Inhaltsverzeichnis
  1. Warum liegt hier Stroh? 2 - 4
  2. Timer Countdown Anleitung 5
  3. Keine Sounds im Browser nach Inaktivität 6
  4. Zwei kritische Schwachstellen in Azure-nahen Diensten 7
  5. Probefahrt Alpine A110 GTS 8 - 9
  6. Windows 11 25H2 - kleines Update 10 - 11
  7. Die Geschichte von Kappel 12 - 17
  8. Game Changer Gender Changer: Gendern für Fortgeschrittene 18 - 22
  9. Remotedesktop msi wird auch eingestellt 23
  10. Wenn es heiß wird, ruft man den Pinguinservice 24 - 25

Warum liegt hier Stroh?

Kevin wohnt in einer WG, die schon bessere Tage gesehen hat. In der Küche klebt der Tisch seit 2019, der Kühlschrank riecht wie ein vergessenes Festival, und die Kaffeemaschine macht seit Monaten nur noch Geräusche, keine Getränke. Ein Ort, an dem selbst der Schimmel resigniert hat.

Es ist Samstagabend, 22:43 Uhr. Kevin steht in der Küche, trägt ein leicht verfärbtes Band-T-Shirt von „Linkin Park“, das eigentlich grau ist, aber irgendwie auch nicht. In der Hand: eine Banane. Warum, weiß er selbst nicht genau – wahrscheinlich, weil sie das Einzige ist, was kein Ablaufdatum aus der Merkel-Ära hat.

Er trottet ins Wohnzimmer. Und dann – Moment mal. Da stimmt was nicht. Der Teppich fühlt sich seltsam an. Nicht krümelig wie sonst, sondern … raschelig. Kevin schaut runter. Überall liegt Stroh. Nicht ein bisschen, sondern so richtig: Scheunen-Edition.

Er bleibt stehen. Stille. Kühlschrank gluckert. Dann, mit der Ernsthaftigkeit eines Kriminalkommissars im Tatort:
👉 „Warum liegt hier Stroh?“

Es ist dieser Satz, der alles verändert.

Denn in genau diesem Moment geht die Tür auf. Sven, sein Mitbewohner, steht im Türrahmen. Lederoutfit, Maske – irgendwo zwischen Darth Vader und Pferdezüchter. Kevin denkt erst an einen Überfall, dann an Karneval, dann an eine psychische Krise.

Sven schaut ihn an. Kevin schaut zurück.
Dann Sven, völlig trocken:
👉 „Und warum hast du ’ne Maske auf?“

Kevin blinzelt. „Ich… hab keine Maske auf.“
Sven: „Ach so.“
Stille. Rascheln. Banane fällt auf den Boden.

In diesem Moment war klar: Hier wird Geschichte geschrieben.

Denn der Rest – das weiß heute jeder – ist Internetkultur. Der Dialog, aus einem billigen Filmchen der frühen 2000er, wurde zum Klassiker. Kein Mensch erinnert sich mehr an den Inhalt des Clips, aber jeder kennt diesen Satz. „Warum liegt hier Stroh?“ – das „Na, haste wieder was falsch verstanden“-Meme einer ganzen Generation.

Und das Beste: Es war nie als Witz gedacht. Es war ernst. Und gerade deshalb so genial.

Heute sagt man den Spruch, wenn irgendwas völlig daneben ist. Wenn im Büro die Kaffeemaschine plötzlich Windows-Updates macht. Wenn jemand bei der Betriebsfeier den Projektor mit dem Toaster verwechselt. Wenn in der Cloud plötzlich ein Ordner „neues_neues_final_FINAL_2_wirklich_final“ auftaucht.

Dann lehnt man sich zurück, seufzt und murmelt trocken:

„Ja… warum liegt hier eigentlich Stroh?“

Es ist die perfekte Mischung aus Verwirrung, Resignation und latenter Verzweiflung – also genau das, woraus der deutsche Humor besteht.

Und Kevin? Der ist inzwischen Projektmanager. Er trägt jetzt Hemden mit Kragen und sagt Dinge wie „Wir müssen das ganzheitlich betrachten“. Aber manchmal, wenn die PowerPoint wieder abstürzt oder ein Kollege die Excel-Datei im falschen Format speichert, da schaut er in die Kamera – also bildlich gesprochen – und denkt:

„Manchmal liegt das Leben halt einfach voller Stroh.“

🧠 Wofür der Spruch heute steht

Heute ist „Warum liegt hier Stroh?“ ein Synonym für jede völlig absurde, unlogische oder deplatzierte Situation.
Wenn jemand etwas Unverständliches tut – etwa Druckerpatronen in den Kühlschrank legt oder ein Meeting um 23:59 Uhr ansetzt – dann ruft jemand garantiert:

„Ja, warum liegt hier eigentlich Stroh?!“

Es ist also Ironie pur – ein Running Gag für alle, die mit Internetkultur der 2000er groß geworden sind.

😂 Fazit

„Warum liegt hier Stroh?“ ist ein Stück deutscher Meme-Geschichte – entstanden aus einer peinlich-skurrilen Filmszene, überlebt als Kultzitat und bis heute ein Ausdruck für „Ich versteh gar nichts mehr hier“.

