Inhaltsverzeichnis
  1. Neues Windows-Startlayout ab MĂ€rz 2026 2 - 4
  2. Döner korregt bestellen 5 - 6
  3. ChatGPT bekommt Werbepausen 7 - 8
  4. Eine Neujahrsgeschichte aus der IT 9 - 12
  5. Musik-KI 2025: kĂŒnstliche Stimmen gefĂŒhlvoll 13 - 15
  6. Der Wichtel hinter der TĂŒr, der zu viel wusste 16 - 17
  7. 🎄 Der Ring des Hundes – eine bellende Weihnachtsgeschichte 18 - 19
  8. Podcast: Weihnachten im Datacenter tierisch sicher 20 - 21
  9. Anleitung: Podcasts fĂŒr Wordpress 22
  10. Ein Paket, viele Kilometer und der Eindruck moderner Logistik 23 - 25
  11. Die Wiedergeburt von Kappel 26 - 28
  12. Support-Ende fĂŒr Microsoft-Produkte seit 14. Oktober 2025 29 - 30

Neues Windows-Startlayout ab MĂ€rz 2026

Auch als #Podcast hörbar.

Mit dem Funktions-Update vom Februar 2026 (Preview) und dem breiten Rollout im MĂ€rz 2026 hat Microsoft das StartmenĂŒ erneut ĂŒberarbeitet. Die sichtbarste Änderung: Im angehefteten Bereich werden nur noch 16 statt bisher 24 Icons gleichzeitig angezeigt.

Was zunĂ€chst wie eine kleine Designanpassung wirkt, hat in der Praxis spĂŒrbare Auswirkungen – insbesondere in Unternehmensumgebungen mit standardisierten Layouts oder vielen produktiv genutzten Anwendungen.

Reduzierung der sichtbaren Pins: 24 → 16

Bislang konnten im oberen Bereich des StartmenĂŒs 24 angeheftete Apps direkt sichtbar platziert werden (3 Reihen Ă  8 Icons). Mit dem neuen Layout sind es nun nur noch 16 Icons (2 Reihen Ă  8).

Alle weiteren angehefteten Anwendungen verschwinden zunÀchst aus dem sichtbaren Bereich.

Eine Anpassung dieser Begrenzung ist derzeit nicht möglich:

Keine Option in den Einstellungen
Keine funktionierenden GPOs
Keine wirksamen Registry-Keys

Selbst bekannte Anpassungen zur Startlayout-Steuerung greifen hier offenbar nicht mehr. Die Begrenzung scheint direkt im UI-Design verankert zu sein.

„Alle anzeigen“ – Smartphone-Logik am Desktop

Im Test zeigt sich jedoch eine interessante Alternative: Im Startbereich kann auf „Alle anzeigen“ geklickt werden.

Daraufhin verÀndert sich die Darstellung deutlich. Alle angehefteten Elemente erscheinen in einer scrollbaren Liste. Die Optik erinnert stark an App-Trays von Smartphones. Auf einen Klick sind somit 64! Icons sichtbar.

Unterhalb der Pins folgen:

Die zuletzt aufgerufenen Dateien
Eine Listenansicht mit Icon und Beschreibung
Alle EintrĂ€ge und Gruppen im StartmenĂŒ

Statt SeitenumbrĂŒchen oder fixen Rastern setzt Microsoft nun klar auf Scrollen statt BlĂ€ttern. Das wirkt moderner – vor allem auf Touch-GerĂ€ten – verĂ€ndert aber die gewohnte Desktop-Navigation deutlich.

Wird die „Alle anzeigen“-Einstellung gespeichert?

Im Test bleibt die Einstellung erhalten. Nach Abmeldung und erneuter Anmeldung blieb „Alle anzeigen“ aktiv. Erst nach einem manuellen Klick auf „Weniger anzeigen“ springt das Layout wieder zurĂŒck.

Ein kompletter Neustart des Rechners wurde noch nicht getestet. Sollte die Einstellung jedoch dauerhaft benutzerbezogen gespeichert bleiben, wĂ€re das eine praktikable Lösung fĂŒr Nutzer mit vielen Pins. In diesem Fall könnte „Alle anzeigen“ faktisch zur neuen Standardempfehlung fĂŒr Power-User werden.

Auswirkungen fĂŒr Unternehmen und Administratoren

Gerade in Unternehmensumgebungen ist die Änderung nicht trivial.

Vordefinierte Startlayouts verlieren an Übersichtlichkeit. Mehr als 16 strategisch platzierte Apps sind nicht mehr direkt sichtbar. Anpassungen per GPO oder Registry greifen nicht mehr wie gewohnt.

Positiv betrachtet sorgt das neue Design fĂŒr eine einheitlichere BenutzeroberflĂ€che und eine konsistente Bedienlogik zwischen Desktop- und Touch-GerĂ€ten. Dennoch bedeutet die Änderung fĂŒr strukturierte Arbeitsumgebungen mit vielen geschĂ€ftskritischen Anwendungen eine gewisse Umgewöhnung.

Tipp auch fĂŒr 24H2 und StartmenĂŒ vor der Änderung

Eine praktikable Alternative fĂŒr Power-User ist es, sich eine eigene zentrale Startstruktur aufzubauen. Über C:Windowsexplorer.exe shell:AppsFolder lassen sich sĂ€mtliche installierten Anwendungen anzeigen. Dort kann per Rechtsklick eine VerknĂŒpfung erstellt werden. Diese VerknĂŒpfungen lassen sich anschließend gesammelt in einen eigenen Benutzerordner – beispielsweise „userstart“ – kopieren. Verbindet man diesen Ordner dann mit der Taskleiste (Rechtsklick auf Taskleiste → Symbolleisten → Neue Symbolleiste auswĂ€hlen), erhĂ€lt man eine kompakte, individuell strukturierbare Schnellstartumgebung. Empfehlenswert ist dabei die Darstellung auf „Mittlere Symbole“, um eine gute Balance zwischen Übersichtlichkeit und Platzbedarf zu erreichen. So entsteht eine flexible Alternative zum eingeschrĂ€nkten StartmenĂŒ-Layout.

Fazit

Microsoft verschiebt das StartmenĂŒ weiter in Richtung „Mobile UX“. Weniger fixe Raster, mehr Scroll-Logik und deutlich reduzierte Konfigurationsmöglichkeiten prĂ€gen das neue Layout.

