Inhaltsverzeichnis
  1. Neues Windows-Startlayout ab März 2026 2 - 4
  2. Döner korregt bestellen 5 - 6

Neues Windows-Startlayout ab März 2026

Auch als #Podcast hörbar.

Mit dem Funktions-Update vom Februar 2026 (Preview) und dem breiten Rollout im März 2026 hat Microsoft das Startmenü erneut überarbeitet. Die sichtbarste Änderung: Im angehefteten Bereich werden nur noch 16 statt bisher 24 Icons gleichzeitig angezeigt.

Was zunächst wie eine kleine Designanpassung wirkt, hat in der Praxis spürbare Auswirkungen – insbesondere in Unternehmensumgebungen mit standardisierten Layouts oder vielen produktiv genutzten Anwendungen.

Reduzierung der sichtbaren Pins: 24 → 16

Bislang konnten im oberen Bereich des Startmenüs 24 angeheftete Apps direkt sichtbar platziert werden (3 Reihen à 8 Icons). Mit dem neuen Layout sind es nun nur noch 16 Icons (2 Reihen à 8).

Alle weiteren angehefteten Anwendungen verschwinden zunächst aus dem sichtbaren Bereich.

Eine Anpassung dieser Begrenzung ist derzeit nicht möglich:

Keine Option in den Einstellungen
Keine funktionierenden GPOs
Keine wirksamen Registry-Keys

Selbst bekannte Anpassungen zur Startlayout-Steuerung greifen hier offenbar nicht mehr. Die Begrenzung scheint direkt im UI-Design verankert zu sein.

„Alle anzeigen“ – Smartphone-Logik am Desktop

Im Test zeigt sich jedoch eine interessante Alternative: Im Startbereich kann auf „Alle anzeigen“ geklickt werden.

Daraufhin verändert sich die Darstellung deutlich. Alle angehefteten Elemente erscheinen in einer scrollbaren Liste. Die Optik erinnert stark an App-Trays von Smartphones. Auf einen Klick sind somit 64! Icons sichtbar.

Unterhalb der Pins folgen:

Die zuletzt aufgerufenen Dateien
Eine Listenansicht mit Icon und Beschreibung
Alle Einträge und Gruppen im Startmenü

Statt Seitenumbrüchen oder fixen Rastern setzt Microsoft nun klar auf Scrollen statt Blättern. Das wirkt moderner – vor allem auf Touch-Geräten – verändert aber die gewohnte Desktop-Navigation deutlich.

Wird die „Alle anzeigen“-Einstellung gespeichert?

Im Test bleibt die Einstellung erhalten. Nach Abmeldung und erneuter Anmeldung blieb „Alle anzeigen“ aktiv. Erst nach einem manuellen Klick auf „Weniger anzeigen“ springt das Layout wieder zurück.

Ein kompletter Neustart des Rechners wurde noch nicht getestet. Sollte die Einstellung jedoch dauerhaft benutzerbezogen gespeichert bleiben, wäre das eine praktikable Lösung für Nutzer mit vielen Pins. In diesem Fall könnte „Alle anzeigen“ faktisch zur neuen Standardempfehlung für Power-User werden.

Auswirkungen für Unternehmen und Administratoren

Gerade in Unternehmensumgebungen ist die Änderung nicht trivial.

Vordefinierte Startlayouts verlieren an Übersichtlichkeit. Mehr als 16 strategisch platzierte Apps sind nicht mehr direkt sichtbar. Anpassungen per GPO oder Registry greifen nicht mehr wie gewohnt.

Positiv betrachtet sorgt das neue Design für eine einheitlichere Benutzeroberfläche und eine konsistente Bedienlogik zwischen Desktop- und Touch-Geräten. Dennoch bedeutet die Änderung für strukturierte Arbeitsumgebungen mit vielen geschäftskritischen Anwendungen eine gewisse Umgewöhnung.

Tipp auch für 24H2 und Startmenü vor der Änderung

Eine praktikable Alternative für Power-User ist es, sich eine eigene zentrale Startstruktur aufzubauen. Über C:Windowsexplorer.exe shell:AppsFolder lassen sich sämtliche installierten Anwendungen anzeigen. Dort kann per Rechtsklick eine Verknüpfung erstellt werden. Diese Verknüpfungen lassen sich anschließend gesammelt in einen eigenen Benutzerordner – beispielsweise „userstart“ – kopieren. Verbindet man diesen Ordner dann mit der Taskleiste (Rechtsklick auf Taskleiste → Symbolleisten → Neue Symbolleiste auswählen), erhält man eine kompakte, individuell strukturierbare Schnellstartumgebung. Empfehlenswert ist dabei die Darstellung auf „Mittlere Symbole“, um eine gute Balance zwischen Übersichtlichkeit und Platzbedarf zu erreichen. So entsteht eine flexible Alternative zum eingeschränkten Startmenü-Layout.