Oder, wie Kevin sagen würde:

„Ich wollte doch nur meine Banane essen …“ 🍌


Timer Countdown Anleitung

[linkbutton link="https://wp.pbcs.de/timer" label="Countdown-Timer animiert mit Sound aufrufen"]

#Werkzeug - Timer Alarm für Besprechungen und Alarm/Rechner für CO2-Konzentration und Lüftungszeitpunkt. Ohne Einstellung zählt der Timer eine Stunde lang. Wählen Sie das Veranstaltungs-Ende, wird dieser Zeitpunkt signalisiert. Alternativ kann der Timer auf den optimalen Lüftungszeitpunkt (CO2 Konzentration in Raumluft) gesetzt werden. Dazu bitte die Personenzahl, die Raumgrundfläche in Quadratmetern und die Raumhöhe eingeben. Der Rechner ermittelt nach aktuellen Erkenntnissen den Zeitpunkt, an dem die CO2-Konzentration in Büros/Besprechungsräumen an dem 5Min Stoßlüftung empfohlen ist. Die Formel dazu wurde in mehreren wissenschaftlichen Abhandlungen ermittelt und wird von verschiedenen Organisationen empfohlen. Die Nutzung erfolgt auf eigenes Risiko und eigene Gefahr. Alternativ kann der Timer direkt über Parameter in der Browserzeile aktiviert werden. Diese werden angezeigt, wenn man einen Timer über die oben genannten Einstellungen aktiviert.


Keine Sounds im Browser nach Inaktivität

Wenn man beispielsweise den Schulungstimer benutzt, und jederzeit die Sounds erklingen sollen, muss dieses Browserfenster im Vordergrund laufen. Wird es minimiert oder ist der Tab inaktiv, wird nach 2 Minuten Inaktivität oder Minimiert-Zeit kein Sound mehr abgespielt. Die meisten Browser gehen in einen Schlafmodus und führen kein Javascript mehr aus.

Um das zu verhindern, kann man Chrome oder Edge mit Parametern aufrufen, die das besser (leider nicht vollständig) verhindern. Das folgende Script als start-schulungstimer.cmd speichern und aufrufen. Es startet Chrome oder Edge mit dem Schulungstimer und Parametern und verhindert das Einschlafen:

@echo off
setlocal
set "URL=https://tech-nachrichten.de/schulungstimer/"

rem set "PROFILE=C:\temp\alarm"
rem Profilordner anlegen (falls nicht vorhanden)
rem if not exist "%PROFILE%" mkdir "%PROFILE%" >nul 2>&1

rem Pfade zu Browsern prüfen
set "CHROME64=C:\Program Files\Google\Chrome\Application\chrome.exe"
set "CHROME32=C:\Program Files (x86)\Google\Chrome\Application\chrome.exe"
set "EDGE_A=C:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge\Application\msedge.exe"
set "EDGE_B=C:\Program Files\Microsoft\Edge\Application\msedge.exe"

set "BROWSER="
if exist "%CHROME64%" set "BROWSER=%CHROME64%"
if not defined BROWSER if exist "%CHROME32%" set "BROWSER=%CHROME32%"
if not defined BROWSER if exist "%EDGE_A%"   set "BROWSER=%EDGE_A%"
if not defined BROWSER if exist "%EDGE_B%"   set "BROWSER=%EDGE_B%"

if not defined BROWSER (
  echo Kein Chrome oder Edge gefunden. Bitte Pfad im Skript anpassen.
  pause
  exit /b 1
)

rem --user-data-dir="%PROFILE%" ^

start "" "%BROWSER%" ^
  --new-window ^
  --disable-background-timer-throttling ^
  --disable-renderer-backgrounding ^
  --disable-backgrounding-occluded-windows ^
  --autoplay-policy=no-user-gesture-required ^
  "%URL%"

endlocal


Zwei kritische Schwachstellen in Azure-nahen Diensten

Im Rahmen des #Microsoft Patchday im September 2025 wurden zwei besonders kritische #Sicherheitslücken veröffentlicht, die Azure-nahe Komponenten betreffen. Organisationen, die Azure Automation oder Azure AD Connect (Entra ID Synchronisation) einsetzen, sollten dringend handeln.

CVE-2025-29827 – Azure Automation Runbook Execution Engine

Betroffene Komponente:
Azure Automation Runbook Execution Engine, insbesondere bei Einsatz von Hybrid Worker Nodes oder lokal ausgeführten Runbooks.

Risiko:
Ein lokal authentifizierter Angreifer kann manipulierte Runbooks nutzen, um Systemrechte zu erlangen.

Erforderlicher Patch:

  • Sicherheitsupdate KB50329827 für Windows Server 2019/2022 auf Hybrid Worker Nodes.
  • Aktualisierung der Runbook Engine über das Azure Portal oder PowerShell (Update-AzAutomationAccount).

Empfohlene Maßnahmen:

  • Runbooks auf verdächtigen Code prüfen.
  • Audit-Logs aktivieren.
  • Least-Privilege-Prinzip für Runbooks durchsetzen.

CVE-2025-29972 – Azure AD Connect (Entra ID Synchronisation)

Betroffene Komponente:
Azure AD Connect, das für die Synchronisation zwischen lokalem Active Directory und Azure AD (Entra ID) verwendet wird.

Risiko:
Ein Angreifer kann durch manipulierte Synchronisationsprozesse administrative Rechte erlangen.

