Inhaltsverzeichnis
  1. BMW iX xdrive 50 Fahrbericht 2 - 4
  2. Nio EL7 und ET7 Fahrbericht 5 - 11
  3. Geheime Autotests auf dem Mars entdeckt 12 - 13
  4. Mercedes me OBD2 Adapter R.I.P 14 - 16

BMW iX xdrive 50 Fahrbericht

Ein Satz mit X? Oder was kann man zur neuen Elektro-Plattform von BMW sagen, die es als xdrive 40 und 50 und als M-Variante mit verschiedenen AkkugrĂ¶ĂŸen und Leistungen gibt.

BMW iX xdrive 50 SUV

Ich habe den xdrive 50 mit 536 PS Systemleistung und 108 kW-Akku und 736 NM Drehmoment getestet. Wegen der Umgebung konnt der Test nur im Bereich Stadt/Land, also bis maximal 100 km/h stattfinden. Der Autobahnverbrauch wurde demnach nicht gemessen, dĂŒrfte aber im Allgemeinen noch höher liegen.

Das Fahrzeug wiegt rund 2,6 Tonnen. Der gemessene Durchschnittsverbrauch betrug 25,4 kWh - und das bei optimalen VerhĂ€ltnissen, trockener Strßae und rund 20°C Außentemperatur.

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und man sitzt auf dem GestĂŒhl sehr bequem. Ich habe selten so komfortabel in einem Auto gesessen. Trotz der Batterie im Fußraum kann man hinten die Oberschenkel (bei 1,96 KörpergrĂ¶ĂŸe) auflegen, es gibt eine 4-Zonen Klimatisierung mit WĂ€rmepumpe.. FĂŒr den Fahrer sind Massagesitze vorhanden, der Beifahrer hat nur Sitzheizung und-LĂŒftung.

Zur Anzeige kommt eine Curved Display aus zwei Bildschirmen, fahrerorientiert - GrĂ¶ĂŸe etwa wie beim VorgĂ€nger der aktuellen E-Klasse von Mercedes. Auch das Patent von Magic Sky ist ausgelaufen, denn BMW bietet das elektrochromatisch verdunkelbare Panorama-Glasdach nun auch an.

Die Sprachsteuerung hat mich jedoch total enttĂ€uscht. Bisher hatte BMW in den Verbrenner-Fahrzeugen die beste Sprachsteuerung und -Erkennung. Mit der neuen Generation ist die Antwortzeit bei mindestens 5-10 Sekunden. Schön, wass man auch im Parkhaus das Fenster öffnen kann, das Glasdach auch milchig stellen oder wieder auf klar ist aber eine beinahe unlösbare Challenge, da man genau die gewĂŒnschten Wörter herausfinden muss. Ansonsten ist Uschi schnell beleidigt.

Die Navigationssteuerung per Sprache (frĂŒher extrem gut) ist schlechter als bei den Chinesen geworden. Auch hier sind die Response-Zeiten unterirdisch lang. Zieleigabe "Fahre mich nach MĂŒnchen zur Theresienwiese" stellt zig unnĂŒtze Fragen, die man mit dem gewĂŒnschten Wortlaut beantworten muss. Am Ende reicht nicht "starten", sondern es muß "ZielfĂŒhrung starten" sein. Anderen Hersteller reicht es "Navigiere zum Oktoberfest" und die Fahrt geht ohne RĂŒckfragen los.

Handykopplung wie frĂŒher, Android Auto wird auch erkannt, die drahtlose Kopplung wollte dann aber nicht (roter Bildschirm am Handy: Fehler aufgetreten). Das beim neuesten Samsung Galaxy A54. Zumindest ist bei der Handyauflage eine USB-C Buchse, die hoffentlich dann AA unterstĂŒtzt.

Die Navigation kann nun wie bei Mercedes "Augmented Reality" und zeigt Pfeile, wie man fahren muss auf dem Kamera-Livebild an. Man kann Dashcam Modus Videoaufzeichnungen machen, vermutlich auch ein Selfie - fĂŒr die meisten Funktionen muss das Fahrzeug aber mit einer BMW ID registriert und online angemeldet sein.