Die Reduzierung auf 16 sichtbare Pins wirkt zunĂ€chst restriktiv. Die „Alle anzeigen“-Funktion kann das jedoch abfedern – vorausgesetzt, die Einstellung bleibt dauerhaft gespeichert.

Ob das neue Layout langfristig als Verbesserung wahrgenommen wird, hĂ€ngt stark vom individuellen Nutzungsverhalten ab. FĂŒr Anwender mit wenigen angehefteten Apps Ă€ndert sich kaum etwas. FĂŒr Power-User und strukturierte Unternehmensumgebungen ist die Anpassung hingegen deutlich spĂŒrbar.


Döner korregt bestellen

Auch wieder als #Podcast

Wenn die Currywurst der solide Mittelklassewagen unter den Mittagsgerichten ist, dann ist der Döner der tiefergelegte Sportflitzer mit Unterbodenbeleuchtung: scharf, laut und optisch immer ein Hingucker.

Das Vokabular der Straße

DeutschDöner-DeutschKontext
Guten Tag, geschĂ€tzter Gastronom."Mahlzeit, Meister!"Anerkennung der Fachkraft am Drehspieß.
Eine Teigtasche mit Drehspießfleisch."Einmal GerĂ€t."
"Einmal normal."
Bezieht sich auf die automatisierte Schneidevorrichtung.
Das Standardwerk. Alles andere ist Schnickschnack.
Ich verzichte auf tierische Produkte."Nur GrĂŒnzeug, ohne Tier."Der Meister sucht kurz die versteckte Kamera.
Ich möchte keine Zwiebeln."Ohne Zwiebel, hab Date."Der Meister versteht dein soziales Dilemma.
Bitte extrem viel Chili-Flocken."Mach rot, Bruder."Warnung: TrĂ€nenflĂŒssigkeit inklusive.
Ich habe heute noch soziale Kontakte."Knobi-Verbot."Die Knoblauchsauce bleibt im Eimer.
Ich danke Ihnen fĂŒr das Mahl."Ehre! Ciao!"
"Beste Mann! Ciao!"
Die höchste Form der Quittung.
ich möchte zahlen bitte..."Passt so, Chef."Aufrunden, kein Kleingeld zeigt WertschÀtzung

Die Kunst der "Alles"-Abfrage

In einer klassischen Dönerbude ist Zeit Geld. Der Dialog ist kein Kaffeeklatsch, sondern ein Hochfrequenz-Datenaustausch.

Der "Alles"-Algorithmus:

Der #Döner Meister beherrscht die binÀre Abfrage. Es gibt nur 0 (weglassen) oder 1 (draufhauen).

So geht Döner richtig
  • Meister: "Salat alles?"
  • Gast: "Alles." (Die mutige Antwort)
  • Meister: "Zwiebel?"
  • Gast: "Nur bisschen." (Die diplomatische Antwort)
  • Meister: "Sauce?"
  • Gast: "Mitte-Links-Rechts-Kombi." (Die Profi-Antwort: Alle drei Saucen werden kunstvoll geschichtet)

Die physikalische Herausforderung

Ein echter Fortgeschrittener erkennt man nicht nur an der Sprache, sondern an der Statik. Ein moderner Döner unterliegt der Formel fĂŒr die maximale Belastung von Fladenbrot:

$$F_{Döner} > S_{Brot}$$

Wenn das Gewicht des Inhalts ($F$) die Reißfestigkeit des Brotes ($S$) ĂŒbersteigt, tritt das Gesetz der Soßen-Gravitation in Kraft. Im Döner-Deutsch nennt man diesen Zustand: "Sifft hart."

Tipp vom Profi: Den Döner immer im 45-Grad-Winkel zum Körper halten und die Beine leicht spreizen. Das schĂŒtzt die bĂŒgelfreie Chinohose vor der gefĂŒrchteten "KrĂ€uter-Invasion".

Der Abschluss: Das Wechselgeld-Dilemma

Wer beim Bezahlen auf den Cent genau abzÀhlt, hat das System nicht verstanden. Wer hingegen auf das Kleingeld verzichtet, steigt im internen Ranking sofort vom "Kunden" zum "Ehrengast" auf.


ChatGPT bekommt Werbepausen

Hören Sie den #Podcast dazu.

Breaking News: ChatGPT bekommt Werbepausen – Diese Antwort wird Ihnen prĂ€sentiert von


Es war nur eine Frage der Zeit. Nach Cookies, Consent-Bannern, Paywalls und „Akzeptieren Sie unsere 387 Partner“ folgt nun der nĂ€chste logische Schritt der Digitalisierung der #KI Engine ChatGPT: ChatGPT mit Werbung.

Willkommen im dialogischen Teleshopping

Stellen Sie sich vor, Sie fragen ChatGPT ganz harmlos:

„Wie schreibe ich eine Excel-Formel fĂŒr SVERWEIS?“

Und ChatGPT antwortet:

„Sehr gute Frage! Doch bevor wir dazu kommen, ein kurzer Hinweis unseres Sponsors:
Excel – jetzt mit noch mehr Excel. Kaufen Sie Excel. Excel.“

Danach folgt ein 15-sekĂŒndiger mentaler Jingle, den Sie nicht ĂŒberspringen können, weil Sie ja gerade denken.

Die neue KI-Erfahrungâ„ąïž

In Zukunft könnte jede Unterhaltung so aussehen:

Sie: „ErklĂ€re mir Quantenphysik.“

ChatGPT:
„Gerne! Aber zuerst:
Diese ErklÀrung wird Ihnen prÀsentiert von NordVPN.
SchĂŒtzen Sie Ihre Quanten vor neugierigen Blicken.“

— kurze Stille —
— Ladebalken erscheint im Kopf —

„Also
 Quantenphysik beschreibt das Verhalten von Teilchen, die kleiner sind als unser SelbstwertgefĂŒhl nach der letzten SteuererklĂ€rung.“

Werbung direkt im Prompt

Besonders innovativ wird es bei den Basis-BezahlplĂ€nen. Denn dort gibt es keine Banner – sondern aktive Werbeintegration:

Prompt:
„Schreibe mir einen Liebesbrief an meine Freundin, aber erwĂ€hne dabei subtil Coca-Cola.“

ChatGPT:

„Meine Liebste,
seitdem du in mein Leben getreten bist, prickelt alles –
so wie der erste Schluck Coca-Cola an einem Sommertag
“

Romantik? Ja.
Produktplatzierung? Auch ja.
Rechtlich fragwĂŒrdig? Definitiv.