Erforderlicher Patch:

  • Sicherheitsupdate KB50329972 für Azure AD Connect (mindestens Version 2.1.20.0).
  • Aktualisierung des Azure AD Connect Health Agent über Microsoft Update oder manuell.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Sync-Konten auf unnötige Rechte prüfen.
  • Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) aktivieren.
  • Audit-Logs für Synchronisationsaktivitäten aktivieren.

Fazit

Die beiden Schwachstellen zeigen, wie wichtig es ist, auch Cloud-nahe Dienste wie Azure Automation und Azure AD Connect regelmäßig zu patchen und abzusichern. Unternehmen sollten die genannten Updates zeitnah installieren, idealerweise innerhalb von 7 Tagen nach Veröffentlichung, wie es auch in internen Sicherheitsrichtlinien empfohlen wird.


Probefahrt Alpine A110 GTS

Ein französischer Sportler im Alltagstest - vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, den Alpine A110 GTS auf einer ausgiebigen Probefahrt zu erleben. Schon beim ersten Blick fällt die schlanke Silhouette und das geringe Gewicht ins Auge – ein echter Leichtathlet unter den Sportwagen. Aber wie schlägt er sich, wenn man ihn wirklich fährt?

Technische Daten im Überblick

Unter der Haube arbeitet ein 1,8-Liter-Vierzylinder-Turbomotor mit 300 PS (221 kW) und einem Drehmoment von 340 Nm. Damit sprintet der A110 GTS in nur 4,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 275 km/h. Das Fahrzeuggewicht beträgt lediglich rund 1.100 kg, was im Zusammenspiel mit der präzisen Doppelkupplungs-Automatik den entscheidenden Leichtbau-Vorteil ausmacht.

Go-Kart-Feeling und Präzision pur

Der A110 GTS vermittelt sofort ein Go-Kart-Feeling, das man von kaum einem anderen Auto in dieser Preisklasse kennt. Die Kurvenlage ist schlichtweg hervorragend: das geringe Gewicht, die ausgewogene Balance und die präzise Lenkung lassen enge Radien zu einem Vergnügen werden. Man hat das Gefühl, als klebe der Wagen förmlich auf der Straße. Besonders in Kombination mit den Sportsitzen entfaltet sich dieses Fahrerlebnis: Sie bieten einen ausgezeichneten Seitenhalt, ohne dabei unbequem zu wirken. So bleibt man auch bei dynamischer Kurvenfahrt sicher und komfortabel fixiert.

Motorgeräusch und Alltagstauglichkeit

Weniger überzeugend ist allerdings das Motorengeräusch. Selbst im normalen Fahrmodus, also ohne sportlich verschärfte Einstellungen, klingt der Antrieb recht aufdringlich. Gerade auf längeren Strecken könnte das manchen Fahrer stören, da ein bisschen mehr Zurückhaltung hier wünschenswert wäre. Eine weitere Besonderheit fällt im Innenraum auf: Der Ein-/Ausschalter des Tempomaten ist eher ungewöhnlich auf der Mittelkonsole platziert. Wer das erste Mal damit konfrontiert ist, muss kurz suchen – intuitive Bedienung sieht anders aus.

Beschleunigung, Bremsen und Alltag

Dafür glänzt der A110 GTS bei den Fahrleistungen: Die Beschleunigung ist direkt, kraftvoll und gleichzeitig überraschend verschleißfrei – man spürt förmlich, wie effizient das Konzept des Leichtbaus aufgeht. Auch die Verzögerung überzeugt, die Bremsen packen sicher und standfest zu. Für einen Sportwagen dieser Größe bietet der Alpine auch innen erstaunlich viel Platz. Fahrer und Beifahrer finden sich nicht eingeengt, und die Sitzposition bleibt sportlich tief, aber nicht unbequem.

Preis und Fazit

Mit einem Grundpreis von rund 82.000 EUR positioniert sich der Alpine A110 GTS in einem Segment, in dem viele Konkurrenten deutlich schwerer und kompromissloser sind. Der Franzose punktet vor allem mit Fahrspaß, Leichtigkeit und Präzision – ein Auto, das man nicht wegen seiner Alltagstauglichkeit, sondern wegen des puren Fahrerlebnisses wählt.

Mein Fazit: Wer das unverfälschte Gefühl eines agilen, leichten Sportwagens sucht und kleine Alltagskompromisse wie das Motorgeräusch oder die eigenwillige Tempomat-Bedienung akzeptieren kann, der wird mit dem A110 GTS enormen Spaß haben. Ein echter Kurvenräuber mit Charakter, der Technik und Emotion perfekt verbindet.


Windows 11 25H2 - kleines Update

Das Update auf Windows 11 #25H2 ist kein sichtbarer „Feature-Sprung“ wie frühere H2-Releases. Microsoft setzt hier komplett auf das Enablement Package-Modell:

kleines Update, 5 Minuten und ein Reboot
  • Keine GUI-Neuerungen:
    Es gibt keine neuen Kacheln, Menüs oder sichtbaren Änderungen im Startmenü, in den Systemeinstellungen oder an der Shell-UI. Alles, was ein Endanwender sofort bemerken würde, bleibt wie in 24H2.
  • Zielgruppe sind Admins & OEMs:
    25H2 ist im Prinzip ein Schalter, der bestimmte Funktionen im Hintergrund freischaltet (z. B. Sicherheits- und Verwaltungsfeatures).
    Für den normalen Nutzer wirkt es wie ein normales kumulatives Update.
  • Hauptunterschiede sind „unter der Haube“:
    • Entfernen alter Komponenten (PowerShell 2.0, WMIC).
    • Isolierte Admin-Elevation (Security).
    • Adaptive Energiesparfunktionen.
    • Unterstützung externer Passkey-Provider.
    • Deployment via eKB (sehr kleiner Patch statt großem OS-Upgrade).

