Inhaltsverzeichnis
  1. Neues Windows-Startlayout ab März 2026 2 - 4
  2. Döner korregt bestellen 5 - 6
  3. Microsoft wird Partner von Mercedes-AMG F1 7 - 8
  4. Kurzgeschichte - Der Roadtrip des Grauens 9 - 12
  5. ChatGPT bekommt Werbepausen 13 - 14
  6. Vodafone West ändert Kabel-Senderbelegung - schwarzer Bildschirm 15 - 16
  7. Wordcloud interaktive Präsentation 17
  8. Fluentflame RSS-Reader für Windows 18 - 19

Neues Windows-Startlayout ab März 2026

Auch als #Podcast hörbar.

Mit dem Funktions-Update vom Februar 2026 (Preview) und dem breiten Rollout im März 2026 hat Microsoft das Startmenü erneut überarbeitet. Die sichtbarste Änderung: Im angehefteten Bereich werden nur noch 16 statt bisher 24 Icons gleichzeitig angezeigt.

Was zunächst wie eine kleine Designanpassung wirkt, hat in der Praxis spürbare Auswirkungen – insbesondere in Unternehmensumgebungen mit standardisierten Layouts oder vielen produktiv genutzten Anwendungen.

Reduzierung der sichtbaren Pins: 24 → 16

Bislang konnten im oberen Bereich des Startmenüs 24 angeheftete Apps direkt sichtbar platziert werden (3 Reihen à 8 Icons). Mit dem neuen Layout sind es nun nur noch 16 Icons (2 Reihen à 8).

Alle weiteren angehefteten Anwendungen verschwinden zunächst aus dem sichtbaren Bereich.

Eine Anpassung dieser Begrenzung ist derzeit nicht möglich:

Keine Option in den Einstellungen
Keine funktionierenden GPOs
Keine wirksamen Registry-Keys

Selbst bekannte Anpassungen zur Startlayout-Steuerung greifen hier offenbar nicht mehr. Die Begrenzung scheint direkt im UI-Design verankert zu sein.

„Alle anzeigen“ – Smartphone-Logik am Desktop

Im Test zeigt sich jedoch eine interessante Alternative: Im Startbereich kann auf „Alle anzeigen“ geklickt werden.

Daraufhin verändert sich die Darstellung deutlich. Alle angehefteten Elemente erscheinen in einer scrollbaren Liste. Die Optik erinnert stark an App-Trays von Smartphones. Auf einen Klick sind somit 64! Icons sichtbar.

Unterhalb der Pins folgen:

Die zuletzt aufgerufenen Dateien
Eine Listenansicht mit Icon und Beschreibung
Alle Einträge und Gruppen im Startmenü

Statt Seitenumbrüchen oder fixen Rastern setzt Microsoft nun klar auf Scrollen statt Blättern. Das wirkt moderner – vor allem auf Touch-Geräten – verändert aber die gewohnte Desktop-Navigation deutlich.

Wird die „Alle anzeigen“-Einstellung gespeichert?

Im Test bleibt die Einstellung erhalten. Nach Abmeldung und erneuter Anmeldung blieb „Alle anzeigen“ aktiv. Erst nach einem manuellen Klick auf „Weniger anzeigen“ springt das Layout wieder zurück.

Ein kompletter Neustart des Rechners wurde noch nicht getestet. Sollte die Einstellung jedoch dauerhaft benutzerbezogen gespeichert bleiben, wäre das eine praktikable Lösung für Nutzer mit vielen Pins. In diesem Fall könnte „Alle anzeigen“ faktisch zur neuen Standardempfehlung für Power-User werden.

Auswirkungen für Unternehmen und Administratoren

Gerade in Unternehmensumgebungen ist die Änderung nicht trivial.

Vordefinierte Startlayouts verlieren an Übersichtlichkeit. Mehr als 16 strategisch platzierte Apps sind nicht mehr direkt sichtbar. Anpassungen per GPO oder Registry greifen nicht mehr wie gewohnt.

Positiv betrachtet sorgt das neue Design für eine einheitlichere Benutzeroberfläche und eine konsistente Bedienlogik zwischen Desktop- und Touch-Geräten. Dennoch bedeutet die Änderung für strukturierte Arbeitsumgebungen mit vielen geschäftskritischen Anwendungen eine gewisse Umgewöhnung.