Zwangspausen mitten im Gedankenfluss

Besonders schön wird es bei lÀngeren Antworten:

„Um dieses SQL-Statement zu verstehen, mĂŒssen wir zunĂ€chst

— WERBEPAUSE —
Haben Sie schon von Squarespace gehört?
Nein?
Dann hören Sie jetzt davon.“

Danach wissen Sie zwar immer noch nicht, warum Ihr JOIN nicht funktioniert, aber Sie haben eine Website, auf der Sie sich darĂŒber beschweren können.

Premium-User erkennen sich sofort

Die neue Klassengesellschaft der KI-Nutzung:

  • Gratis-User:
    „Diese Antwort wird Ihnen prĂ€sentiert von RAID: Shadow Legends.“
  • Basis-Plan:
    „Werbung, aber ironisch kommentiert.“
  • Premium-Plan:
    Absolute Stille.
    Nur Wissen.
    Nur Macht.

Premium-User werden kĂŒnftig sagen: „Ach, ihr habt noch Werbung im Chat? Wie
 sĂŒĂŸ.“

Fazit: Die Zukunft ist gesponsert

Ob ChatGPT wirklich Werbung bekommt oder nicht –
die Vorstellung allein fĂŒhlt sich erschreckend realistisch an.

Denn wenn uns eine KI irgendwann erklÀrt:

„Diese ethische AbwĂ€gung wurde unterstĂŒtzt durch McDonald’s – ich liebe es.“


dann wissen wir: Die SingularitÀt ist erreicht. Und sie ist werbefinanziert.


Eine Neujahrsgeschichte aus der IT

Darf auch als #Podcast nicht fehlen!

✹ Zwischen ServerrĂ€umen und Sternen ✹

Der letzte Arbeitstag des Jahres war angebrochen, und die IT‑Abteilung schien in einen seltenen Zustand kosmischer Harmonie eingetreten zu sein. Die ServerrĂ€ume brummten leise, als wĂŒrden sie ein Schlaflied summen, die LĂŒfter rauschten wie ein entspannter Winterwind, und selbst die rote Warnlampe am Backup-Server glimmte heute nur in einem beruhigenden, gemĂŒtlichen Orange.

Tom, erfahrener Administrator, lebende Firewall gegen Chaos und Erfinder des inoffiziellen Abteilungs-Mottos „Ein Kaffee pro Störung“, schob seinen BĂŒrostuhl zurĂŒck und streckte sich. Wie jedes Jahr wollte er noch einmal „die Runde drehen“.
Ein Ritual – und heimlich sein liebster Moment im Dezember.

Er nahm seine Tasse, in der sich nur noch ein einsamer Schluck kalter Kaffee befand, und wanderte zwischen den Reihen blinkender GerĂ€te hindurch. Wenn man wie Tom lange genug in der IT arbeitete, sah man in Servern Gesichter. Manche freundlich, manche mĂŒrrisch, je nachdem wie fehlerfrei sie liefen.

Auf seinem Monitor im BĂŒro erschien plötzlich ein neues Icon:
„Jahresendbericht – automatisch generiert“.

Tom runzelte die Stirn. Das hatte er definitiv nicht programmiert.

🎇 Ein Bericht der besonderen Art

Er öffnete die Datei – und erwartete, wie jedes Jahr, trockene Zahlen darĂŒber, wie viele Tickets gelöst worden waren, wie viele Updates erfolgreich liefen und wie oft jemand gefragt hatte, ob das Internet „heute langsamer ist“.

Doch stattdessen erschien ein Fenster mit einer ungewöhnlichen Botschaft:

„Hallo Tom.
Danke fĂŒr ein Jahr voller Geduld, Humor und Kaffee.
Danke fĂŒr die NĂ€chte, die du wach warst, damit andere schlafen können.
Danke fĂŒr das Chaos, das du ordnest, bevor es jemand bemerkt.

Dieses Jahr möchten wir dir etwas zurĂŒckgeben.“

Tom setzte sich langsam, als hÀtte der Stuhl ihn selbst herangezogen.
Der Bildschirm leuchtete heller – und dann begann sich Text Zeile fĂŒr Zeile aufzubauen.

đŸ’» WĂŒnsche fĂŒr das neue Jahr (vom System selbst)

  • Stabile Server, die dich sonntags ignorieren
  • Backups, die immer frisch und niemals gebraucht werden
  • User, die Screenshots machen, bevor sie „Es geht nicht“ sagen
  • Updates, die nicht mitten in der PrĂ€sentation beginnen
  • Schnittstellen, die zusammenarbeiten wie beste Freunde
  • Firewall-Regeln, die niemand hinterfragt
  • Dokumentationen, die tatsĂ€chlich existieren
  • Projekte, die realistisch geschĂ€tzt werden
  • Und vor allem: Zeit fĂŒr dich selbst
  • Zeit zum Lernen, Denken, Atmen, Staunen

Tom grinste. „Schön wĂ€r’s“, murmelte er – aber irgendwie fĂŒhlte sich das alles warm und echt an.

🌟 Ein kleiner IT‑Vorsatz

Gerade als er das Fenster schließen wollte, erschien eine letzte Zeile:

„Vergiss nicht: Auch Admins brauchen Updates.
Lade dir 2026 unbedingt ein paar herunter.“

Tom lehnte sich zurĂŒck. Dieser eine Satz war besser als jeder Workshop zur Work‑Life‑Balance.
Aber etwas irritierte ihn: Wenn ER das nicht geschrieben hatte – wer dann?

In diesem Moment klopfte es an seiner BĂŒrotĂŒr.
Es war Jana, die Netzwerkexpertin, die mit Kabeln sprach, als wÀren es Haustiere.
„Du, Tom
“, begann sie, „mein Monitor hat gerade etwas gesagt. Ich glaube
 ich glaube, unsere Systeme schicken uns NeujahrswĂŒnsche.“

Tom lachte. „Ach wirklich?“

„Ja! Da stand: ‚Danke, dass du uns dieses Jahr nicht umkonfiguriert hast, als wir mal kurz gezickt haben.‘ Sehr verdĂ€chtig.“

Wenig spĂ€ter kam auch Mehmet, der Mann fĂŒrs Monitoring, der immer behauptete, er könne an der Farbe einer Statuslampe erkennen, ob eine VM schlechte Laune hatte.
„Bei mir kam auch so ein Fenster. Ziemlich poetisch. Fast schon unheimlich poetisch.“

Und dann stand die ganze Truppe im Raum – alle mit derselben Geschichte.