Kurz gesagt: 25H2 bringt keine sichtbaren Änderungen an GUI oder Startmenü, sondern ist ein reines Servicing- und Security-Update, das auf 24H2 aufsetzt.

Hier die technischen Änderungen und Hintergründe:

1. Deployment & Wartung

  • 24H2 war noch ein „klassisches Funktionsupdate“ mit vollständigem OS-Upgrade (Image-basierter Austausch).
  • 25H2 kommt als Enablement Package (eKB): Das System bleibt technisch 24H2, neue Features werden nur freigeschaltet.
    → Vorteil: Deployment ist schneller, weniger Ausfallzeit, Update verhält sich wie ein kumulatives Patch.

2. Entfernte Alt-Technologien

  • PowerShell 2.0 (veraltet, sicherheitskritisch) ist in 25H2 entfernt.
  • WMIC (WMI Command Line Tool) ist ebenfalls verschwunden. Verwaltung muss über PowerShell (moderne Module), WMI/CIM oder Admin Center erfolgen.

Das sind eher „Breaking Changes“ für Legacy-Skripte und Automatisierungen.

3. Sicherheit & Verwaltung

  • Administrator Protection (25H2):
    Bei einer UAC-Elevation wird ein isolierter, temporärer Admin-Account im Hintergrund genutzt. Ziel: Angriffsfläche reduzieren, besonders gegen Token-Theft.
  • Gruppenrichtlinien/MDM-CSP erweitert:
    Admins können jetzt gezielt bestimmte vorinstallierte Store-Apps deinstallieren (bisher nur manuell oder via Skript).
  • Passkeys: Unterstützung von Drittanbieter-Passkey-Providern (z. B. 1Password, Dashlane) – tiefe Integration in Windows Hello.

4. Energie & Systemverhalten

  • Adaptive Energy Saver (25H2): Automatischer Energiesparmodus abhängig von Telemetrie (Nutzungs- und Ladezustand).
  • Quick Machine Recovery (QMR): Bei Bootproblemen kann Windows automatisch über WinRE + Windows Update eine Selbstreparatur durchführen.
  • Black Screen of Death bleibt (seit 24H2), ersetzt das klassische Blue Screen of Death.

5. Kernel & Codebasis

  • Beide Releases laufen auf derselben „Germanium“-Codebasis.
  • Unterschiede sind also nicht tief im Kernel, sondern bei aktivierten Features, Sicherheitsmechanismen und Management-Optionen.

6. IT-Security-relevante Unterschiede

  • Entfernung von unsicheren Altkomponenten (PS 2.0, WMIC).
  • Verbesserte JScript-Engine bereits in 24H2 (JScript9Legacy ersetzt das unsichere Classic JScript).
  • 25H2 baut hierauf auf und schiebt Security-Features nach (z. B. Isolierung bei Admin-Elevation).
  • Mehr Möglichkeiten für richtlinienbasierte App-Kontrolle.

Zusammengefasst

Für Endanwender sieht man fast nichts Neues.
Für Admins, IT-Security und Deployment bedeutet 25H2 aber:

  • schlankeres Upgrade (Enablement Package),
  • härtere Sicherheitsstandards (Entfernung alter Tools, isolierte Admin-Elevation),
  • bessere Steuerung via GPO/MDM,
  • modernere Authentifizierung (Passkeys).

Die Geschichte von Kappel

Jetzt auch als #Podcast hören.

Die Gründung

Unter dem gewaltigen Bogen des Viadukts hallten die Hammerschläge der Zimmerleute wider. Balken wurden geschleppt, Steine aufgeschichtet, Wagen rumpelten über das unebene Pflaster. Überall lag der Geruch von frischem Holz in der Luft.

„Los, halt den Balken fester!“, rief Hans, der kräftige Bauherr, während sein jüngster Sohn mit aller Kraft das Holz stützte. „Heute wächst nicht nur ein Haus, heute wächst unsere Zukunft!“

Frauen kneteten Teig, stellten Krüge mit Wasser bereit und reichten Brotstücke an die Arbeiter. Kinder rannten lachend zwischen den Stapeln umher, ließen Holzspäne wie kleine Schätze durch die Finger rieseln.

Ein alter Mann, auf seinen Stock gestützt, sah dem Treiben mit glänzenden Augen zu: „Dies hier“, murmelte er, „wird Heimat. Unsere Heimat.“
Und so erhob sich Kappel – nicht nur aus Balken und Steinen, sondern aus Hoffnungen und Träumen.

Das goldene Eisenbahnzeitalter

Ein schriller Pfiff durchschnitt die Luft, Rauch stieg auf, als der erste Zug in Kappel einfuhr. Die Erde bebte unter den Eisenrädern, und die Menge brach in Jubel aus.

