BMW X6 4.0d Fahrbericht


Zum Evaluieren des 3.0l Biturbo Dieselaggregats mit 300 PS von BMW habe ich einen X6 (s.iehe Abbildung) gefahren. Im Vergleich zum 650i-Cabrio (Baureihe F12 von 2011) hat der X6 rund 100kg mehr Gewicht. Fahrleistungen: Das hohe Drehmoment liegt trotz 2 Turboladern bis max 2000upm anDie Turbo setzen relativ spät ein (rund 1 Sekunde gefühlte Verzögerung, bevor Leistung kommt). Das ändert sich auch nicht mit Getriebeeinstellung „S“, also wenn der Wählhebel links steht.Wie befürchtet ist die Elastizität jenseits von 130 km/h schon sehr mager, während beim Benz-Aggregat (in einer S-Klasse getestet) erst bei 160 dünne wird (nur 1 Turbo).Im Vergleich zu einer Mercedes S-Klasse mit dem 3-Liter 265 PS CDI Motor ist der BMW-Diesel wesentlich rauher und bei weitem nicht so kultiviert. Der Benz-Motor erfüllt ausserdem schon Euro6. Während das Argument Cabrio/Diesel und Motorengeräusch für mich absolut nebensächlich ist, fand ich den gemessenen Verbrauch ebenso enttäuschend: Minimum: 12.9l/100km Diesel (darunter ließ sich der Bordcompi nicht bringen) und eingefahren war das Fahrzeug auchMaximum: 19,3l Diesel/100km unter Vollast – für nen Diesel auch sehr vielDurchschnitt auf für mich typischem Streckenmix: 14,6l Diesel / 100km Dazu kommt, das bei Dieseln, sofern keine Plastikeinmalhandschuhe greifbar sind, nach dem Tanken die Finger verschmiert sind und nach Öl riechen. Fazit: Obwohl rund 7000€ günstiger als der V8-Benziner, können weder Verbrauch (die 7l NEFZ-Verbrauch sind ja wohl ein Witz) noch Fahreindrücke ein Spaßgefühl erzeugen. Für Motor-Enthusiasten kommt auch der Power-Diesel damit nicht in Frage. (Post ID:740)

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Über den Autor:

Patrick Bärenfänger ist seit mehr als 30 Jahren in der IT-Branche tätig und TÜV-geprüfter IT-Security Manager und -Auditor. Er beschäftigt sich mit der Gestaltung von Internet-Auftritten, Entwicklung von Web-Anwendungen, Mobilität, Fahrzeug-Multimediatechnik, neuer Software und Hardware. Windows und android sind seine Welt.

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