Tipp auch für 24H2 und Startmenü vor der Änderung

Eine praktikable Alternative für Power-User ist es, sich eine eigene zentrale Startstruktur aufzubauen. Über C:Windowsexplorer.exe shell:AppsFolder lassen sich sämtliche installierten Anwendungen anzeigen. Dort kann per Rechtsklick eine Verknüpfung erstellt werden. Diese Verknüpfungen lassen sich anschließend gesammelt in einen eigenen Benutzerordner – beispielsweise „userstart“ – kopieren. Verbindet man diesen Ordner dann mit der Taskleiste (Rechtsklick auf Taskleiste → Symbolleisten → Neue Symbolleiste auswählen), erhält man eine kompakte, individuell strukturierbare Schnellstartumgebung. Empfehlenswert ist dabei die Darstellung auf „Mittlere Symbole“, um eine gute Balance zwischen Übersichtlichkeit und Platzbedarf zu erreichen. So entsteht eine flexible Alternative zum eingeschränkten Startmenü-Layout.

Fazit

Microsoft verschiebt das Startmenü weiter in Richtung „Mobile UX“. Weniger fixe Raster, mehr Scroll-Logik und deutlich reduzierte Konfigurationsmöglichkeiten prägen das neue Layout.

Die Reduzierung auf 16 sichtbare Pins wirkt zunächst restriktiv. Die „Alle anzeigen“-Funktion kann das jedoch abfedern – vorausgesetzt, die Einstellung bleibt dauerhaft gespeichert.

Ob das neue Layout langfristig als Verbesserung wahrgenommen wird, hängt stark vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Für Anwender mit wenigen angehefteten Apps ändert sich kaum etwas. Für Power-User und strukturierte Unternehmensumgebungen ist die Anpassung hingegen deutlich spürbar.


Döner korregt bestellen

Auch wieder als #Podcast

Wenn die Currywurst der solide Mittelklassewagen unter den Mittagsgerichten ist, dann ist der Döner der tiefergelegte Sportflitzer mit Unterbodenbeleuchtung: scharf, laut und optisch immer ein Hingucker.

Das Vokabular der Straße

DeutschDöner-DeutschKontext
Guten Tag, geschätzter Gastronom."Mahlzeit, Meister!"Anerkennung der Fachkraft am Drehspieß.
Eine Teigtasche mit Drehspießfleisch."Einmal Gerät."
"Einmal normal."
Bezieht sich auf die automatisierte Schneidevorrichtung.
Das Standardwerk. Alles andere ist Schnickschnack.
Ich verzichte auf tierische Produkte."Nur Grünzeug, ohne Tier."Der Meister sucht kurz die versteckte Kamera.
Ich möchte keine Zwiebeln."Ohne Zwiebel, hab Date."Der Meister versteht dein soziales Dilemma.
Bitte extrem viel Chili-Flocken."Mach rot, Bruder."Warnung: Tränenflüssigkeit inklusive.
Ich habe heute noch soziale Kontakte."Knobi-Verbot."Die Knoblauchsauce bleibt im Eimer.
Ich danke Ihnen für das Mahl."Ehre! Ciao!"
"Beste Mann! Ciao!"
Die höchste Form der Quittung.
ich möchte zahlen bitte..."Passt so, Chef."Aufrunden, kein Kleingeld zeigt Wertschätzung

Die Kunst der "Alles"-Abfrage

In einer klassischen Dönerbude ist Zeit Geld. Der Dialog ist kein Kaffeeklatsch, sondern ein Hochfrequenz-Datenaustausch.

Der "Alles"-Algorithmus:

Der #Döner Meister beherrscht die binäre Abfrage. Es gibt nur 0 (weglassen) oder 1 (draufhauen).

So geht Döner richtig
  • Meister: "Salat alles?"
  • Gast: "Alles." (Die mutige Antwort)
  • Meister: "Zwiebel?"
  • Gast: "Nur bisschen." (Die diplomatische Antwort)
  • Meister: "Sauce?"
  • Gast: "Mitte-Links-Rechts-Kombi." (Die Profi-Antwort: Alle drei Saucen werden kunstvoll geschichtet)

Die physikalische Herausforderung

Ein echter Fortgeschrittener erkennt man nicht nur an der Sprache, sondern an der Statik. Ein moderner Döner unterliegt der Formel für die maximale Belastung von Fladenbrot:

$$F_{Döner} > S_{Brot}$$

Wenn das Gewicht des Inhalts ($F$) die Reißfestigkeit des Brotes ($S$) übersteigt, tritt das Gesetz der Soßen-Gravitation in Kraft. Im Döner-Deutsch nennt man diesen Zustand: "Sifft hart."