„Seht nur!“, rief ein Junge, der mit großen Augen die Lok verfolgte. „Sie spuckt Wolken aus wie ein Drache!“
Ein Händler lachte und entgegnete: „Und sie bringt mir Kunden aus Städten, von denen ihr bisher nur gehört habt.“

Der Bahnhof wurde zum Herzstück der Stadt. Verliebte verabschiedeten sich unter Tränen, Kinder rannten den Waggons nach, und Reisende erzählten am Marktplatz von fernen Ländern.
Mit jedem Zug kam neues Leben nach Kappel – und die Menschen fühlten, dass ihre Stadt mehr war als ein kleiner Fleck auf der Karte.

Das Straßenfest

Ein warmer Sommerabend verwandelte Kappel in ein Meer aus Lichtern. Überall brannten Fackeln, Musikanten spielten, und auf den Tischen stapelten sich Brotlaibe, Käse und Krüge voll Bier.

„Kommt her, meine Freunde!“, rief der Bäcker, „kostet mein bestes Brot – frisch aus dem Ofen!“
Ein kleines Mädchen, mit einem Zuckerapfel in der Hand, kicherte: „Papa, darf ich noch tanzen?“ – „Tanz, mein Kind, die Nacht gehört uns allen!“

Feuerwehrmänner brieten Würste über offenem Feuer, junge Paare schauten sich tief in die Augen, während sie zum Klang der Geigen tanzten.
An diesem Abend gab es weder Arm noch Reich. Kappel war eins, und in den Herzen der Menschen brannte das Gefühl, dass ihre Stadt auf dem Höhepunkt ihrer Blüte stand.

Die Moderne zieht ein

Lastwagen mit aufgemalten Wolkensymbolen rollten über das Kopfsteinpflaster. Männer in Anzügen stiegen aus, trugen glänzende Geräte und stapelten Kisten voller Technik auf dem Marktplatz.

„Server“, erklärte einer von ihnen stolz, „euer ganzes Wissen wandert nun in die Cloud.“
Ein alter Mann runzelte die Stirn: „Früher vertrauten wir auf unsere Hände, nicht auf Maschinen.“
Doch die Jugend drängte vor, staunte über die Bildschirme und flüsterte: „Das ist die Zukunft.“

Die Glocke der Kirche läutete, als wolle sie mahnen, die Tradition nicht zu vergessen. Doch Kappel stand an einem Scheideweg – zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Holz und Daten, zwischen Herz und Technik.

Das Unheil beginnt

Eines Nachts hallte ein Schrei durch die Gassen. Ein Wagen brannte, Blaulicht flackerte an den Fassaden, und die Menschen drängten sich an die Fenster.

„Ein Überfall!“, rief jemand, „sie haben den Postwagen genommen!“
Polizisten stürmten heran, doch die Täter waren längst verschwunden. Zurück blieb nur der beißende Geruch von Rauch und das Zittern derer, die es gesehen hatten.

„Wenn so etwas hier geschehen kann…“, murmelte eine Frau, „wer schützt uns dann noch?“
Mit dieser Nacht war ein Keim der Angst gesät. Vertrauen wich Misstrauen, und ein dunkler Schatten legte sich über die Straßen von Kappel.

Der große Brand

Ein Funke genügte. Innerhalb weniger Minuten stand die stolze Brauerei in Flammen. Rauchschwaden verdunkelten den Himmel, die Hitze trieb die Menschen zurück.

„Wasser! Mehr Wasser!“, rief ein Feuerwehrmann, doch die Flammen leckten schon an den Mauern. Kinder weinten, Männer versuchten verzweifelt, Fässer aus den Flammen zu retten.
„Alles verloren“, schluchzte der Braumeister, „unsere Geschichte, unser Stolz… alles.“

Als die Mauern krachten und das Dach in sich zusammenbrach, war es, als stürzte auch ein Stück Kappels Seele ein. Mit der Brauerei verbrannte die Erinnerung an Gemeinschaft und Tradition.

Abriss nach dem großen Brand

Die Flammen hatten nur verkohlte Mauern zurückgelassen, der einst stolze Bau war ein Trümmerhaufen. Am Morgen krochen Nebelschwaden über das Kopfsteinpflaster, als die schweren Maschinen anrollten. Grell erleuchteten Scheinwerfer die Nacht, während Bagger ihre Schaufeln in das zerbröckelte Gemäuer gruben.

„Wir können es nicht mehr retten“, murmelte der Bürgermeister, die Hände tief in den Taschen vergraben.
Ein Arbeiter nickte stumm, bevor er den Stahlarm des Baggers senkte. Stein auf Stein krachte in sich zusammen, und Staubschwaden stiegen in den Nachthimmel.

Die Menschen von Kappel standen schweigend am Rand der Straße. Manche hielten die Hände der Kinder, andere wischten sich verstohlen Tränen aus den Augen.
Mit jedem Hieb verschwand ein weiteres Stück Geschichte, doch es war auch der Beginn eines neuen Kapitels. Das Alte musste weichen – damit irgendwann vielleicht wieder Neues wachsen konnte.

Das Unglück breitet sich aus

Zuerst war es nur ein Flüstern: „Das Wasser schmeckt anders…“ Dann kamen die Krankheiten. Kinder wurden fiebrig, Tiere starben, und die Bauern standen hilflos vor verdorrten Feldern.

„Es ist das Wasser“, sagte ein Arzt ernst, „es vergiftet uns.“
Die Menschen schauten entsetzt auf den Fluss, der einst Leben brachte. Nun wurde er zur Quelle des Todes.

