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MDE - Neue Generation in Evaluierungsphase
ALMEX, der Nachfolger von Höft und Wessels gibt das neue, android-basierte "Allegro TI" MDE Gerät auf den Markt. Es ist stoß- und schlagfest (rugged device), hat eine USB-C Schnelladebuchse, Dockingmöglichkeit auf der Rückseite, ein 5,2 Zoll Full-HD SuperAMOLED Touch Display. Das Highlight sind neben der brillianten Bildschirmablesbarkeit ein DUAL Barcode-Scanner, der sowohl per Laserscanner Strichcodes (1D), als auch QR-Matrixcodes (2D) lesen kann. Die Daten werden dann an die Tastaturschnittstelle vom android Betriebssystem übergeben. Die Barcode-Leseeinheit hat zusätzlich eine integrierte Beleuchtung per LED-Licht, so dass auch in dunklen Lager-Ecken Scans erkannt werden können. In ersten Tests konnte ich eine Akkulaufzeit von über 8 Stunden messen, durch die Schnelladefunktion ist das Gerät aber auch schnell wieder voll geladen. Zusätzlich stehen ein MicroSD-Steckplatz und ein SIM-Slot zur Verfügung (im Testgerät sogar Dual SIM). Eine 13 MP-Kamera rundet das Bild ab. Neben aktuellster WLAN ac Technologie (dual band) stehen Bluetooth 4.1 und ein NFC Lesegerät zur Verfügung. Nun folgen weitere wichtige Tests: * Übergibt der Scanner die Daten in eine RDP-Sitzung? (wichtig für MDE online) * Werden die Barcode-Scandaten in ein Browser-Formular übergeben (dann könnte auch der RTC Web-Client auf dem Gerät genutzt werden. Wenn diese Punkte erfüllt sind, stehen einer MDE online Nutzung keine größeren Hinternisse mehr entgegen. Für die Entwicklung einer android app, die eine komplette Offline-Nutzung erlaubt (ohne WLAN-Infrastruktur) ist der Aufwand auf jeden Fall recht hoch, da diese Software dann komplett neu entwickelt werden müsste. Die Online Variante (in Verbindung mit der Inventur-Web-App aus dem w.shop) ist auf jeden Fall zukunftsträchtiger. Ausblick: Weitere Testergebnisse hier im BLOG. Neue WLAN-Access Points zum interessanten Preis mit hervorragender Roaming-Funktion und großer Reichweite in Vorbereitung. (Post ID:1121)
Lenovo N700 Dual Mode Mouse und Presenter
Ein leckeres Mäuschen! Die Kombination aus mobiler Notebook-Maus wartet mit einigen Features auf: So kann sie entweder über den integrierten USB-Dongle mit jedem Rechner verbunden werden oder über Bluetooth 4.0 mit Geräten, die diesen Standard beherrschen. Im Mausmodus ist die Maus leicht abgewinkelt und liegt gut in der Hand. Auch die Haptik und die Gleiteigenschaften sind sehr gut. Auf unruhigen Untergründen sind keine Störungen zu betrachten, obwohl die Maus eine normale optische Maus ist und nicht mit einem Blauen Laser arbeitet wie die MS Bluetrac Mäuse.
Dreht man das Hinterteil der Maus um 180 Grad, wird aus ihr automatisch eine Powerpoint-Steuerung, ohne dass man hierfür einen Treiber installieren muss. Die Tasten sind für vor- und zurück und aus der Mitteltaste (im Mausmodus 4-Wege-Scrollen und Windowstaste) wird ein Laserpointer. Gespeist wird die Maus mit 2 AAA-Batterien. Im hinteren Teil der Maus ist ein Steckplatz für den USB-Dongle, damit dieser nicht verloren geht, wenn man ihn nicht benötigt.
Die Akkulaufzeit ist noch zu ermitteln, da Bluetooth 4.0 aber sehr stromsparend arbeitet, rechne ich mit guten Werten. Als Batterietyp ist eine Markenbatterie zu empfehlen wie Varta Professional oder Varta Electronics. 2.4GHz-Funk- und Bluetooth 4.0-Maus, handlich, Powerpoint-Steuerung und Laserpointer zu einem Preis von rund 40 Euro ist ein Top Wert und daher meine wärmste Empfehlung zum Kauf. Die Maus ist in anthrazit und orange erhältlich.