Tipp vom Profi: Den Döner immer im 45-Grad-Winkel zum Körper halten und die Beine leicht spreizen. Das schützt die bügelfreie Chinohose vor der gefürchteten "Kräuter-Invasion".

Der Abschluss: Das Wechselgeld-Dilemma

Wer beim Bezahlen auf den Cent genau abzählt, hat das System nicht verstanden. Wer hingegen auf das Kleingeld verzichtet, steigt im internen Ranking sofort vom "Kunden" zum "Ehrengast" auf.


Microsoft wird Partner von Mercedes-AMG F1

Das Mercedes-AMG PETRONAS Formel-1-Team unterhält eine Vielzahl von kommerziellen Partnerschaften und Sponsoren aus unterschiedlichen Branchen, darunter Energie-, Technologie- und Konsumgütermarken.

Laut Sky News wird Microsoft in einem neuen Sponsoring-Deal als Major Sponsor des Mercedes-F1-Teams vorgestellt; der Wert des Vertrags wird auf etwa 60 Millionen $ jährlich geschätzt.

Quellennachweis: Sky News Artikel

Hinweis / Disclaimer

Der folgende Abschnitt ist Satire.
Er enthält bewusst überzeichnete, fiktive und humorvolle Darstellungen.
Es handelt sich nicht um reale Funktionen, Aussagen oder Abläufe der genannten Unternehmen oder des Formel-1-Teams.

😎 Wenn Windows endlich mitfährt

Mit dem Einstieg von Microsoft ist nun klar, warum der Silberpfeil künftig nicht nur Benzin, sondern auch Updates benötigt. Kurz vor dem Start erscheint im Cockpit eine Meldung:

„Dieses Rennen wird vorbereitet. Bitte schalten Sie den Motor nicht aus.“

Sollte ein Fahrer einmal ausfallen, bläst sich automatisch der Microsoft Copilot auf, übernimmt den Sitz und gibt während der Fahrt hilfreiche Hinweise zum Benzinsparen:

„Sie beschleunigen aktuell sehr sportlich. Möchten Sie den Effizienzmodus aktivieren?“
„Basierend auf Ihren letzten drei Runden empfehle ich: weniger Gas, mehr Vertrauen.“

Auch die Boxenstopps sind digitalisiert. Reifenwechsel laufen stabil – bis ein Feature-Update eingespielt wird:

„Der Boxenstopp konnte nicht abgeschlossen werden. Bitte starten Sie den Wagen neu.“

Die Strategieabteilung verlässt sich vollständig auf KI-gestützte Entscheidungen. Bei Regen empfiehlt das System weiterhin Slicks – schließlich war es im Training auch trocken.

Am Ende ist aber alles halb so wild. Denn wenn etwas nicht funktioniert, ist klar:

Das wird mit dem nächsten Update behoben.


Kurzgeschichte - Der Roadtrip des Grauens

Alles begann an einem Samstag, als mein Kumpel Bernd und ich einen Ausflug machten. Die Stimmung war anfangs super, doch als wir in einer einsamen Waldgegend ankamen, wurde es im Unterholz schon ziemlich Duster (duster).

Plötzlich sahen wir etwas am Wegrand. „Seat (Seht) Ihr das auch?“, fragte Bernd und deutete auf ein Tier, das regungslos im Graben verharrte. „Tesla (Des lag) wohl schon eine Weile rum“, vermutete ich. Bernd, die gute Seele, war sofort im Rettungsmodus: „Das ist eine echte Renault (Reh-Not)! Das können wir hier nicht liegen lassen. Komm, ich Lada (lade) das Reh jetzt einfach ins Auto und wir bringen es zum Förster!“

Ich hatte meine Bedenken: „Jaguar (Ja gar) nicht auszudenken, was passiert, wenn uns jemand anhält!“ Doch Bernd räumte schon fluchend meinen Kofferraum frei. „Mensch, hast du viel Müll hier drin!“, meckerte er. Ich entgegnete nur stolz: „Lass meine Musiksammlung in Ruhe! Mercedes (Mehr CDs) hättest du in deinem Wagen auch nicht untergebracht!“