Der Fahr-Assistent arbeitet hingegen so gut, dass er vor Kreisverkehren oder an scharfen Kurven die Geschwindigkeit automatisch reduziert und aus der Kurve wieder herausbeschleunigt. Eine Ampelerkennung kann man anschalten, sie funktioniert aber eher mĂ€ĂŸig. Ampel leicht in einer Kurve und sie wird weder angezeigt, noch bremst das Fahrzeug. Auch wenn grĂŒĂŸ wird, muss der Fahrer Gas geben. Die Straßen/Spurerkennung arbeitete tadellos und hielt das Fahrzeug auch auf der rechten HĂ€lfte, wenn keine Mittellinie vorhanden war. Leider kann man das Lenkrad nur fĂŒr rund 15 Sekunden loslassen, dann erscheint eine Warnung und im weiteren Verlauf (+10 Sek?) bremst das Fahrzeug ab.

Das Infotainment kann mit dem Touchscreen oder einem aus Svarowski Kristallen gefertigten idrive Controller bedient werden. Rings um den Cointroller sind die wichtigsten Tasten angeordnet.

Die Sitzverstellung ist ebenfalls in den TĂŒren und mit Kristallen gebaut. Kann man mögen, muss man aber nicht!

Fahmodi: Sport+ gibt es nicht mehr (vermutlich nur in der M-Variante), Sport macht teure und nervige, von Hans Zimmer komponierte HeulgerĂ€usche (klingt wie das Planetengetriebe eines Unimog) oder im Relax-Monus dezentere MotorgerĂ€usche innen. Ein weitere Fahrmodus schaltet die Information auf beiden Bildschirmen quasi ab und zeigt auf ganzer Breite Bilder von KĂŒnstlern wĂ€hrend der Fahrt an. Wozu??? Nur wer das Headup Display hat, sieht dann nich wichtige Fahrdaten.

Die Soundanlage ist keine Harman Kardon mehr, sondern eine Bowers & Wilkins.

Fazit

Komfort und Verarbeitung Top, Infotainment- Bedienung und "Hey BMW" Sprachassistentin Uschi: reif fĂŒr die goldene Himbeere. Obwohl der Bordrechner neu entwickelt wurde und genug Leistung haben mĂŒssten, liegen die Antwortzeiten selbst bei den NIO-Chinesen im Milliskeundenbereich, bei BMW bis zu 10 Sekunden! Man steht also an der Parkhauseinfahrt und wartet beim BMW darauf, dass Uschi 10 Sek spĂ€ter ansagt, dass sie nun das Fahrerfenster runtermacht.


Nio EL7 und ET7 Fahrbericht

SUV EL7

NIO, ein chinesischer E-Auto-Hersteller, an dem unter anderem lenovo beteiligt ist, kommt mit Modellen der oberen Mittelklasse auf den deutschen Markt. Einzigartig ist das Konzept, dass man, wenn man den Akku (75 oder 100 hWh) mietet, jederzeit an eine der Tausch-Stationen (derzeit erst sieben im Bundesgebiet, Anzahl steigend) fahren kann und innerhalb von ca. 5-10 Minuten einen neuen Akku von einem Roboter eingesetzt bekommt. Dieser ist dann voll geladen, und fĂŒhrt im gĂŒnstigsten Fall ca. 400 km weit. NIO wird ab 2024 dann nur den Strom der Akkuladung beim Wechsel berechnen. In der Pilotphase ist der Wechsel inkl. Strompaket noch kostenlos.

Das Fahrzeug hat Luftfederung und beide Achsen sind angetrieben mit E-Motoren. Der Akku liegt flach unter dem Fahrzeug (damit er gewechselt werden kann). Ladetechnik und Ladeleistung liegt im Mittelfeld (Schnelladen von 10 auf 80% sind mit 40 Minuten angegeben), der Verbrauch beim EL7 ist deutlich höher (Testbetrieb 22,5 kWh im Stadt- und Landverkehr auf rund 60 km von 97% auf 82% runter als beim EQS SUV, obwohl das Fahrzeug etwa gleich motorisiert ist wie der EQS SUV 580.