Raspberry Pi 2 als RDP-Terminal
Der Raspberry PI ist ein Rechner in der Größe einer Zigarettenschachtel und verfügt über einen ARM-Prozessor und 1 GB RAM. Im Handel schon ab ca. 40 Euro erhältlich, ist die Hardware eigentlich für das Internet of things geeignet, also als Sensor und Messgerät, um die ermittelten Werte ins Netzwerk oder die Cloud auszuliefern. Im Projekt gibt es mehrere Betriebssysteme, die unterstützt werden: Primär RASPBIAN (Linux) oder Microsoft Windows 10 IoT Core. Wer plant, den PI als Thin Client (RDP-Client) einzusetzen, für den scheidet Windows IoT aus, weil es von Micsosoft noch keinen Client für diese GUI-lose Plattform gibt. Installiert man das RASPBIAN auf einer MicroSD-Karte, funktionieren die meisten RDP-Clients nicht mit aktuellen Servern, ohne dass man sie selbst komipilert. Es gibt einen Client, der funktioniert: REMMINA. Getestet gegen einen Windows Server 2012 R2 ließ sich mit Standard RDP Einstellungen eine Verbindung aufbauen. Die Arbeit mit dem Lowcost-Thinclient ist allerdings recht zögerlich: Der Neustart dauert rund 1-2 Minuten, der Start der RDP-Verbindung nochmal 20 Sekunden. Im RDP-Fenster werden schnell gescrollte Bilder ziemlich verzögert dargestellt (Rolladen-Effekt), da ja kein eigener Grafikchip vorhanden im Gerät ist und auch nicht genügend Shared-RAM der Grafik zugewiesen werden kann. Im Test hatte ich das Gerät an einem 22 Zoll FHD-Monitor per DVI angeschlossen. Zusätzlich fällt auf, dass der RDP-Client keine ClearType-Fonts abbildet und kein High DPI-scaling unterstützt. Daher ist die Ansicht für die Augen eher unfreundlich und die Lesbarkeit der Schriften geringer als bei herkömmlichen Linux-basierten Thin Clients. Fazit: + geringer Kaufpreis (ca. 40 zzgl. MicroSDHC Karte 32 GB Klasse 10) + leise, da Lüfterlos - nur HDMI Grafik ohne eigenen Grafikchip - keine 2 Bildschirme möglich - zusätzlich zu wenig Arbeitsspeicher für Grafikdarstellung in Full HD oder größer - Bei FULL-HD-Auflösung verzögerte Bildschirmdarstellung - kein Font-Scaling unter RDP Von einem Einsatz als Thin Client für RDP-Sitzungen und die Arbeit mit Windows Programmen wie Office oder einer Warenwirtschaft mit grafischer Oberfläche kann daher aus meiner Sicht nur abgeraten werden. Das für den Einsatzzweck produzierte Geräte ab dem fünffachen Preis eines PI beginnen, hat demnach seine Berechtigung. Für Power-User raten wir aber auch bei diesen Geräten (z.B. von der Firma IGEL) von den Einstiegsmodellen ab. (Post ID:1112)
Telefonie und ISDN
ISDN-Abschaltung und VoIP-Umstellung der Telekom: Bis Ende 2017 möchte die Telekom alle ISDN- und analoge Anschlüsse abgeschaltet haben. Auch wenn die ursprüngliche Aussage der Telekom-Pressestelle war, man wolle nur Mehrgeräte- und Analog-Dienste einstellen, liegen uns Meldungen aus unserem Kundenkreis vor, dass auch Anlagen- und Primärmultiplexanschlüsse gekündigt werden. Letztere werden meist mit Ablösung der Telefon-Anlage auf IP umgestellt. Ob das Vorhaben bis Ende 2017 gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Sie sollten aber darauf vorbereitet sein. Das Schaubild zeigt verschiedene Szenarien, wie es nachher aussehen kann und wie die Firewall in diesen Szenarien weiter