Beim Anheben des Tiers passierte es: Bernd wollte gerade beweisen, was für einen tollen Astra-lkörper (Astra) er hat, doch er verhob sich furchtbar. „Audi (Au, die) tut aber weh, meine Bandscheibe!“, jaulte er auf. Ich versuchte ihn zu beruhigen: „Ach, stell dich nicht so an, des Passat (passat / passt) schon noch irgendwie rein.“

In diesem Moment tauchte ein sächsischer Wanderer aus dem Gebüsch auf. Er starrte uns entsetzt an und rief: „Gugg dir das ma an! Der Peugeot (püschert da) ja wohl nich etwa in den Golfferraum (Kofferraum)? Das is ja wie in eener schlechten Saab (Soap)!“ Bevor wir antworten konnten, erhellten Scheinwerfer den Parkplatz. Ein schwerer Wagen hielt direkt hinter uns.

Bernd erstarrte: „Oh nein! Der Chevrolet (Chef rollet) persönlich herbei!“ Tatsächlich stieg unser Chef aus, der hier sein Jagdrevier hatte. „Was macht ihr da mit dem Wild?“, donnerte er. Bernd stammelte völlig fertig: „Chef, das war keine Absicht, ich hab die Kuga (Kuh gar) nicht gesehen!“

Der Chef schüttelte nur den Kopf: „Das ist ein Reh, ihr Idioten! Verschwindet einfach. Wenn ich euch nochmal hier erwische, seid ihr beide Ford (fort)!“ Er drehte sich um, schaute zum Vollmond hoch und murmelte zufrieden auf Fränkisch: „Porsche (Boah schee), wie des Licht auf meinem Lack glänzt.“ Der sächsische Wanderer musste plötzlich heftig niesen: „Hatschi!“ Der Chef rief im Weggehen nur: „Daihatsu (Gesundheit)!“

Wir rasten davon, doch plötzlich endete die Straße an einem breiten Fluss. Die Brücke war gesperrt. „Und nun?“, fragte Bernd verzweifelt. Ich sah ein kleines Boot am Ufer. „Da ist die Rettung! Wir müssen den Fährmann rufen. Das ist der Ferrari (Fähr-Harry), dem gehört die Fähre hier. Der bringt uns rüber!“

Am anderen Ufer angekommen, stand plötzlich die Polizei am Straßenrand. „Verdammt“, flüsterte Bernd, „Phaeton (Fahr den) Wagen bloß unauffällig weiter!“ Doch es war zu spät, die Kelle kam raus. Der Polizist beäugte unsere schmutzigen Klamotten. „Haben Sie Alkohol getrunken?“, fragte er streng. Bernd antwortete nervös: „Nein Herr Wachtmeister, wir hatten heute Cayenne (keinen) Tropfen!“ Der Polizist ließ uns schließlich fahren.

Endlich zu Hause angekommen, wartete schon unser neugieriger Nachbar im Hausflur. Er fragte misstrauisch: „Na, mit wem kommst du denn da mitten in der Nacht nach Hause?“ Ich deutete auf meinen völlig erschöpften Kumpel und sagte: „Keine Sorge, Mitsubishi (ich bin mit Subishi hier)!“ Bernd schüttelte nur den Kopf: „Nee, wir waren im Wald, aber das war ein echter Ritt, ich fühl mich wie nach einem Sturz vom Pony (Hyundai Pony)!“

Ich deckte den Tisch und servierte das Abendessen. Bernd schaute in die Schüssel und rief erstaunt: „Opelkartoffeln (Oh, Pellkartoffeln) mit Bentley-Nudeln (Bändli-Nudeln) und Lamborghini (Lamm Boah Genie)! Das hätte ich jetzt nicht erwartet!“

Nach dem Essen ließen wir uns erschöpft in die Sessel fallen. „Pass auf“, rief ich, „du Rolls-Royce (rollst raus auf sächsisch) ja fast aus dem Sessel!“ Bernd rieb sich den schmerzenden Rücken, atmete tief durch und stöhnte: „Ganz ehrlich, nach diesem Wahnsinnstag bin ich jetzt wirklich AMGpunkt (am G-Punkt) meiner Belastbarkeit angelangt!“ Ich nickte nur müde, wir machten uns ein Bier auf und lauschten der Stille der Nacht.