Dann kam die Flut. Regen fiel unaufhörlich, und der Fluss schwoll an, bis er die Ufer sprengte. Straßen wurden überschwemmt, Häuser von den Wellen fortgerissen.
„Alles, was wir hatten… fortgespült“, schluchzte eine Mutter, während sie ihr Kind an sich drückte.

Verfall und Verlassenheit

Die wenigen, die geblieben waren, gaben schließlich auf. Sie packten ihre Habseligkeiten und verließen die Stadt. Fenster zerbrachen, Dächer stürzten ein, und das Gras wuchs durch die Risse im Pflaster.

„Komm, Vater, wir müssen gehen“, sagte ein Sohn, als sie an ihrem verlassenen Haus vorbeigingen.
Der Alte drehte sich noch einmal um: „Dies war mein Leben… und nun ist es Staub.“

Die Turmuhr schlug ein letztes Mal, dann blieb sie stehen. Der Wind zog durch die leeren Straßen und wurde zum einzigen Erzähler, der von den einst glorreichen Tagen berichtete.

Eiszeit nach Verfall und Verlassenheit

Kappel war längst nur noch eine Erinnerung, als der Frost kam. Zuerst feiner Schnee, dann Stürme, die Häuser und Brücken unter weißen Schichten begruben. Eisenbahnwaggons erstarrten zu gespenstischen Silhouetten, Fenster zerbarsten unter der Kälte, und die Natur zog einen Mantel aus Eis über die verlassenen Straßen.

Der Bahnhof – einst Tor zur Welt – stand als schwarzes Gerippe gegen das Blau der endlosen Winterlandschaft. Doch selbst im gefrorenen Schweigen brach eines Tages ein neues Unheil hervor: Feuer, das sich trotz der Kälte durch das alte Dach fraß. Flammen leckten an den hölzernen Balken, als ob Kappel noch einmal einen letzten, verzweifelten Schrei in den Himmel sandte.

Niemand war mehr da, um es zu löschen. Der Schnee fiel weiter, deckte Ruinen und Glut zu, bis die Stille zurückkehrte. Kappel war nun nicht nur verlassen – es war in der Zeit eingefroren, eine Geisterstadt aus Eis, Feuer und Erinnerung.

Die Wüste Kappel

Am Ende blieb nur Staub. Der Wind blies Sand durch die zerfallenen Mauern, legte sich über verrostete Autos und geborstene Fenster. Kappel war nicht mehr die Stadt voller Lachen und Musik – sie war eine Wüste aus Stein und Schweigen.

„War hier wirklich einmal Leben?“, fragte ein vorbeiziehender Wanderer ungläubig.
Ein anderer nickte: „Ja… und man sagt, es war eine Stadt voller Freude.“

Kein Glockenschlag, kein Kinderlachen – nur das Heulen des Windes. Doch wer innehielt, spürte es noch: Kappel war nicht tot. Es lebte weiter in Geschichten, die man sich an fernen Orten zuflüsterte, als Legende vom Aufstieg, Glanz und Untergang einer Stadt.


Game Changer Gender Changer: Gendern für Fortgeschrittene

Früher war alles einfacher. Man schrieb „Liebe Leser“ und alle fühlten sich irgendwie gemeint – außer den Leserinnen, den Lesenden, den Leseyx und dem einen Esel, der zufällig ins Klassenzimmer gelaufen war. Heute reicht das nicht mehr. Wer nur „Leser“ schreibt, outet sich sofort als sprachlicher Neandertaler mit Holzkeule und Wählscheibentelefon. Willkommen im Zeitalter des Game Changer Gender Changer: dem olympischen Hochleistungssport des Genderns.

Die Einsteigerklasse kennt man: Sternchen, Doppelpunkte, Schrägstriche. „Mitarbeiter*innen“, „Kund:innen“ oder der Klassiker „Student/innen“. Aber das ist ungefähr so, als würde man beim Yoga nur den herabschauenden Hund machen und sich dann erleuchtet fühlen. Fortgeschrittenes Gendern verlangt mehr: kreative Komposita, akustische Stolperfallen und grammatikalische Konstruktionen, die selbst Goethe im Grab gegen die Sargwand boxen lassen.

Ein Beispiel?
„Alle, die sich als Teilnehmendex identifizieren, mögen bitte ihre Bewerbungsunterlag-yx abgeben.“
Wer das laut vorliest, klingt wie ein fehlerhafter Sprachchip im Staubsaugerroboter – aber hey, es inkludiert wirklich ALLE. Sogar die Katze.

Besonders beliebt ist das Gendern in offiziellen Dokumenten. Da liest man dann Sätze wie:
„Der/die/das Bewerber:in (m/w/d/∞) verpflichtet sich, die Einverständniserklärung der Eltern, Sorgeberechtigten oder gesetzlichen Vertretungspersonyx vorzulegen.“
Da fragt man sich: Muss ich jetzt Jura studieren oder reicht ein Survival-Kurs in Bürokratie-Deutsch?

Aber keine Sorge: Für Fortgeschrittene gibt es auch Hilfsmittel.

  • Gender-Apps, die automatisch jedes Wort in eine inklusive Katastrophe verwandeln.
  • Gender-Bingo, bei dem man bei jedem Sternchen einen Schnaps trinkt. (Warnung: Lebensgefahr nach zwei Absätzen Uni-Broschüre.)
  • Gender-Sudoku, bei dem man entscheiden muss, ob „Arzt“, „Ärztin“, „Ärzt*in“, „Arzt:in“ oder „Arztinx“ die richtige Lösung ist.