betrieben werden kann. Der Bintec-Router (Notfall-Fernwartung) muss, sofern er bisher am ISDN-Anschluss wie das DSL-Modem für die Firewall betrieben wurde, abgeschaltet werden. Die Funktion, bei Internet-Störung Fernwartung über ISDN zu machen, ist nach der Umstellung nicht mehr nutzbar. Gemäß dem von uns empfohlenen Sicherheitskonzept auf Basis des BSI Grundschutz benötigt die Firewall weiterhin ihren eigenen Internet-Zugang (der dann auch von der Telefonie entkoppelt sein kann - also ein reiner Internetanschluss mit Flatrate ist). Für Telefonie/Fax kommt in jedem Fall ein zweiter Anschluss zum Einsatz, der wiederum keinen Internet-Datentarif hat, sondern reine Telefonie-Dienste beinhaltet: * In kleinen Umgebungen ohne Durchwahl macht dieser zweite Anschluss ausschließlich VoIP (Internet-Telefonie) * Bestand bisher ein Durchwahlanschluss (Anlagenanschluss oder Primärmultiplexer), kommt ein sogenannter SIP-Trunk (z.B. von ecotel) zum Einsatz, der die Telefonie-Funktionen abbildet. Je nach Aktualität der Telefonanlage müssen zwischen Anschlussdose und Telefonanlage noch Adapter installiert werden. Ist die Telefonanlage schon zum Amt hin IP-fähig, kann diese direkt angebunden werden. An der Telefonanlage können dann Faxgeräte, Analog- und Systemtelefone wie bisher weiter genutzt werden. (Letzte Revision: 12.05.2017 07:44:18) (Post ID:982)
Passwort für Fritzbox im LAN speichern
Update Juni 2021: Google hat die unten beschriebene Funktion, Passwortspeichern zu erzwingen, leider entfernt. Bei Webseiten, die dem Browser autocomplete=off senden, hilft derzeit nur die Chrome Erweiterung autocomplete=on.
Die #Fritzbox und einige Webseiten und Geräte im eigenen Netzwerk verhindern, dass man das Anmelde #Passwort im Chrome Browser speichert. Bei einer Anmeldung im lokalen Netzwerk ist das Speichern von Passwörtern grundsätzlich kein Problem. Solange man dem Anmeldebenutzer auf der Fritzbox also nur das Recht gibt, sich mit diesem Kennwort im LAN anzumelden, kann nichts passieren: chrome://flags/[hash]enable-password-force-saving aufrufen, aktivieren und Browser neu starten. Fritzbox Homepage aufrufen und Kennwort eingeben (aber noch nicht anmelden). Rechte Maustaste, Passwort speichern. Speichern. Dann anmelden. Für [Hash] setzen Sie bitte die Raute ein. Das o.g. Flag kann nun wieder auf "automatisch" gesetzt werden. (Post ID:1064)
Hardware-Neuigkeiten: Mobiler Arbeitsplatz 2017
Lenovo führt die #Thinkpad Yoga Serie mit dem Modell 370 fort. Dabei kommen die neuen Intel Prozessoren der 7. Generation (Kaby Lake) zum Einsatz. Der Onelink+ Stecker wurde gegen einen USB 3.0 Typ C Anschluss geändert (Thunderbolt), über den sich das Gerät alternativ zum Slim Tip Power Adapter laden lässt. Das Display wurde auf 13.3Zoll geändert. Damit passt das Gerät in das Gehäuse vom Vorgänger Thinkpad Yoga 260 und ist leichter als das ebenfalls abgelöste Yoga 460. Zubehör: * Statt der Onelink+ Dockingstation: USB 3.0 Typ C Dock Pro, die statt 2x Display Port 1x DVI und 1x Display Port hat. Der VGA-Anschluss der Dockingstation entfällt. * Statt des Onelink+ LAN+VGA Adapters ist ein Mini Gigabit Lan Anschluss am Gerät. Mit der lenovo Gigabit LAN Verlängerung lässt sich