🎆 Ein neues Jahr voller Möglichkeiten

Kollektives Schweigen.
Kollektives Staunen.
Und dann – kollektives Lachen.

„Vielleicht hat unser System endlich Bewusstsein entwickelt“, schlug Jana vor.

„Dann haben wir ein Problem“, sagte Mehmet. „Ein System mit Selbstbewusstsein fordert bestimmt bald Urlaub.“

Tom schĂŒttelte den Kopf und sah noch einmal auf sein Display.
Vielleicht war es ein Easter Egg eines Tools.
Vielleicht ein unerwarteter Beitrag eines Kollegen.
Oder vielleicht
 wollte das System selbst einfach mal Danke sagen.

Als sie gemeinsam das BĂŒro verließen, legte sich draußen der Abend ĂŒber die Stadt.
Der Himmel war klar, und die Sterne funkelten wie Status-LEDs im Universum.
Tom blieb kurz stehen und sah nach oben.

„Weißt du“, sagte er zu Jana, „eigentlich ist IT manchmal wie ein Sternenhimmel. Man sieht nur die Lichter, die funktionieren – und ahnt kaum, wie viel Arbeit dahintersteckt.“

Jana nickte. „Und solange wir dafĂŒr sorgen, dass sie weiter leuchten, wird’s ein gutes Jahr.“

Tom lÀchelte.

Das neue Jahr lag vor ihnen wie ein frisch gepatchtes System:
stabil, sicher, neugierig – bereit fĂŒr alles, was kommt.

Frohes neues Jahr – an alle, die die digitale Welt jeden Tag ein StĂŒck besser machen. 🚀✹


Musik-KI 2025: kĂŒnstliche Stimmen gefĂŒhlvoll

wie immer auch als #Podcast

Die Musik‑KI hat in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Sprung gemacht. Was frĂŒher nach synthetischen Roboterstimmen klang, wirkt heute wie eine neue kreative Ära: mehrsprachige Songs, realistische Vocals, starke Emotionen, prĂ€zise Instrumentierung – und das alles auf Knopfdruck. Zeit also, einen Blick darauf zu werfen, was moderne Modelle heute leisten können.

Emotionale Songs, die wirklich berĂŒhren

Die wohl beeindruckendste Entwicklung: KI‑Modelle können mittlerweile Songs erzeugen, deren Stimmfarbe, Dynamik, Vibrato und Ausdruckskraft echten SĂ€ngerinnen und SĂ€ngern verblĂŒffend nahekommen.
Ob zerbrechliche Ballade oder kraftvolle Pop‑Hymne – die KI erkennt musikalische Muster, phrasiert sauber und transportiert Emotionen, die man frĂŒher nicht fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte.

Was heute möglich ist:

  • realistische Stimmfarben („timbre“) mit weichem oder rauem Charakter
  • prĂ€zises Ausdruckssingen mit AtemgerĂ€uschen, Vibrato und Bruchkanten
  • große GefĂŒhlsspanne: von flĂŒsternd-sanft bis stadiontauglich
  • mehrstimmige Harmonien, perfekt intoniert
  • professionelle Instrumentalbegleitung, passend zu Genre und Stimmung

Musik‑KI ist inzwischen nicht nur generativ – sie ist interpretativ.

Songs, die zwischen Sprachen wechseln – sogar zeilenweise

Multilinguale Songs gehören zu den spannendsten Einsatzbereichen moderner KI. Besonders eindrucksvoll sind StĂŒcke, bei denen:

  • eine Verszeile auf Chinesisch beginnt,
  • direkt darunter die deutsche Übersetzung folgt,
  • und trotz Sprachenmix Rhythmus, Melodie und Timing natĂŒrlich klingen.

Das eröffnet völlig neue Formate, von Lernliedern ĂŒber Kulturprojekte bis hin zu besonders kreativen Songstrukturen.

Weihnachtssongs im Duett – Spanisch trifft Englisch

Musik-KI kann mĂŒhelos mehrere Stimmen in einem StĂŒck kombinieren – und sogar unterschiedliche Sprachen und Geschlechter variieren.
Ein typisches Beispiel ist ein eingÀngiger Weihnachtssong, getragen von einem mÀnnlichen SÀnger auf Spanisch, der im Refrain von einer weiblichen Stimme auf Englisch ergÀnzt wird.

Die KI erzeugt dabei:

  • unterschiedliche Stimmcharaktere
  • natĂŒrliche Emotionen pro Sprache
  • harmonische ÜbergĂ€nge
  • klassische Weihnachtsinstrumentierung

So entstehen Duette, die wie professionelle Studioaufnahmen wirken.

K‑Pop auf Knopfdruck – Boybands inklusive

K‑Pop ist ein Genre, das hohe Anforderungen stellt: komplexe Harmonien, kraftvolle Vocals, prĂ€zise Rhythmik und energiegeladene Performance. Überraschend ist, wie gut moderne Modelle dieses Genre bereits beherrschen.

Sie können:

  • 3–6 unterschiedliche mĂ€nnliche Stimmen erzeugen
  • typische Boyband‑Effekte nachbilden
  • Rap‑Parts und Vocal‑Runs integrieren
  • elektronische K‑Pop‑Beats exakt timen

Damit lassen sich K‑Pop‑Demos erstellen, die wie aus einem Tonstudio in Seoul stammen.

GefĂŒhlvolle englische Balladen – fast nicht mehr von echten Aufnahmen zu unterscheiden

Englischsprachige Balladen zeigen besonders deutlich, wie weit Musik‑KIs 2025 sind. Sie liefern:

  • enorme Dynamik
  • klare und emotionale Phrasierung
  • Stimmen, die weit ĂŒber frĂŒhere Computerstimmen hinausgehen
  • perfekte Instrumentenbegleitung von Orchester bis Akustikgitarre

Die KI versteht Melodiebögen, steigert Emotionen an den richtigen Stellen und schafft dadurch Songs, die wirklich berĂŒhren können.

Fazit: Musik‑KI ist kein Ersatz, sondern ein kreativer Partner

Moderne Musik-KIs sind Werkzeuge mit großem Potenzial: inspirierend, flexibel und voller neuer Möglichkeiten.
Sie richten sich an Musiker, Content‑Creator, Produzenten und alle, die gern experimentieren.
Wir stehen am Anfang eines Zeitalters, in dem Musik nicht nur komponiert, sondern gemeinsam mit KI entdeckt wird.