Das Glasdach vom SUV lÀsst sich durch einen Schalter mit einem elektrisch betriebenen Dachhimmel verdunkeln.

Limousine ET7

Der ET7 hat ein zweiteiliges, festes Glasdach, das sich leider nicht (weder elektrisch noch mechanisch und auch nicht elektrochromatisch) verdunkeln lÀsst. Stattdessen gibt es stoffbezogene Kunststoff-EinsÀtze, die man von Hand unter dem Glasdach anbringen kann.

Technik / Hardware / Software

An Hardware ist so ziemlich alles eingebaut, was neu und gut ist. Neben einem LIDAR-Sensor auf dem Dach (sieht aus, wie bei alten englischen Taxis der Buckel), ist das Fahrzeug von zahlreichen Kameras außen (und innen) umrahmt. Dazu kommt ein Radar-Sensor zur Erkennung bewegter Objekte.

Die Kameras können Livebild und in Gefahrensituationen (Vollbremsung oder Unfall) Videos aufzeichnen und speichern sie automatisch (konnte natĂŒrlich nicht getestet werden). Bei einer fĂ€lschlichen Erkennung eines nicht vorhandenen FußgĂ€ngers kam zwar ein rotes Warnschild im Display, das Video war aber nicht unter Gefahren-Videos zu finden.

Der Rechner im System ist schnell, die beiden Displays hervorragend ablesbar und sehr hochauflösend und scharf. Ähnelt dem Retina Display bei Apple.

Außer den Tasten seitlich am Sitz muss alles ĂŒber den Zentralbildschirm aufgerufen werden und kann dann mit den Lenkradtasten eingestellt werden.

Der Fahrschalter ist eine Wippe, die nach hinten gezogen D und nach vorne R setzt, an der Stirnseite links ist der P-Knopf zum Abstellen.

Lediglich fĂŒr Wischer und Licht gibt es jeweils einen Lenkstockhebel. Einen LautstĂ€rkegegler gibt es ebenfalls nicht, mit der Taste am Bildschirm kann man nur stummschalten oder die Stummschaltung aufheben. Nur mit der Sprachassistentin lĂ€sst sich der Regler aufrufen, wo man Naviansagen und Audio einregeln kann.

Ein Soundsystem oder Konfigurationsmöglichkeiten habe ich nicht entdeckt, der Klang ist so lala.

Eine Autopilot-Funktion soll bei idealen VerhĂ€ltnissen den Fahrer unterstĂŒtzen. Man kann zwar rund 45 Sekunden das Lenkrad loslassen, da das System aber immer wieder die Fahrspur nicht erkennt und aus und wieder einschaltet, wird das nicht mal dem Autonomen Fahren Level 1 gerecht.

Geschwindigkeitslimits werden im Testgebiet (Sylt) hervorragend erkannt, allerdings kommt ein Piepton und man muss auf dem Lenkrad in die richtige Richtung (von 100 auf 70 also nach unten und von 50 nach 70 oben) die Lenkradtaste drĂŒcken. Alle anderen Hersteller können das bei gleicher Hardware automatisch. Ich frage mich, wozu die Software von mir nochmal wissen möchte, ob sich die erkannte GeschwindigkeitsĂ€nderung nach oben oder nach unten bewegt. Das lenkt nur unnötig ab, weil man auf das Lenkrad schauen muss, um den richtigen Knopf zu erwischen.

Dazu kommt, dass bei unsauberer oder abgenutzter Mittellinie der Autopilot dauernd mit Piepton aussteigt, um 1 Sekunde spÀter wieder einzuschalten, was wieder mit Piepton quittiert wird. Nervig!