ein normales Netzwerkkabel anschliessen. Für den Anschluss von VGA Geräten benötigt man einen USB 3.0 to VGA Adapter * Dank Beibehalten der Slim Tip Netzteil-Buchse bleiben die Bestellnummern des Auto-Adapters gleich. Da das Gerät aber auch über USB-C geladen werden kann, benötigt man diesen Adapter nicht mehr, sondern nur noch einen handelsüblichen USB-Adapter für den Auto Stromanschluss, der bis zu 2A ausliefert (z. B. Wicked Chili 104b) und ein USB A auf Typ C-Kabel (Kabel der Firma Anker sind hier das Maß der Dinge). Das Gerät ist in silber und in schwarz erhältlich und dank weiter entwickelter Komponenten leichter als das Y460. Es ist ab sofort verfügbar. Empfehlenswert ist die Variante mit integriertem SIM-Slot und LTE-Modem im Gerät (rund 100 höher im Preis als das Basismodell), sowie die Ausstatung: Core i5, 8 GB RAM, 256 GB SSD. Ein erster Testbericht erfolgt, sobald ich das Gerät in den Fingern hatte :) (Post ID:1062)
Mobilität für alle Fälle
Der perfekte Werkzeugkasten für den Mitarbeiter im Außendienst: Notebooks waren gestern. Marktanalysen bestätigen, dass der mobile Mitarbeiter heute Werkzeuge nutzt, die ihm gute Leistung und hohe Flexibilität geben. Sein Chef möchte die Investition gering halten. Bisher musste ein solcher Mitarbeiter umständlich die Daten zwischen den 3 Geräten synchronisieren: 1 Büro Arbeitsplatz-PC (ggf. mit 2 Bildschirmen) 1 Notebook 1 Tablet für die Aussendienstlösung Die Verbesserung war dann das Thinkpad X200 Serie Tablet, dazu die X2 Docking Station. Vorteile: aus drei Geräten wurde eins, Touchfunktionen für die Aussendienstlösung und ein robustes Gerät für den Außeneinsatz. Nachteil: mit 12,1 Zoll ein recht kleines Touchdisplay für die Arbeit unterwegs. Aktuell können Sie die Alles-in-einem-Gerät Lösung (1) in zwei Stufen auswählen. Für diejenigen, die lieber einen Desktop-PC und ein günstiges Tablet für Finger- und Stift-Erfassung von Daten bevorzugen, ist auch gesorgt (2): 1a) 2-in-1 Ultrabook, leichter und günstiger als die X200 Serie: lenovo yoga 460 mit 14 Zoll Touch Bildschirm, Core i5-6G, 8GB RAM, 256 GB SSD und LTE-Modul, dazu die Onelink+ Dockinglösung (enthält zweites Netzteil) und wahlweise Iiyama Monitore in 22, 24 oder 27 Zoll. Durch Umklappen des Bildschirms wird aus dem Gerät ein Tablet-Computer mit langer Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden, durch Stecken eines Steckers ist das Ultrabook ein vollwertiger Bürorechner. 1b) Das Gerät soll leichter sein, die Tablet-Einheit separat benutzbar und eine zweite, hochauflösende Kamera im Boden haben: ThinkPad X1 tablet, 12.1Zoll Touch Bildschirm, Core i5-6G, 8GB RAM, 256 GB SSD, LTE-Modul, abnehmbare Tastatur, Onelink+ Dockinglösung und Iiyama Monitore. Das Modell läßt sich durch weitere Module ergänzen und ist auch als i7 mit 16GB RAM und 512 GB SSD erhältlich. 2) Sie suchen einen ultraleichten, günstigen Tablet-Computer für deutlich unter 1.000 mit guter Leistung und möchten nicht auf den PC-Arbeitsplatz verzichten? Thinkpad Miix 510, 12.1 Zoll Touch Bildschirm, Core i5-6G, 8GB RAM, 256 GB SSD, LTE-Modul, abnehmbare Tastatur, 2 Kameras, dazu als PC-Lösung lenovo Tiny M710, ab Core i3 und Iiyama Monitore. (Post ID:1049)