Disclaimer

Alle erstellten Beispiele wurden mit den derzeit kostenlosen Modellen der Musik-KIs, bzw. die Texte in der Datenschutz-Sandbox von ChatGPT Pro ohne Gewinnerzielungsabsicht erstellt und stellen nur von Zeit zu Zeit den Stand der Technik dar. Ähnlichkeiten zu realen KĂŒnstlern oder Songs sind weder gewollt, noch entstanden.


Der Wichtel hinter der TĂŒr, der zu viel wusste

auch als #Podcast hörbar.

Anfang Dezember tauchte sie wieder auf:
die kleine rote TĂŒr unten an der Fußleiste, links neben der Steckdose, genau dort, wo man sonst nie hinsah. Manche hielten sie fĂŒr Dekoration, andere fĂŒr einen harmlosen Brauch aus Skandinavien. Wer jedoch genauer hinsah, erkannte die Wahrheit:
Der Weihnachtswichtel war eingezogen.

Sein Name war Patch, und Patch war kein gewöhnlicher Wichtel.
Patch arbeitete in der IT.

Niemand wusste genau, wo er das tat – manche vermuteten einen Rechenzentrumskeller in Lappland –, aber seine Handschrift war eindeutig. Bereits am zweiten Morgen nach seinem Einzug zeigte der Drucker im BĂŒro kryptische Fehlermeldungen an, die entfernt an JSON erinnerten. Die Kaffeemaschine verlangte plötzlich ein Firmware-Update. Und alle Monitore waren auf exakt 98 % Helligkeit eingestellt.

Patch liebte Streiche, aber niemals plumpe.
Er bevorzugte subtile Eskalationen.

So klebte er ĂŒber Nacht kleine Post-its an die Weihnachtswichtel-TĂŒr:

„Passwort abgelaufen.“
„Hast du es schon aus- und wieder eingeschaltet?“
„Das ist kein Bug, das ist ein Feature.“

Am dritten Advent lag unter der TĂŒr ein USB-Stick. Niemand steckte ihn an – man war schließlich erwachsen und sicherheitsbewusst –, aber am selben Tag Ă€nderte sich das WLAN-Passwort automatisch in „HoHoHo_2025!“. Der Router behauptete spĂ€ter, er habe das selbst so entschieden.

Patch arbeitete mit Geduld.
Er stellte keine Fallen, er optimierte Prozesse.

Eines Morgens waren alle Kalendertermine umbenannt:

  • „Meeting“ → „Meeting (hĂ€tte auch eine Mail sein können)“
  • „Jour fixe“ → „Jour fixe (bringt nix, aber wir tun so)“
  • „Weihnachtsfeier planen“ → „Scope Creep mit GlĂŒhwein“

Niemand konnte es beweisen, aber alle wussten:
Der Wichtel hatte Zugriff.

Hinter der kleinen TĂŒr hörte man nachts manchmal ein leises Tippen, ein zufriedenes Murmeln, gelegentlich ein trockenes Lachen. Einmal lag vor der TĂŒr ein Mini-Pulli mit der Aufschrift:

„Have you tried turning Christmas off and on again?“

Der Höhepunkt kam am 23. Dezember.
Alle Systeme liefen erstaunlich stabil, der Stress war weg, die To-do-Liste kĂŒrzer als sonst. Und unter der Wichtel-TĂŒr lag ein Zettel:

„Ich habe nichts kaputt gemacht.
Ich habe nur gezeigt, wo es ohnehin schon geknirscht hat.“

– Patch

Am Heiligabend war die TĂŒr verschwunden.
Kein GerÀusch, kein Abschied.

Doch irgendwo, tief im Logfile des Lebens, blieb eine kleine Notiz zurĂŒck:

INFO:
System war instabil.
Humor wurde erfolgreich deployed.

Und seitdem wissen alle:
Wenn im Dezember plötzlich alles ein bisschen schief lĂ€uft –
aber irgendwie besser –
dann war er wieder da.

Der IT-Wichtel.
Hinter der kleinen TĂŒr. đŸŽ„đŸ’»


🎄 Der Ring des Hundes – eine bellende Weihnachtsgeschichte

Wie immer auch als #Podcast

Es war Heiligabend in dem kleinen StĂ€dtchen TannengrĂŒn, und alles lief wie jedes Jahr: PlĂ€tzchenduft, leuchtende Fenster, runtergefallene Dominosteine (aus unerklĂ€rlichen GrĂŒnden immer nur die oberste Schicht).
Alles war bereit – außer Hasso, dem Hund der Familie Bratpfannen-Schmidt.

Hasso hatte ein streng geheimes Weihnachtsprojekt:
Er wollte den perfekten Heiligabend-Geschenkring finden. Ja, einen Ring. Warum?
Nun 
 weil er Sarah Connors Song „Ring of the Bell“ im Radio gehört und ihn eindeutig verstanden hatte als:

„Ring des Hundes“ – und was im Radio kommt, muss stimmen.

Also machte er sich aus dem Haus davon – leise wie ein plötzlich hungriger KĂŒhlschrank – und begann die Jagd nach seinem Ring.

đŸŸ Station 1: Der Garten

Dort fand er nur den alten Gartenschlauch, formschön rund, aber leider roch er nach Speicher-Dachrinne. UnfĂ€hig, so etwas WĂŒrdeloses zu tragen, zog er weiter.

đŸŸ Station 2: Die Nachbarskinder

Die spielten mit einem Hula-Hoop-Reifen. Perfekte GrĂ¶ĂŸe! Perfekte Form!
UngĂŒnstig nur, dass Hasso beim Weglaufen damit aussah wie ein wandernder Saturn.
Die Nachbarskinder wollten unbedingt ihren Reifen zurĂŒck. Hasso wollte unbedingt seinen Ring behalten.
Es war ein diplomatisches Patt, das erst durch den Einsatz eines Leberwurst-Brots gelöst wurde.

đŸŸ Station 3: Der ultimative Ring

Schließlich entdeckte Hasso DEN Ring:
Den Weihnachtskranz der Familie, kunstvoll geschmĂŒckt – und erreichbar, weil er vom Wind genau auf Hundehöhe geweht wurde.

Hasso nahm ihn stolz ins Maul und trottete nach Hause.
Dort, in absolut dramatischer Hundegala-Manier, prÀsentierte er seinen Schatz.
Die ganze Familie applaudierte, lachte, und der Kranz sah ohnehin schon so zerzaust aus, dass niemand sagen konnte, ob er vorher schöner war.

Und genau in diesem Moment erklang aus dem Radio wieder Sarah Connor – mit dem Refrain von „Ring of the Bell“.