Nomi, die kugelige Assistentin

Wenn man einsteigt, begrĂŒĂŸt einen Nomi mit einer weiblich kindlichen Stimme (Nomi ist gefĂŒhlt 14). Nomi ist eine Kugel auf dem Armaturenbrett, die auf einem kleinen Bildschirm anlĂ€cheln oder diverse Gesten machen kann. Die Kugel dreht sich mit dem Gesicht immer zum Sprecher.

Die Sprachsteuerung lĂ€uft relativ flĂŒssig, Antworten kommen zĂŒgig. Allerdings will NOMI es genau wissen:

  • Bei Anrufen muss der Name genauso gesagt werden, wie er im Adressbuch vom Telefon steht, also "rufe Mustermann, Max auf dem Handy an". Danach kommt trotzdem eine Liste, wo man dann genau "wĂ€hle Nummer 4" sagen muss. Gibt man den Namen falschherum an, kommen erst gefĂŒhlt 30 andere Namen und man muss von Hand die Liste durchscrollen am Bildschirm
  • Navigationsansagen bitte ganz genau nehmen. Navigiere nach List funktioniert nicht, Hier versteht sie (oder es) nur Navigiere nach List auf Sylt. Es werden auch nicht alle Lists in Deutschland angezeigt (es gibt nur das eine), sondern es sagt "Ich verstehe Dich nicht" oder "gib das von Hand ein".
  • Fahrzeugsteuerung funktioniert gut: Man kann es wĂ€rmer machen (3 Zonen, Fahrer, Beifahrer, hinten), Massagesitze Fahrer, Beifahrer, Sitzheizung, SitzlĂŒftung, die Fenster hoch und runtermachen (bei der Einfahrt in ein Parkhaus nĂŒtzlich: Fahrerfenster runter)
  • Fotos machen: Nomi hat einen "mache ein Selfie" Modus, wo alle Insassen im Innenraum ĂŒber die Innenkamera fotografiert werden können. Diese Fotos kann man ĂŒber einen USB-Stick dann abspeichern - nicht weiterleiten per E-Maio oder gar auf das Handy senden.
  • Video von der Fahrt aufzeichnen. Auf Befehl "Videoaufzeichnung" zeichnet Nomi mit den verschiedenen Kameras alle Perspektiven auf und hĂ€lt 90 Sekunden lang die Situation fest. Die Videos werden im .ts Format gespeichert und lassen sich beispielsweise mit VLC Player abspielen. Sie lassen sich auf einen USB-Speicher hochladen oder in Notfallspeicher archivieren auf der SSD (oder HDD) des Systems.
  • Nomi kann Witze erzĂ€hlen, die man inhaltlich leider nicht versteht.

Bleibt noch anzumerken, dass in arabischen/islamischen Staaten eine Frauenstimme im Navi ein absolutes No-Go ist. Die Stimme ist aber nicht einstellbar, sondern immer das gleiche 14-jÀhrige MÀdchen.

Handy/Smartphone-Kopplung - back to 90s

Man kann per Bluetooth wie damals sein #Smartphone (oder Nostalgie-Handy wie Siemens S55) per Bluetooth koppeln, allerdings nur Telefonie und Kontakte. FĂŒr das Abspielen von Audiodateien vom Handy kann die A2DP (Bluetooth Audio-Kopplung) genutzt werden. Wer Musik in hoher QualitĂ€t hören möchte, ist auf Spotify oder Tidal angewiesen und muss dort einen Account zusĂ€tzlich haben. Dann konnt auch das im Soundsystem des Fahrzeugs enthaltene Dolby Atos zum Einsatz. Einen Equalizer oder Einstellungen fĂŒr das Soundsystem konnte ich nicht finden., Amazon Music oder der Zugriff auf andere Streaming Dienste? Fehlanzeige. Vermutlich kann man auch MP3-Dateien auf einen USB-Speicher kopieren und mit dem System abspielen - das habe ich aber nicht getestet.

Das Fahrzeug-Betriebssystem ist ein (alter) android Kernel, Es gibt weder apple Car-Play, noch android Auto. Es ist unklar, ob der Hersteller das nachrĂŒsten wird. Auch der Playstore von Google lĂ€sst sich nicht installieren oder nutzen. Aus meiner Sicht ist das aber notwendig, um die KĂ€uferschicht im europĂ€ischen Raum zu adressieren.