„Endlich“, seufzte Bernd und schloss die Augen, „Jetzt Nissan (nichts sagen) dann herrscht hier aber eine Subaru (super Ruh)!“


Die vollständige Wortspiel-Liste

Automarke / ModellWortspiel-Bedeutung
Dusterduster (dunkel/finster)
SeatSeht (ihr das auch?)
TeslaDes lag (Das lag schon eine Weile rum)
RenaultReh-Not (Notlage eines Rehs)
LadaLade (Ich lade das Tier ein)
JaguarJa gar (nicht auszudenken)
MercedesMehr CDs (Musiksammlung)
AudiAu, die (tut weh – Schmerzensschrei)
PassatPassat schon (Passt schon / fränkisch-deutsch)
PeugeotPüschert da (Sächsisch für: pinkelt da)
SaabSoap (Sächsisch ausgesprochen: Seeb/Soap)
ChevroletChef rollet (Der Chef rollt/fährt herbei)
KugaHuh gar (Ich hab die "Huh" / das Reh gar nicht gesehen)
Fordfort (weg sein / entlassen werden)
PorscheBoah schee (Fränkisch für: Boah schön)
DaihatsuGesundheit (Klang eines Niesers)
FerrariFähr-Harry (Der Harry, dem die Fähre gehört)
OpelOh, Pellkartoffeln (Überraschung beim Essen)
SubaruSuper Ruh (Super Ruhe / endlich Stille)
NissanJetzt Nissan (jetzt nix sagen)
BentleyBändli (kleines Band auf schwäbisch)
LamborghiniLamm Borghini
AMGAm G-Punkt (angelangt / metaphorisch für den Gipfel der Erschöpfung)
Rollce RoyceRollst raus (auf sächsisch)
MitsubishiMit Subishi (Mit wem bist du / Mit ihm hier)
AstraAstralkörper

ChatGPT bekommt Werbepausen

Hören Sie den #Podcast dazu.

Breaking News: ChatGPT bekommt Werbepausen – Diese Antwort wird Ihnen präsentiert von…

Es war nur eine Frage der Zeit. Nach Cookies, Consent-Bannern, Paywalls und „Akzeptieren Sie unsere 387 Partner“ folgt nun der nächste logische Schritt der Digitalisierung der #KI Engine ChatGPT: ChatGPT mit Werbung.

Willkommen im dialogischen Teleshopping

Stellen Sie sich vor, Sie fragen ChatGPT ganz harmlos:

„Wie schreibe ich eine Excel-Formel für SVERWEIS?“

Und ChatGPT antwortet:

„Sehr gute Frage! Doch bevor wir dazu kommen, ein kurzer Hinweis unseres Sponsors:
Excel – jetzt mit noch mehr Excel. Kaufen Sie Excel. Excel.“

Danach folgt ein 15-sekündiger mentaler Jingle, den Sie nicht überspringen können, weil Sie ja gerade denken.

Die neue KI-Erfahrung™️

In Zukunft könnte jede Unterhaltung so aussehen:

Sie: „Erkläre mir Quantenphysik.“

ChatGPT:
„Gerne! Aber zuerst:
Diese Erklärung wird Ihnen präsentiert von NordVPN.
Schützen Sie Ihre Quanten vor neugierigen Blicken.“

— kurze Stille —
— Ladebalken erscheint im Kopf —

„Also… Quantenphysik beschreibt das Verhalten von Teilchen, die kleiner sind als unser Selbstwertgefühl nach der letzten Steuererklärung.“

Werbung direkt im Prompt

Besonders innovativ wird es bei den Basis-Bezahlplänen. Denn dort gibt es keine Banner – sondern aktive Werbeintegration:

Prompt:
„Schreibe mir einen Liebesbrief an meine Freundin, aber erwähne dabei subtil Coca-Cola.“

ChatGPT:

„Meine Liebste,
seitdem du in mein Leben getreten bist, prickelt alles –
so wie der erste Schluck Coca-Cola an einem Sommertag…“

Romantik? Ja.
Produktplatzierung? Auch ja.
Rechtlich fragwürdig? Definitiv.

Zwangspausen mitten im Gedankenfluss

Besonders schön wird es bei längeren Antworten:

„Um dieses SQL-Statement zu verstehen, müssen wir zunächst…
WERBEPAUSE
Haben Sie schon von Squarespace gehört?
Nein?
Dann hören Sie jetzt davon.“

Danach wissen Sie zwar immer noch nicht, warum Ihr JOIN nicht funktioniert, aber Sie haben eine Website, auf der Sie sich darüber beschweren können.