Hasso bellte im Takt.
Die Familie lachte.
Und seitdem heißt es in TannengrĂŒn:

„Wenn es an Weihnachten bellt – dann trĂ€gt der Hund den Ring.“


Podcast: Weihnachten im Datacenter tierisch sicher

NatĂŒrlich auch wieder als #Podcast hören!

Moderator (warm und leicht ironisch):

Willkommen zur Weihnachtsausgabe von „Secure & Merry“, dem Podcast, der IT-Sicherheit mit einer Prise Humor verbindet.
Heute wird es tierisch – denn unser Datacenter bekommt festlichen Besuch von fĂŒnf Experten der besonderen Art.

Szene 1 – Die Ankunft im Datacenter

FĂŒnf Tiere betreten die Sicherheitsschleuse:

1. ByteBrumm, der BraunbĂ€r – krĂ€ftig, gemĂŒtlich, hungrig nach Speicherplatz.
2. IcePatch, der EisbĂ€r – kĂŒhl, fokussiert, Meister der „Frozen Backups“.
3. RedPandaRoot, der rote Panda – neugierig und etwas zu experimentierfreudig.
4. PandaAdmin, der große Panda – friedlich, aber mit Adminrechten ausgestattet.
5. WomBot, der Wombat – bodenstĂ€ndig und Tunnelbau-Experte fĂŒr sichere Netzwerke.

Szene 2 – Die Mission

Filmplakat

Die fĂŒnf sind zum jĂ€hrlichen „X-MAS Security Check“ eingeladen.

ByteBrumm:
„Ich prĂŒfe die Passwörter. Wenn eins schwĂ€cher ist als mein Winterschlaf, knurr’ ich.“

IcePatch:
„Backups werden kontrolliert. Alles, was nicht dreifach gesichert ist, friert ein – sinnbildlich.“

RedPandaRoot:
„Darf ich die Firewalls testen? Bitte? Nur kurz
?“
(grummelnde Blicke der anderen)
„Okay
 nur gucken.“

PandaAdmin:
„Ich mach die Rechteverwaltung. Weihnachten ja – aber nicht fĂŒr unbefugte Nutzer.“

WomBot:
„Ich seh mir die Netzwerksegmente an. Danach bau ich ’nen sicheren Tunnel.“

Szene 3 – Kleine Katastrophen und große Erkenntnisse

Das Passwort-Problem

ByteBrumm:
„‚weihnachten123‘. Wirklich? Das Passwort gehört auf die Naughty-List!“

Er ersetzt es durch:
Frohe-F3sttage!2025#Hoho

Moderator:
Moral: Schwache Passwörter sind wie billiger GlĂŒhwein – tun nur kurz gut, schaden aber lange.

Der neugierige Panda

RedPandaRoot findet ein USB-Stick mit der Aufschrift „wichtige Bilder“.

Alle:
„Nicht einstecken!“

Moderator:
Unbekannte DatentrĂ€ger sind wie dubiose PlĂ€tzchen bei Kollegen – lieber nicht anfassen.

Der Backup-Schreck

IcePatch:
„Das letzte vollstĂ€ndige Backup ist so alt wie der Weihnachtsbaum
 ohne Wasser.“
Not amused.

PandaAdmin rÀumt auf

Er entdeckt einen Nutzer mit „Admin“ und „Gast“-Rechten.

PandaAdmin:
„Das ist wie: gleichzeitig Bambus und Fast Food essen. Unmöglich.“

Szene 4 – Das Weihnachtswunder im Datacenter

Die Tiere schmĂŒcken das Datacenter sicher:

  • Lichterkette: geprĂŒft & zertifiziert
  • Firewall als Adventskranz (natĂŒrlich ohne echte Kerzen)
  • Monitoring-Lichter blinken im Rhythmus von „Jingle Bells“

WomBot:
„Wieder ’ne sichere Weihnacht. Keine Datenlecks, keine Ransomware.“

ByteBrumm:
„Alle Passwörter schön stark – wie ich.“

IcePatch:
„Backups frisch und stabil.“

RedPandaRoot:
„Und ich hab fast nichts angefasst!“

PandaAdmin:
„Rechte sauber getrennt. Friede auf Erden.“

Outro – Die Botschaft fĂŒr die IT-Kunden

Moderator:
Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,

unsere tierischen Experten erinnern daran:

  • Starke Passwörter sind schöner als jede Beleuchtung
  • RegelmĂ€ĂŸige Backups sind die wahren Weihnachtsgeschenke
  • Unbekannte AnhĂ€nge & DatentrĂ€ger lieber meiden
  • Saubere Rechteverwaltung erspart festliche Überraschungen

Wir wĂŒnschen frohe & sichere Feiertage –
und denken Sie daran: Sicherheit ist das beste Geschenk fĂŒr Ihre IT.


Anleitung: Podcasts fĂŒr Wordpress

Audioaufnahme erstellen

  • Option A: Selbst aufnehmen
    Nehmen Sie eine MP3-Datei mit einem hochwertigen Mikrofon und einem Aufnahmeprogramm Ihrer Wahl (z. B. Audacity, GarageBand, Adobe Audition) auf.
  • Option B: KI-basierte Audiogenerierung
    Nutzen Sie ein KI-Online-Tool, das aus dem vorhandenen Webseiten-Text automatisch eine synthetische Sprachaufnahme erzeugt (z. B. ElevenLabs, Play.ht oder Àhnliche Dienste).
    Achten Sie auf:
    • klare Aussprache
    • natĂŒrlich klingende Stimme
    • passende Geschwindigkeit

Audiobearbeitung in Audacity

  1. Importieren Sie die MP3-Datei in Audacity.
  2. Hintergrundmusik hinzufĂŒgen:
    • Verwenden Sie eine gemafreie Public-Domain-Musikspur.
    • Legen Sie diese als zweite Spur unter das gesprochene Audio.
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Ein Paket, viele Kilometer und der Eindruck moderner Logistik

Hören Sie es als #Podcast - manche Geschichten muss man nicht erfinden

Hinweis:
Dieser Beitrag schildert einen realen Versandvorgang auf Grundlage der Sendungsverfolgung sowie meine persönlichen EindrĂŒcke als Absender. Die Darstellung enthĂ€lt ironische Zuspitzungen und stellt keine objektive Bewertung interner AblĂ€ufe dar.