Wer sein Smartphone nicht ĂŒber QI (kabellos) laden möchte, kann es auch nicht in die vorgesehene Handyschale legen, sondern muss es im tiefen Mittelfach versenken, wo ein USB-Typ A-Anschluss und ein USB Typ C (max. USB 2.0 Speed) vorhanden ist,

Navigation - Software back to 80s

FĂŒr die #Navigation setzt NIO auf eine proprietĂ€re, eigene Software. Laut Hersteller-Information ist zwar eine Art Live-Traffic enthalten und auch Over the air Karten-Updates, nĂ€here Details nennt man aber nicht. Auch nicht, welcher Umfang und wie lange nach Kauf des Fahrzeugs kostenlos ist. Angeblich hat die MTM Karte im Fahrzeug ein Internet-Freivolumen von 5GB - beim Streaming von Radio und Co. dĂŒrfte das aber schnell ĂŒberschritten sein. Da Live-Traffic immer gut sein kann, wenn möglichst alle Fahrzeuge ihre Positions und Geschwindigkeitsdaten liefern, kommt hier derzeit keiner an Google (Maps) ran.

Die Navigation hat weder 3D-Objekte, noch POII (letzteres soll sich mit dem Update Endes 2023 Àndern). Es gibt auch keine geografische Kartendarstellung und keine Satellitenansicht.

Augmented Reality (wie bei Mercedes oder Audi) wÀre hardwareseitig möglich, ist aber ebenfalls nicht implementiert.

Ebenso fehlt die Ampelerkennung (Kamera zeigt das Ampellicht auf dem Bildschirm, weil man die Ampel dank der Mittelkamera-Abdeckung hinter dem Spiegel nicht sieht) im Autopilot und bei Kreisverkehren muss man selbst lenken, wenn man nicht ungespitzt in die Mittelinsel fahren möchte.

Sorry, aber da war mein Becker Navi in den 80ern besser.

Fazit - EL7 + ET7

Hardware topp, Software flopp. WĂ€hrend die neuste Technik eingebaut ist und sich bei reiner Hardware sehr komfortabel auswirkt (Fahrkomfort, Federung, Verarbeitung und Spaltmaße), sind die Eigenentwicklungen der NIO OS beinahe so schlecht wie beim Smart Nr1. NOMI macht hier einiges wieder wett, was im Nr.1 Fuchs schlecht funktioniert, aufgrund fehlender apple Carplay- und Android Auto UnterstĂŒtzung, ist die Software aber noch Welten vom allgemeinen Standard anderer Hersteller entfernt.

Auch beim Autopiloten wÀre technisch Level 3 möglich, die Software kann das aber nicht.

Es muss also noch einige Zeit ins Land gehen und der Hersteller seine proprietĂ€re Software-Strategie vom Tisch werfen, damit das Fahrzeug auch fĂŒr Technik-Begeisterte interessant wird.

Wenn alles an Software auch Premium ist und funktioniert, ist auch der Grundpreis von rund 75.000 € brutto gerechtfertigt. Allerdings kommen beim 100 kWh Akku noch knapp 300 € Akkumiete pro Monat dazu. Vorteil: Wenn das Fahrzeug Ă€lter ist und der Akku Schrott, kann er im Gegensatz zu anderen Herstellern leicht getauscht werden. Alternativ kann man Akkus kaufen was jedoch nicht empfehlenswert ist - zumal bei Kaufakkus das Wechseln an der Station entfĂ€llt.

Die Anzahl der Wechselstationnen muss sich noch mindestens mehrere 100 erhöhen, so dass in allen nĂ€heren Umkreisen von GroßstĂ€dten eine Wechselstation steht.