Das Schöne ist: Irgendwann sind wir alle Profis. Dann werden wir Texte lesen, die klingen wie der Quellcode eines kaputten Druckers, und sagen: „Ach, wie inklusiv!“ Die Sprache wird sich verändern, wir werden uns daran gewöhnen – und wer weiß, vielleicht kommt in 50 Jahren die nächste Revolution: das Gendern der Emojis. Dann ist das lachende Smiley nicht mehr nur lachend, sondern auch lachend*, lachend:, lachend_/ und lachend∞.

Bis dahin gilt: Wer gendern will, soll es tun. Wer nicht, der lässt es. Und alle anderen können sich zurücklehnen und mit Popcorn zusehen, wie Sprachwissenschaftler, Politiker und Stammtischphilosophen im Gender-Ringkampf aufeinandertreffen.

Gendern für Fortgeschrittene im Alltag

Es gibt Menschen, die joggen zum Spaß. Andere lernen freiwillig Chinesisch. Und dann gibt es noch jene, die sich in die Königsdisziplin wagen: Gendern im Alltag. Für Anfänger reicht es, wenn man „Liebe Kolleg:innen“ sagt. Für Fortgeschrittene fängt der Spaß aber erst an, wenn die WhatsApp-Nachricht an die Nachbarschaftsgruppe klingt wie ein KI-generiertes Rätsel.

Ein Beispiel:
„Hallo liebe Grillfreundinnx, bitte bringt eure Partner:innen, Partnerinnens, Partneri… ach, alle, die sich vom Rauch angesprochen fühlen, einfach mit.“
Der Grill ist noch kalt, aber die Diskussion ist schon am Glühen.

Im Büro sieht es nicht besser aus. Die Chefin ruft:
„Alle Projektmanager:innen, Projektmanageri…nen? – Also, die, die Deadlines verwalten, bitte ins Meeting!“
Darauf meldet sich der Praktikant: „Zählt mein Goldfisch auch? Der organisiert immerhin meine Gedanken.“

Und die Schule? Ein Paradies für fortgeschrittenes Gendern!
„Liebe Schüler:innen und Schüleri-X-Y-Z – oh, ihr wisst schon, wer gemeint ist – bitte gebt die Hausaufgaben ab.“
Die Hälfte der Kinder ist verwirrt, die andere Hälfte lacht. Nur der eine Schüler, der sich als Einhorn identifiziert, schreibt stolz „Hier!“ und gibt sein Regenbogen-Arbeitsblatt ab.

Im Supermarkt wird’s richtig sportlich:
„Sehr geehrte Kund*innen, Kund:innen, Kundx und alle weiteren Konsumierenden: Heute 20% Rabatt auf Wurst, vegetarische Wurst, vegane Wurst, wurstartige Produkte und Identitäts-Wurst!“
Die Schlange an der Kasse ist nicht lang, weil alle so begeistert einkaufen – sondern weil die Lautsprecher-Durchsage 17 Minuten dauert.

Absurder wird’s beim Arztbesuch:
„Sind Sie Patient, Patientin, Patient:in, Patient*innx oder eher ein Mensch mit temporärem Gesundheitsoptimierungsbedarf?“
„Äh… ich hab nur Schnupfen.“
„Gut, dann kreuzen Sie bitte Feld 47c an.“

Alltag im Gender-Chaos

Gendern im Alltag ist wie Yoga auf Glatteis: Man rutscht ständig aus, aber irgendwer sagt, es sei gesund. Wer wirklich fortgeschritten ist, merkt das spätestens morgens an der Ampel.

„Achtung, liebe Ampelgänger:innen, Ampelgehende, Ampel-benutzendex Lebensformyx – bitte jetzt gehen!“
Die Ampel ist längst wieder rot, aber der Lautsprecher hat noch nicht fertig. Einige warten artig, andere schlafen ein, und ein Tourist denkt, er sei bei einem Hörspiel von Kafka gelandet.

Beim Bäcker geht’s ähnlich weiter:
„Die nächste Kundinnex bitte. Möchten Sie ein Schrippinnx, ein Schrippendex oder ein Schripp-ähnliches Teilchen?“
Der Kunde nickt nervös und zeigt einfach aufs Croissant, weil er Angst hat, noch eine Zusatzkategorie freizuschalten.

Besonders fortschrittlich ist der öffentliche Nahverkehr. In der U-Bahn tönt es:
„Liebe Fahrgast:innen, Fahrgästinnen, FahrgästX, Fahrgastoidex – bitte beachten Sie, dass die Türen nur schließen, wenn sich ALLE mitgemeint fühlen.“
Daraufhin bleibt die Bahn 45 Minuten stehen. Am Ende fährt sie nur los, weil der Lokführer sagt: „Mir doch egal, ich bin Lokführer*innensX!“

Im Kindergarten kommt der große Praxistest. Die Erzieherin ruft:
„Alle Spielzeugbenutzend:innen bitte aufräumen!“
Die Kinder fragen: „Meinen Sie uns oder auch die Puppen?“ – „Natürlich auch die Puppen!“ – „Und die Bauklötze?“ – „Selbstverständlich!“
Am Ende räumt niemand auf, weil die Kinder noch die juristische Definition von ‚Spielzeugbenutzend‘ diskutieren.