Fazit

Microsoft verschiebt das Startmenü weiter in Richtung „Mobile UX“. Weniger fixe Raster, mehr Scroll-Logik und deutlich reduzierte Konfigurationsmöglichkeiten prägen das neue Layout.

Die Reduzierung auf 16 sichtbare Pins wirkt zunächst restriktiv. Die „Alle anzeigen“-Funktion kann das jedoch abfedern – vorausgesetzt, die Einstellung bleibt dauerhaft gespeichert.

Ob das neue Layout langfristig als Verbesserung wahrgenommen wird, hängt stark vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Für Anwender mit wenigen angehefteten Apps ändert sich kaum etwas. Für Power-User und strukturierte Unternehmensumgebungen ist die Anpassung hingegen deutlich spürbar.


Döner korregt bestellen

Auch wieder als #Podcast

Wenn die Currywurst der solide Mittelklassewagen unter den Mittagsgerichten ist, dann ist der Döner der tiefergelegte Sportflitzer mit Unterbodenbeleuchtung: scharf, laut und optisch immer ein Hingucker.

Das Vokabular der Straße

DeutschDöner-DeutschKontext
Guten Tag, geschätzter Gastronom."Mahlzeit, Meister!"Anerkennung der Fachkraft am Drehspieß.
Eine Teigtasche mit Drehspießfleisch."Einmal Gerät."
"Einmal normal."
Bezieht sich auf die automatisierte Schneidevorrichtung.
Das Standardwerk. Alles andere ist Schnickschnack.
Ich verzichte auf tierische Produkte."Nur Grünzeug, ohne Tier."Der Meister sucht kurz die versteckte Kamera.
Ich möchte keine Zwiebeln."Ohne Zwiebel, hab Date."Der Meister versteht dein soziales Dilemma.
Bitte extrem viel Chili-Flocken."Mach rot, Bruder."Warnung: Tränenflüssigkeit inklusive.
Ich habe heute noch soziale Kontakte."Knobi-Verbot."Die Knoblauchsauce bleibt im Eimer.
Ich danke Ihnen für das Mahl."Ehre! Ciao!"
"Beste Mann! Ciao!"
Die höchste Form der Quittung.
ich möchte zahlen bitte..."Passt so, Chef."Aufrunden, kein Kleingeld zeigt Wertschätzung

Die Kunst der "Alles"-Abfrage

In einer klassischen Dönerbude ist Zeit Geld. Der Dialog ist kein Kaffeeklatsch, sondern ein Hochfrequenz-Datenaustausch.

Der "Alles"-Algorithmus:

Der #Döner Meister beherrscht die binäre Abfrage. Es gibt nur 0 (weglassen) oder 1 (draufhauen).

So geht Döner richtig
  • Meister: "Salat alles?"
  • Gast: "Alles." (Die mutige Antwort)
  • Meister: "Zwiebel?"
  • Gast: "Nur bisschen." (Die diplomatische Antwort)
  • Meister: "Sauce?"
  • Gast: "Mitte-Links-Rechts-Kombi." (Die Profi-Antwort: Alle drei Saucen werden kunstvoll geschichtet)

Die physikalische Herausforderung

Ein echter Fortgeschrittener erkennt man nicht nur an der Sprache, sondern an der Statik. Ein moderner Döner unterliegt der Formel für die maximale Belastung von Fladenbrot:

$$F_{Döner} > S_{Brot}$$

Wenn das Gewicht des Inhalts ($F$) die Reißfestigkeit des Brotes ($S$) übersteigt, tritt das Gesetz der Soßen-Gravitation in Kraft. Im Döner-Deutsch nennt man diesen Zustand: "Sifft hart."

Tipp vom Profi: Den Döner immer im 45-Grad-Winkel zum Körper halten und die Beine leicht spreizen. Das schützt die bügelfreie Chinohose vor der gefürchteten "Kräuter-Invasion".

Der Abschluss: Das Wechselgeld-Dilemma

Wer beim Bezahlen auf den Cent genau abzählt, hat das System nicht verstanden. Wer hingegen auf das Kleingeld verzichtet, steigt im internen Ranking sofort vom "Kunden" zum "Ehrengast" auf.