Ausgangspunkt: Ein gewöhnliches Paket

Anfang November wurde ein Paket ordnungsgemĂ€ĂŸ von mir (Privatperson) aufgegeben. Ziel war eine regulĂ€re innerdeutsche Zustellung. Verpackt wurde es in einem separat erworbenen, stabilen Versandkarton.

Was folgte, war eine Reise, deren Umfang sich erst beim genaueren Blick auf die Sendungsverfolgung erschloss.

Pendelverkehr zwischen zwei Paketzentren

Laut Tracking bewegte sich die Sendung mehrfach zwischen zwei Paketzentren, die rund 600 Kilometer voneinander entfernt liegen. Diese Strecke wurde nicht einmal, sondern wiederholt zurĂŒckgelegt – jeweils begleitet von Statusmeldungen wie „bearbeitet“, „weitergeleitet“ oder „im Weitertransport“.

Aus meiner persönlichen Sicht entstand so der Eindruck eines logistischen Pendelverkehrs: viel Bewegung, aber ĂŒber lĂ€ngere Zeit kein erkennbarer Fortschritt in Richtung Zieladresse.

Mehrfaches Sortieren und Umladen gehört zweifellos zum Alltag großer Logistiknetzwerke. Die HĂ€ufung und Distanz dieser Transporte fiel in diesem Fall dennoch auf.

Verpackung unter VerÀnderungsvorbehalt

Nach etwa zwei Wochen wurde im Tracking eine „leichte BeschĂ€digung“ vermerkt. Die Sendung wurde anschließend weiter transportiert. Welche konkreten Einwirkungen zu dieser BeschĂ€digung fĂŒhrten, lĂ€sst sich von außen nicht feststellen.

Bei Inaugenscheinnahme bei einem der Zustellversuche an den Absender zeigte sich jedoch, dass die Verpackung mit dem ursprĂŒnglich verwendeten Versandkarton nur noch wenig gemeinsam hatte. VollstĂ€ndige andere Kartonage/Verpackung als vorher prĂ€gte nun das Gesamtbild.

Zusatzkilometer und Umweltgedanken

Allein durch das wiederholte ZurĂŒcklegen der genannten Strecke dĂŒrften mehrere tausend Transportkilometer zusammengekommen sein. Konkrete Emissionswerte lassen sich ohne interne Daten selbstverstĂ€ndlich nicht beziffern.

Als Absender bleibt jedoch der Eindruck, dass ein direkterer Transportweg vermutlich mit geringerem Ressourcenaufwand verbunden gewesen wÀre.

Ein spÀter Zustellversuch

Nach rund 15 Tagen wurde erstmals ein Zustellversuch dokumentiert. Laut Status konnte der EmpfÀnger unter der angegebenen Adresse nicht angetroffen bzw. nicht gefunden werden.

Da die Adresse korrekt ist und regulĂ€r genutzt wird, ließ sich diese Meldung aus meiner Sicht nicht eindeutig nachvollziehen. Weitere dokumentierte Zustellversuche sind der Sendungsverfolgung nicht zu entnehmen.

RĂŒcksendung – und ein rechtlicher Zwischenschritt

Im Anschluss wurde die Sendung als „RĂŒcksendung an Absender“ gekennzeichnet und erneut durch das Verteilnetz geleitet.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Paket in einem beschĂ€digten Zustand. Auf anwaltlichen Rat hin wurde davon abgesehen, das Paket aus einer Abgabefiliale abzuholen, um keine rechtlichen Unklarheiten hinsichtlich Haftung und ZustandsĂŒbernahme zu erzeugen.

Einige Zeit spĂ€ter wurde dennoch versucht, das Paket beim Absender zuzustellen. Auch in diesem Fall wurde die Annahme aus denselben rechtlichen GrĂŒnden verweigert.

Aktueller Stand

Zwischenzeitlich wurde zumindest das Versandporto erstattet. Der darĂŒber hinausgehende Sachverhalt befindet sich derzeit in KlĂ€rung und wurde an die Schlichtungsstelle Post der Bundesnetzagentur ĂŒbergeben.

Nachtrag

Inzwischen ist dem ohnehin langen Weg dieses Pakets ein weiterer Abschnitt hinzugekommen. Der Versanddienstleister berechnet mittlerweile 37 € LagergebĂŒhren. Diese Forderung hat der Absender zurĂŒckgewiesen.

Bemerkenswert ist dabei, dass im Kundencenter unter der Sendungsnummer vermerkt war, dass der Absender das Paket bis zum Abschluss des laufenden Schlichtungsverfahrens nicht wieder annimmt. Der Sachverhalt war damit bekannt und dokumentiert – das Paket blieb dennoch liegen, und die Zeit wurde berechnet.

So wird aus einem Vorgang, der eigentlich auf KlÀrung wartete, ein weiterer Kostenpunkt. Der Eindruck moderner Logistik bekommt damit eine zusÀtzliche Facette.

Persönliches Fazit

Diese Sendung hat aus meiner Sicht weniger durch ihr Ziel ĂŒberzeugt als durch ihre zurĂŒckgelegte Strecke. Die Kombination aus mehrfachen Langstreckentransporten, einem spĂ€ten Zustellversuch und einer beschĂ€digt zurĂŒckkehrenden Sendung machte den Vorgang bemerkenswert.

Die hier geschilderten EindrĂŒcke stellen ausschließlich meine persönliche Wahrnehmung dar – ergĂ€nzt um Ironie, weil sie hilft, lĂ€ngere Tracking-VerlĂ€ufe gelassen zu betrachten.

Fortsetzung offen.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag stellt eine persönliche Erfahrungs- und MeinungsĂ€ußerung dar. Er enthĂ€lt keine Aussagen ĂŒber Absichten, interne Entscheidungen oder Pflichtverletzungen beteiligter Unternehmen.


Die Wiedergeburt von Kappel

Hören Sie die Kurzgeschichte als #Podcast

Die Sonne brannte gnadenlos ĂŒber den Resten von Kappel. Wind trieb feinen Staub durch die leeren Straßen, wo einst Kinder gelacht und HĂ€ndler gerufen hatten. Nur das alte BahnhofsgebĂ€ude stand noch, mit zersplitterten Fenstern und rostigen Gleisen, die sich wie Narben durch den Sand zogen.
Die Bewohner waren fort. Kappel, so schien es, war endgĂŒltig verloren – verschluckt von der WĂŒste, die sich jeden Tag ein StĂŒck nĂ€her heranschob. Doch unter der Erde, in alten Kellern und stillgelegten WerkstĂ€tten, begann etwas zu erwachen.

