbeiten, mĂŒssen sich mit zwei verschiedenen Desktop-OberflĂ€chen und StartmenĂŒs beschĂ€ftigen
- Bedienkomfort schlechter: Insbesondere die zusĂ€tzlichen Mausklicks in den Kontext-MenĂŒs und das schlecht anpassbare StartmenĂŒ sind mit mehr Mausklicks verbunden und damit unproduktiver als bei Windows 11. Durch die touchorientierte Darstellung sind die Wege, die die Maus zurĂŒcklegen muss, lĂ€nger.
- Admins mĂŒssen Gruppenrichtlinien und Einstellungen fĂŒr zwei verschiedene Client Plattformen erstellen und pflegen. FĂŒr Windows 11 mĂŒssen die Benutzer-ProduktivitĂ€t behindernde Elemente und Dienste abgeschaltet oder geĂ€ndert werden - wie die Snap-Layouts, die Position des Startbuttons, Widgets und Werbung
- Windows 11 Pro/Enterprise enthalten auch im optimierten Zustand mehr Werbung. Die Werbung lÀsst sich nur durch flÀchendeckenden Einsatz von Microsoft 365 Business Premium oder Enterprise Abonnements effektiv reduzieren.
- Der Copilot lÀsst sich auch mit Windows 10 nutzen.
- Anmerkungen am Rande: Wir empfehlen schon wegen deutlich geringerem Speicherverbrauch: Google Chrome fĂŒr Enterprise. Auch hier ist der Microsoft Edge Browser von Nachteil.
Vom Einsatz der neuen Outlook-App raten wir solange ab, bis alle Features der Win32-App realisiert wurden. In Microsoft 365 Abos wird der Einsatz der Win32-App bis 2029 unterstĂŒtzt.
[time_until date="15.10.2025"]
Fazit: Unsere Empfehlung ist weiterhin, Windows 10 auf allen EndgerÀten bis #endoflife im Herbst 2025 zu nutzen. Nur Notebooks oder PCs, die unbedingt Windows benötigen, werden dann auf Windows 24H2 bzw. Windows 12 aktualisiert. Neu beschaffte Notebooks und Rechner haben ein Downgraderecht auf Windows 10, das sie nutzen können, da neue PCs ohnehin immer mit einer eigenen, entschlackten ISO installiert werden sollten.
FĂŒr alle Windows-Hardware, die bereits jetzt nicht Windows 11 konform ist (alle Rechner ohne TPM2 und mit Prozessor kleiner Core i5 8. Generation) empfehlen wir Azure Virtual Desktop 10 in Verbindung mit IGEL-OS (das ist ein leicht administrierbares Linux Derivat mit Wartung/Updates)
FĂŒr Azure Virtual Desktops besteht erst Handlungsbedarf bis Oktober 2028, diese auf Windows 12 ff umzustellen.
Redaktioneller Beitrag