Und zuhause, beim Smart Speaker, wird’s dann richtig wild:
„Alexa, spiel Musik!“
„Meinten Sie: Musik für Hörer:innen, Hörende, Hörgestalten oder klanginteressierte Lebensformyx?“
„Alexa… bitte nicht.“
„Entschuldigung, Ihr Befehl ist nicht genderkonform. Vorgang abgebrochen.“
Die Familie isst dann schweigend ohne Musik, während Alexa im Hintergrund verzweifelt versucht, ein gendergerechtes Playlist-Update herunterzuladen.

Fazit

Gendern im Alltag ist wie ein IKEA-Regal. Die Idee klingt super, die Umsetzung ist ein Abenteuer, und am Ende fehlt immer eine Schraube – oder ein Pronomen. Aber hey: solange wir uns darüber amüsieren können, ist die Welt vielleicht gar nicht so kompliziert.

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Fortgeschrittenes Gendern im Alltag ist wie ein Computerspiel auf Endgegner-Niveau. Man kämpft sich durch Ampeln, Durchsagen, Einkaufslisten und digitale Assistent:innen. Der Preis: Kopfschütteln. Der Gewinn: Ein unbezahlbarer Abend mit Freunden, die alle beim Erzählen dieser Anekdoten lachend unter dem Tisch liegen.


Remotedesktop msi wird auch eingestellt

Für Azure virtual Desktops #AVD benötigt man einen Client. Nachdem schon im Mai 2025 die Store App „Remotedesktop“ eingestellt wurde (rotes Symbol), zieht Microsoft nun konsequent auch die remotedesktop.msi (x64) im März 2026 aus dem Verkehr.

  • Der Remote Desktop Client (.MSI) (rotes Symbol) für Windows wird am 27. März 2026 das Ende des Supports erreichen. #endoflife
  • Bis zu diesem Datum erhält der Client weiterhin Sicherheitsupdates. Danach wird er nicht mehr unterstützt und auch nicht mehr zum Download angeboten.
  • Microsoft empfiehlt, rechtzeitig auf die neue Windows App umzusteigen, die AVD, Windows 365 und Microsoft Dev Box in einer einheitlichen Oberfläche integriert

Wer die Windows app nicht jedesmal herunterladen oder beispielsweise über Intune oder andere Werkzeuge ausrollen möchte, dem ist mit der unter Windows 11 integrierten Winget Software von Microsoft geholfen:

Offline installer .msix: winget download --id Microsoft.WindowsApp
Online Installer: winget dnstall --id Microsoft.WindowsApp
Deinstallieren: winget uninstall --id Microsoft.WindowsApp

Wichtig: Für den Zugriff auf die On-Prem Remote Desktop Server wird weiterhin die in Windows 11 integrierte MSTSC.exe benötigt. Wer es versehentlich deinstalliert hat in der Systemsteuerung, findet das Reparaturprogramm bei Microsoft (setup.exe)


Wenn es heiß wird, ruft man den Pinguinservice

Büro, Hochsommer 2025 – Während draußen die Sonne brennt und das Thermometer verdächtig nah an die 40-Grad-Marke klettert, hat sich das Leben im Büro in eine Art Schmelz-Performance verwandelt. Tastaturen fühlen sich an wie Heizplatten, Bildschirme strahlen mehr Wärme ab als Informationen, und der Kaffee? Der ist längst ein Eiskaffee – ganz ohne Eiswürfel.

Doch Rettung naht!
Und zwar nicht in Form einer schnöden Klimaanlage aus dem Baumarkt, sondern als lebende, flauschige Kühlmaschine: Pinguin Paul, der wohl charmanteste und zugleich effizienteste Luftspender nördlich der Antarktis.

Technik trifft Tierreich

Pinguin Paul steht kerzengerade neben dem Schreibtisch, sein Gefieder glänzt schwarz-weiß, und aus seiner Bauchöffnung pusten frische Brisen wie aus einem Gletscherloch. Die Kollegen schwören, dass es dabei nach salziger Meeresluft riecht – inklusive einer leichten Brise „Fischmarkt um sieben Uhr morgens“.

„Der Verbrauch ist unschlagbar“, schwärmt die Verwaltung. „Er frisst täglich nur ein paar Fische und läuft komplett CO₂-neutral.“ Das Einzige, was die Effizienz ein wenig schmälert: Paul macht pünktlich um 12:00 Uhr Mittagspause, legt sich unter den Konferenztisch und träumt von Eisschollen.

Neue Geschäftsmodelle in Sicht

Schon jetzt wird in der Chefetage diskutiert, ob man den „Pinguin-Kühlservice“ als Abo-Modell vermarkten sollte. Slogans wie „Cool bleiben – mit 100 % Naturkraft“ oder „Unser USP? Unfassbar süße Pinguine“ liegen bereits in der Schublade.

Und während draußen die Sonne gnadenlos weiterknallt, bleibt es im Büro angenehm frisch – dank eines tierischen Kollegen, der sich nicht scheut, bei 35 Grad im Schatten in den Kühlmodus zu gehen.

Fazit:
Wer sagt, Innovation müsse immer aus Hightech bestehen, hat noch nie erlebt, wie ein Pinguin in der Mittagshitze für Büro-Klima sorgt. Und falls der Sommer noch heißer wird – vielleicht gibt’s ja bald Rabatt auf das „Doppelpinguin-Paket“.