Ein Licht unter der Erde

Ein kleiner Kreis ehemaliger Ingenieure und Handwerker hatte sich dort verschanzt. Sie glaubten nicht an das Ende, sondern an den Neuanfang. Aus alten Maschinen bauten sie neue Generatoren, aus Schrott sammelten sie Solarpaneele, die der Sturm verschont hatte.
Eines Morgens, als der erste Prototyp Energie lieferte, flackerte ĂŒber dem Bahnhof das Licht einer einzigen Lampe auf. Es war nur ein schwaches GlĂŒhen – doch fĂŒr jene, die es sahen, war es ein Versprechen: Kappel lebt.

Die Stadt erhebt sich

Mit dem Licht kehrten die Menschen zurĂŒck. Sie fanden eine neue Art zu leben, jenseits von Gier und alten Gewohnheiten. Die HĂ€user wurden aus den Überresten der Vergangenheit errichtet – alte Ziegel, neue Ideen.
Auf den DĂ€chern glĂ€nzten nun Solarpaneele, die sich wie schĂŒtzende Schuppen ĂŒber Kappel legten. Zwischen den Schienen spross wieder GrĂŒn, und aus dem Sand formten sich GĂ€rten. Die Eisenbahn, einst Symbol des Fortschritts, wurde zum RĂŒckgrat der neuen Gemeinschaft. Kein Rauch, kein LĂ€rm – nur das leise Summen der Energie, die aus der Sonne kam.

Der Fluss unter dem Sand

Eines Tages fanden Kinder beim Spielen zwischen den DĂŒnen eine feuchte Stelle im Boden. Bald darauf begann das Wasser wieder zu fließen – zunĂ€chst nur ein Rinnsal, dann ein Bach. Die Bewohner nannten ihn den „Atem der Erde“.
Ingenieure leiteten das Wasser in KanĂ€le, sĂ€uberten es mit Pflanzen und schwimmenden Solarmodulen, die Energie und Leben spendeten. Der Fluss teilte Kappel nun nicht mehr, sondern verband es – wie eine pulsierende Ader, die durch das Herz der Stadt floss.

BrĂŒcken aus Licht

Wo einst staubige Gleise die Landschaft zerschnitten, wuchsen jetzt gewaltige Bögen aus Glas und Metall. Sie schimmerten im Sonnenlicht, als wĂ€ren sie selbst aus Energie geformt. Auf ihnen gingen Menschen, sprachen, lachten – sie waren die Verbindung zwischen den Zeiten.
Unter diesen BrĂŒcken, auf dem Wasser, spiegelten sich Solarsegel, die sich mit der Strömung bewegten. Kappel war nicht lĂ€nger eine WĂŒstenstadt. Es war ein Garten aus Licht und Bewegung geworden – ein Ort, an dem Natur und Technik, Traum und Wirklichkeit sich nicht lĂ€nger ausschlossen.

Das neue Kappel

Heute erzÀhlt man, dass Kappel nicht nur eine Stadt sei, sondern ein Symbol.
Ein Zeichen dafĂŒr, dass selbst aus dem Staub neues Leben entstehen kann, wenn Menschen den Mut haben, neu zu denken.
Abends, wenn die Sonne untergeht und die glĂ€sernen BrĂŒcken in goldene Farben tauchen, sammeln sich die Bewohner am Fluss. Kinder lassen kleine Boote mit Lichtern ins Wasser, die langsam in die Dunkelheit treiben – als Erinnerung daran, dass jedes Ende nur ein neuer Anfang ist.

Und wenn der Wind leise durch die Solarpaneele streicht, klingt es, als wĂŒrde die Stadt selbst flĂŒstern:
„Ich bin Kappel. Und ich bin zurĂŒck.“


Support-Ende fĂŒr Microsoft-Produkte seit 14. Oktober 2025

Am 14. Oktober 2025, endete der offizielle Support fĂŒr eine Reihe zentraler Microsoft-Produkte. Das bedeutet: keine Sicherheitsupdates, keine Fehlerbehebungen und kein technischer Support mehr. Wer diese Produkte weiterhin nutzt, setzt sich erhöhten Sicherheitsrisiken aus und sollte dringend handeln.

Betroffene Produkte

Die Hacker lauern schon

Laut Microsoft Lifecycle-Dokumentation betrifft das Support-Ende unter anderem folgende Produkte:

‱ Windows 10 (alle Editionen inkl. Home, Pro, Enterprise, Education, IoT, LTSB 2015, Surface Hub)
‱ Office 2016 und Office 2019
‱ Exchange Server 2016 und 2019
‱ Skype for Business Server 2015 und 2019
‱ Visio 2016 und 2019
‱ Project 2016 und 2019
‱ Visual Studio 2015
‱ Team Foundation Server
‱ SharePoint Server 2019

Was bedeutet das konkret?

‱ SicherheitslĂŒcken bleiben ungepatcht
‱ Neue Software oder Hardware kann inkompatibel sein
‱ Kein technischer Support durch Microsoft

Nur fĂŒr Privatnutzer im EWR, fĂŒr GeschĂ€ftskunden nicht nutzbar

Microsoft bietet fĂŒr Nutzer im EuropĂ€ischen Wirtschaftsraum ein Jahr kostenlose Sicherheitsupdates ĂŒber das ESU-Programm (Extended Security Updates) – ohne Cloud-Zwang oder Microsoft Rewards.
‱ GĂŒltig bis 13. Oktober 2026
‱ Anmeldung ĂŒber Microsoft-Konto erforderlich

Was Unternehmen jetzt tun sollten

‱ Migration auf aktuelle Produkte wie Windows 11, Microsoft 365, Exchange Online, SharePoint Online planen
‱ Hardware auf KompatibilitĂ€t prĂŒfen
‱ Mitarbeiterschulungen fĂŒr neue Tools einplanen
‱ Sicherheitsstrategie ĂŒberarbeiten

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Hinweis fĂŒr KRITIS-Betreiber

Das BSI fordert bis spĂ€testens heute die Einreichung einer aktualisierten MĂ€ngelliste samt Umsetzungsplan gemĂ€ĂŸ §8a BSIG. Die Vorlage ist auf der BSI-Webseite verfĂŒgbar.

Fazit

Das Support-Ende betrifft viele Systeme, die noch aktiv im Einsatz sind. Wer jetzt nicht handelt, riskiert Sicherheitsprobleme und KompatibilitĂ€tsverluste. Eine Migration auf moderne und unterstĂŒtzte Lösungen ist dringend empfohlen.