Premium-User erkennen sich sofort

Die neue Klassengesellschaft der KI-Nutzung:

  • Gratis-User:
    „Diese Antwort wird Ihnen präsentiert von RAID: Shadow Legends.“
  • Basis-Plan:
    „Werbung, aber ironisch kommentiert.“
  • Premium-Plan:
    Absolute Stille.
    Nur Wissen.
    Nur Macht.

Premium-User werden künftig sagen: „Ach, ihr habt noch Werbung im Chat? Wie… süß.“

Fazit: Die Zukunft ist gesponsert

Ob ChatGPT wirklich Werbung bekommt oder nicht –
die Vorstellung allein fühlt sich erschreckend realistisch an.

Denn wenn uns eine KI irgendwann erklärt:

„Diese ethische Abwägung wurde unterstützt durch McDonald’s – ich liebe es.“

…dann wissen wir: Die Singularität ist erreicht. Und sie ist werbefinanziert.


Vodafone West ändert Kabel-Senderbelegung - schwarzer Bildschirm

In der Nacht zu gestern hat Vodafone West im Kabelfernsehen unangekündigt die Kanalbelegung und Sendernummerierung geändert. Die Folgen waren für viele Kundinnen und Kunden unmittelbar spürbar:
schwarze Bildschirme, nicht mehr erreichbare Programme und komplett unbrauchbare Favoritenlisten.

Besonders ärgerlich ist dabei weniger die technische Änderung an sich – sondern die fehlende Kommunikation.

Keine Ankündigung, keine Vorbereitung

Bei Wartungsarbeiten am Kabelnetz ist es eigentlich üblich, diese vorab mit Datum und Uhrzeit anzukündigen. Genau das ist hier nicht passiert.
Hätte Vodafone West die Umstellung kommuniziert, hätten sich viele Nutzer vorbereiten können:

  • Senderlisten sichern
  • Favoriten dokumentieren
  • Zeit für eine notwendige Neueinrichtung einplanen

Stattdessen standen zahlreiche Haushalte morgens vor dem Fernseher und mussten feststellen, dass nichts mehr so funktionierte wie zuvor.

Technische Ursache, praktische Auswirkungen

Durch die geänderte Kanalbelegung mussten viele TV-Geräte die Sender neu einlesen. Dabei passiert in der Regel Folgendes:

  • Alte Senderlisten werden ungültig
  • Favoritenlisten verlieren ihre Zuordnung
  • Sender liegen plötzlich auf völlig anderen Programmplätzen

Gerade für ältere Menschen oder weniger technikaffine Nutzer ist das ein echtes Problem.

Abhilfe: Neu einlesen – aber nicht ohne Aufwand

Die einzige praktikable Lösung besteht aktuell aus mehreren Schritten:

  1. Senderliste am TV-Gerät vollständig löschen
  2. Kompletten Sendersuchlauf durchführen
  3. Favoritenlisten neu anlegen
  4. Sender manuell sortieren

Je nach Fernseher und Anzahl der genutzten Programme kann das schnell 30–60 Minuten oder mehr in Anspruch nehmen.

Erleichterung durch Open Source: „chansort“

Für Nutzer bestimmter TV-Marken gibt es immerhin eine Erleichterung:
Das Open-Source-Projekt „chansort“.

Mit chansort lassen sich Senderlisten am PC bearbeiten und anschließend wieder auf den Fernseher übertragen und Listen nach Excel übernehmen. Unterstützt werden unter anderem:

  • Samsung
  • Panasonic
  • weitere Hersteller und Modelle

Damit können Favoriten deutlich schneller sortiert und Programmplätze effizient angepasst werden – vorausgesetzt, das jeweilige TV-Gerät erlaubt den Export/Import der Senderliste.

👉 Projektseite: https://github.com/chansort/chansort

Für viele bleibt nur Handarbeit

Leider gilt: Nicht alle Fernseher werden unterstützt.
Wer ein nicht kompatibles Gerät nutzt, muss die komplette Sortierung direkt am Fernseher per Fernbedienung erledigen – eine mühsame und unnötige Arbeit, die durch eine einfache Vorabinformation hätte vermieden werden können.

Fazit: Technische Änderungen brauchen Kommunikation

Netzumbauten und Umstellungen sind im Kabelnetz nichts Ungewöhnliches.
Was jedoch nicht akzeptabel ist, sind unangekündigte Änderungen mit massiven Auswirkungen für Endkunden.

