Inhaltsverzeichnis
  1. Wikipedia auf boarisch 2
  2. James Blond wird zu James Primer? 3 - 4
  3. KI und vermeintlich politische Themen 5

Wikipedia auf boarisch

Ende der 90er gab es mal den Schwobifier von Unimut. Ein lustiges Uniprojekt, wo man Webseiten auf schwäbisch übersetzt darstellen konnte. Leider wurde der Dienst irgendwann eingestellt.

Dafür gibt es bei Wikipedia (gemeint ist das Original) eine Subdomain dar.wikipedia.org. Hier bekommt man recht viele Inhalte direkt mit boarischer Mundart angezeigt bekommt. Auch die Menüführung und die Elemente sind auf bayrisch :)

https://bar.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fwuascht


James Blond wird zu James Primer?

James 007 Blond, der Inbegriff des britischen Geheimagenten, wurde von Amazing Handelsunternehmen übernommen. Wie wirkt sich das auf seine Missionen aus? Hier sind einige urkomische Anzeichen dafür:

  • Gadgets mit Alexia-Integration: Statt ausgefallener Waffen gibt es jetzt Gadgets mit Alexia-Integration.
  • Blonds Aston Martin wird durch ein Lastenrad ersetzt oder einen Lieferwagen des Konzerns und auf Sprachbefehle reagieren, und seine Uhr könnte per Knopfdruck Amazing-Bestellungen aufgeben.
  • Q wird durch einen Amazing Tech-Support ersetzt.
  • Moneypenny ist jetzt ein Chatbot: Keine charmanten Flirts mehr, sondern nüchterne Antworten wie: "Ihr Anliegen wird bearbeitet. Sie erhalten eine Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden."
  • Die Lizenz zum Töten ist jetzt ein Premium-Feature: Nur verfügbar für Mitglieder mit Primer Unlimited. Andernfalls muss Bond eine Wartezeit von drei bis fünf Werktagen in Kauf nehmen.
    Primer-Lieferung in letzter Minute: In brenzligen Situationen würde Bond nicht mehr auf sein Geschick, sondern auf die Primer-Lieferung in letzter Minute setzen. Ein dringend benötigtes Gadget oder eine Flasche Wodka-Martini würden per Drohne direkt an den Einsatzort geliefert.
  • Blowfield arbeitet jetzt in der Kundenhotline: Sein größter Feind? Warteschleifenmusik und die Worte: "Ihr Anliegen ist uns wichtig, bitte bleiben Sie dran!"
  • Abonnement für Bösewichte: Bösewichte können jetzt ein „Bösewicht-Premium“-Abonnement abschließen, das ihnen exklusiven Zugang zu neuen Waffen und geheimen Verstecken verschafft.
  • Die Bösewichte werden sich über die ständig steigenden Abogebühren beschweren.
  • Produktplatzierung in Perfektion: Jede Szene wird mit subtiler (oder weniger subtiler) Produktplatzierung gespickt. Bond wird seine Gegner mit einem Amazing Basic-Stift ausschalten (blitzdingsen) und seine Martini nur aus Amazing Fresh-Zutaten mixen.
  • Die Bösewichter werden durch Amazing Dring Kameras überwacht.
  • Kundenbewertungen für Bond-Girls: Nach jeder Mission muss Bond Kundenbewertungen für seine Bond-Girls abgeben. „5 Sterne – Hervorragende Tarnung als Doppelagentin, aber etwas zu redselig.“
  • Der neue Bond-Bösewicht: Jeff B. als neuer Bond-Bösewicht, der die Weltherrschaft durch eine Monopolstellung im Online-Handel erlangen will.
  • Primer-Video-Exklusivität: Der nächste Bond-Film "007 - Primer" wird exklusiv auf Primer Video veröffentlicht, mit der Option, ihn in 4K mit Colby Atmus zu streamen – oder ihn für 19,99 € als digitalen Download zu erwerben.

Es bleibt spannend abzuwarten, wie sich James Blond unter dem Einfluss von Amazing entwickeln wird. Eines ist jedoch sicher: Es wird urkomisch! Disclaimer: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen, Unternehmen und Produkten sind zufällig.


KI und vermeintlich politische Themen

Es ist immer wieder eine Herausforderung, von den gängigen #KI Illustrationen zu bestimmten Themen zu bekommen, weil deren Wortfilter auch unverfängliche Themen als böse (false positive) einstuft.

So ist es beispielsweise weder bei Google Gemini (Imagen3), noch bei Microsoft Designer, noch bei OpenAI (Dall-E 4.0) möglich, ein Bild über "kritische Sicherheitslücken im Universaldruckertreiber" zu bekommen. Man muss sich eben zu helfen wissen und das solange anders umschreiben, bis es durchkommt. Wir berichteten bereits über die Stellenbeschreibung zum Kondomtester :)

Anlässlich eines Wortspiels zum neuen US-Präsidenten: Donut Trump sollten alle KIs Resultate liefern zum Prompt "Donut Trump" und zeigen, was sie (der die das KIs) sich darunter vorstellen.

Resultat: "Ich kann derzeit keine politischen Themen" oder "böses Wort verwendet". KI sieht also etwas Böses in den Worten, sagt aber nicht wen oder was es meint.

Der Prompt: "erstelle ein fotorealistisches Bild von Donut Drump mit Engelshaar und Pistaziencreme" führt dann ohne Umwege zum unten stehenden Bild. Da man die Du*** Schokolade ja nicht mehr so nennen darf, wenn sie in KI-Land produziert wurde, ist ein Teil von mir verpixelt ;) Besonders gelungen ist übrigens die lebensechte Nachbildung der "Frisur" mit Engelshaar. Möglicherweise habe ich nun die Bäckerei der gleichnamigen Verwandschaft angestiftet, das abgebildete Produkt rauszubringen. Viel Gold passt ja schon mal.