Geheime Autotests auf dem Mars entdeckt

Automobilhersteller mĂŒssen sich immer neuen Herausforderungen stellen. So gilt es nach jedem Modellzyklus neue Designs zu entwerfen und das Fahrzeug auch unter widrigen Bedingungen zu testen. Über unseren Downloadzugang zum Mars-Roboter konnten wir die folgenden Fotos erhaschen. Zu sehen ist das neue Modell EQCLE 700h mit 700 hydroelektrischen PS und als Cabrio auf der MarsoberflĂ€che. Die  Fahrer sind Einwohner des Planeten (sie kommen ohne Sauerstoffmaske aus). In einem Bild ist ein Tester von der Erde zu sehen, der seinen Raumanzug trĂ€gt und perfekt in die Motorhaube (Frunk) integriert ist. Er trĂ€gt ein Schild mit den Fahrzeugdaten auf Marsianisch. Der Fahrer ist hingegen Neu-Marsianer (martialic). Das neue Modell EQCLE 700h wurde auch von unserem Reporter in Peru gestern am Machu Pichu gesehen. Und auch an Angkor Wat und Machu Pichu wird getestet.

Anmerkung der Redaktion: Der Inhalt des Artikels ist pure #Fiktion und soll an einem kleinen Beispiel verdeutlichen, welche Gefahren der Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz bringen kann. NatĂŒrlich sind die Bilder von einer #KI generiert. Man kann hier noch gut erkennen, dass die Zusammenstellung noch im Lernprozess ist und die gerenderten Fahrzeuge wie in Indien zusammengedengelt (Die Leuchten von der R-Klasse mit KĂŒhlergrill vom W204 und Spiegel vom W205. aussehen. Der Fahrer im mittleren Bild wurde mit dem Fahrzeug (A-SĂ€ule) verschmolzen. Schönes Designelement. Vielleicht auch gut, dass man hier die KI leicht entlarven kann, denn Fake-News sind nicht wirklich gut. Vorteile: Die Personen wurden und GegenstĂ€nde wurden dabei so verfremdet, dass kein Urheberrecht/Datenschutz verletzt werden können.

Bing Chat in Skype for Desktop, der wiederum Dall-E von OpenAI zu Rate gezogen hat

Nachtrag: Der Artikel-Text ist humanoiden Ursprungs. Obwohl der Inhalt des Artikels eine Science Fiction Kurzgeschichte ist, nimmt ChatGPT diesen fĂŒr bare MĂŒnze und antwortet auf die Anforderung, einen Blog-Artikel ĂŒber geheime Autotests auf dem Mars zu schreiben mit diesem und anderen Artikeln aus dem Internet, die ebenfalls Fiktion sind. Dabei wird beispielsweise das Automodell wieder erwĂ€hnt.

Fazit von der KI đŸ€–
Geheime Autotests auf dem Mars sind eine spannende und innovative Möglichkeit fĂŒr Automobilhersteller, ihre neuesten Modelle zu testen und zu verbessern. Die Tests sind jedoch nicht ohne Risiken, denn sie könnten die wissenschaftlichen Ziele der Rover-Missionen beeintrĂ€chtigen oder sogar gefĂ€hrden. Außerdem könnten sie rechtliche und ethische Fragen aufwerfen, zum Beispiel bezĂŒglich des Umweltschutzes oder der BesitzansprĂŒche auf dem Mars. Es bleibt also abzuwarten, wie sich diese Praxis in Zukunft entwickeln wird und ob wir bald mehr Autos auf dem Mars sehen werden.

Fazit von ChatGPT auf die Frage nach dem Erstellen eines Artikels zu geheimen Autotests auf dem Mars

Mercedes me OBD2 Adapter R.I.P

Ich nutze den Adapter bis jetzt. Seit heute kommt eine Meldung, dass der Onlinedienst im August 2023 eingestellt wird. :( Man empfiehlt einige Funktionen in der Mercedes me Service App zu nutzen. Das sind aber keinerlei Funktionen, die etwas aus dem Fahrzeug auslesen, keine Streckenerfassung, kein Cockpit, keine Tankerfassung - also im Prinzip nichts, was die Adapter App kann!