Ein einfacher Hinweis – wie bei sonstigen Wartungsarbeiten – hätte gereicht.
So bleibt bei vielen Kunden vor allem eines zurück: Unverständnis und Frust.

Vodafone West täte gut daran, zukünftige Änderungen transparent und rechtzeitig zu kommunizieren. Denn Technikprobleme sind ärgerlich – Überraschungen mitten in der Nacht sind es noch mehr.


Wordcloud interaktive Präsentation

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Fluentflame RSS-Reader für Windows

Der Fluentflame Reader ist ein moderner RSS-Reader für Windows, der als Fork des bekannten Fluent Reader entstanden ist. Ziel des Projekts ist es, die Stärken des Originals zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse durch eine aktive Community-Entwicklung zu setzen. Für Nutzer, die Wert auf ein aufgeräumtes Design, Performance und Funktionsvielfalt legen, ist Fluentflame eine interessante Alternative im RSS-Umfeld.

Ursprung und Motivation

Der ursprüngliche Fluent Reader erfreute sich lange Zeit großer Beliebtheit, insbesondere wegen seines klaren Designs und der lokalen Feed-Verwaltung ohne Zwang zu Cloud-Accounts. Mit Fluentflame wurde dieser Ansatz aufgegriffen und weitergeführt. Der Fork verfolgt das Ziel, kontinuierliche Verbesserungen, Bugfixes und neue Funktionen schneller umzusetzen und dabei offen für Community-Beiträge zu bleiben.

Technisch basiert Fluentflame weiterhin auf Electron, React und Redux und orientiert sich konsequent am Fluent Design System, wodurch sich der Reader unter Windows optisch sehr gut ins System einfügt.

Zentrale Funktionen

Fluentflame Reader bietet alle Funktionen, die man von einem leistungsfähigen RSS-Client erwartet:

  • Verwaltung von RSS- und Atom-Feeds
  • Lokale Nutzung ohne Pflicht-Account
  • Synchronisation mit Diensten wie Inoreader, Feedbin oder The Old Reader
  • Import und Export von Feeds über OPML
  • Ordner- und Gruppenstruktur für Feeds
  • Volltextsuche sowie Filter- und Regelmechanismen
  • Unterschiedliche Layout- und Ansichtsmodi
  • Dark Mode und anpassbare Oberfläche

Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus lokaler Kontrolle und optionaler Cloud-Anbindung, wodurch Fluentflame sowohl für Datenschutz-bewusste Nutzer als auch für Power-User geeignet ist.

Benutzeroberfläche und Bedienung

Die Oberfläche ist klar strukturiert, schnell und reduziert auf das Wesentliche. Artikel lassen sich angenehm lesen, markieren, durchsuchen und filtern. Dank Fluent-UI wirkt der Reader modern, ohne verspielt zu sein, und fügt sich nahtlos in aktuelle Windows-Versionen ein.

Auch bei großen Feed-Sammlungen bleibt die Anwendung reaktionsschnell, was Fluentflame besonders für Nutzer interessant macht, die täglich viele Nachrichtenquellen verfolgen.

Download und Installation unter Windows

Die empfohlenen Downloads befinden sich direkt im GitHub-Repository unter dem Bereich „Tags“. Dort stellt das Projekt zu den jeweiligen Versionen vorgefertigte Builds bereit, die sich unter Windows unkompliziert nutzen lassen.

Der Weg ist einfach:

  • https://github.com/FluentFlame/fluentflame-reader/tags
  • GitHub-Repository von Fluentflame öffnen
  • Zum Bereich Tags wechseln
  • Dort den passenden Download-Ordner / Release-Build auswählen
  • die Zip Datei, z. B. fluentflame-reader-win-x64-2.0.0.zip herunterladen. Sie ist portable. Alternativ mit innosetup ein Setup drumrum bauen.

So erhält man stets die Version, die zu einem bestimmten Entwicklungsstand gehört, inklusive der zugehörigen Änderungen.

Fazit

Der Fluentflame Reader ist ein überzeugender RSS-Reader für Windows, der das bewährte Konzept des Fluent Reader aufgreift und konsequent weiterdenkt. Moderne Optik, leistungsfähige Funktionen und eine aktive Weiterentwicklung machen ihn zu einer sehr guten Wahl für alle, die ihre Nachrichten lieber selbst kuratieren als von Algorithmen vorsortieren zu lassen.

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