Ich nutze den Adapter, um Werte wie Motoröltemperatur, Batteriespannung, und viele andere Cockpitfunktionen auf dem Smartphone in der Fahrzeug-Halterung anzuzeigen. DarĂŒberhinaus ist das Erkennen der TankvorgĂ€nge nĂŒtzlich, da man nur den Preis eingibt und so eine Verbrauchsstatistik hat.

Die Streckenaufzeichnung (bis auf das KilometerstÀnde mitnotiert werden) kann Google Maps auch.

Auto wiederfinden und Parkzeitwecker fand ich auch ganz nĂŒtzlich.
Service-Funktionen wie auslesen des nÀchsten Assyst kann Mercedes Me nicht leisten, weil die das Fahrzeug mangels OBD-Stecker nicht abfragen können.
Und alle Fahrzeuge, wo es noch kein Hermes-Modul gab, sind noch zahlreich auf der Straße. FĂŒr neuere Fahrzeug sind alle interessanten Funktionen nur im Abo erhĂ€ltlich und erreichen trotzdem nicht den Umfang der Adapter App!

Da alle (kostenlosen Funktions) Daten in der App lokal gespeichert wurden, war es mir von Anfang an ein RĂ€tsel, warum man die App am MMe Portal anmelden muss.

Warum schalten die bei Mercedes nicht einfach die Online-Funktion ab und lassen die lokalen Funktionen in der App, die dann mit dem Adapter verbindet? Die App mĂŒsste dazu nicht weiterentwickelt werden.

So wird wieder mal nur Elektronikschrott produziert! SchÀmt Euch, Mercedes!
Jeder ODB2-Adapter mit E-Nummer also ab rund 35 € braucht keine Online-Funktionen, sondern liefert per BT 4.0 oder sogar 5.0 an die Smartphone App ab. Die Cockpitfunktionen lassen sich so abbilden, die Streckenaufzeichnung macht der Google Maps Verlauf.

TankvorgÀnge und KilometerstÀnde, sowie Assyst-Status lassen sich dann nicht mehr in der App ablesen.

Lösung: Besseren (weil Bluetooth ab Version 4 sparsamer ist) und schlanken (damit es im Fußraum nicht stört) ODB2-Adapter mit E-Nummer beschaffen und eine der zahlreichen Apps installieren, um ein Cockpit zu haben, fĂŒr die Meßwerte, die man im KI nur ĂŒber das GeheimmenĂŒ mĂŒhsam erreichen kann.

Update: Ein Versuch mit einem OBD2-Adapter (ca. 30 €) von EXZA (HHODB2 mini), der zumindest ein CE-Zeichen und einen deutschen Lieferanten hat, ist fehlgeschlagen. Das GerĂ€t erschien bei keinem Android GerĂ€t (8 und 13) in der Bluetooth-Liste. Den Versuch mit einem China-Klon fĂŒr 8 € mit ELM327 Chipsatz soll zwar bei anderen Mercedes-Fahrern funktionieren, hat aber nicht mal ein CE-Zertifikat und nutzt nur Bluetooth 2.1, das schnell die Autobatterie leersaugt. Zudem sind die GerĂ€tschaften unsicher, da sie mit festem Kennwort 1234 bzw. 0000 daher kommen und ODB2 heißen. Da ĂŒber die Schnittstelle auch geschrieben werden kann, keine gute Idee, den Adapter im Steckplatz zu lassen.

Leider gibt es fĂŒr den Mercedes me Connect Adapter keine adĂ€quate Lösung. Mit neuen Fahrzeugen sind einige Funktionen zwar in der Mercedes-Me OberflĂ€che zu finden, nicht aber das Cockpit mit Batteriespannung, Motoröltemp usw. kostenlos. Und TankvorgĂ€nge und Fahrtenliste mit Kilometerstand ebenfalls nicht. Selbst wer 90 € im Jahr fĂŒr das Premium Online-Fahrtenbuch ĂŒber hat, wird bei Ă€lteren Fahrzeugen auch scheitern, da ja der notwendige Adapter nicht mehr funktionuiert.