Inhaltsverzeichnis
- Reisebericht: Indien - Rajasthan Rundreise 2005 mit Gebeco 2 - 5
- Reisebericht: Kreuzfahrt Costa Luminosa - Emirate Indien Malediven Oman 2011 6 - 8
- Reisebericht: Australien Melbourne individuell und Neuseeland 2002 - Teil 2 9 - 13
- Reisebericht: Australien Melbourne individuell und Neuseeland 2002 14 - 18
- Reisebericht: Nepal-Rundreise und Wellness inThailand (Hua Hin) 2009 mit Gebeco 19 - 23
- Reisebericht: Namibia Rundreise 2006 mit Gebeco 24 - 27
- Reisebericht: USA SĂŒdstaaten mit dem Mietwagen 2000 (bevor Katharina wĂŒtete) 28 - 29
- Reisebericht: KubaMexiko Rundreise 2004 mit Meyers Weltreisen 30 - 33
- Reisebericht: Kolumbien mit GEBECO - Kaffeeduft und Karibikzauber Flug- und Auto-Rundreise April 2014 34 - 38
- Reisebericht: SĂŒdamerika Rundreise individuell per Flugzeug 1999 39 - 43
- Reisebericht: Australien durch das Outback mit dem Bushcamper 1997 44 - 48
- Reisebericht: Myanmar (BurmaBirma) Rundreise 2013 mit dertour und Thai Airways Airbus 380, Yangon Airways (Inland) 49 - 53
Reisebericht: Indien - Rajasthan Rundreise 2005 mit Gebeco
Lufthansa hat, was den Service angeht, wieder dazugelernt - oder es war einfach ein kundenorientiertes Team an Bord. Nach einem komfortablen Flug mit praktischen Features wie 110V-StromanschluĂ fĂŒr das Notebook im Sitz Ankunft nachts um 0100Uhr in Delhi (pĂŒnktlich gelandet, aber ein anderes Flugzeug blockierte den Parkplatz ;-).
Der Reiseleiter erwartet uns am Flughafenausgang. Er ist etwa in meinem Alter, kommt hier aus der Gegend (Rajasthan), ist Jurist und seit 10 Jahren Freiberuflicher ReisefĂŒhrer. Er verfĂŒgt ĂŒber ein fundiertes Wissen zu historischen Fakten und spricht - dank Goetheinstitut India - flieĂend Deutsch. Die restlichen Teilnehmer der Reisegruppe sind zwischen 35 und schĂ€tzungsweise 75 Jahre alt und alles erfahrene Weltenbummler... Und auch das Thinkpad bekommt sein indisches Götteropfer in Form eines BlĂŒtenkranzes :)
Indien ist ein reines Bakschisch-Land, d.h. ohne kleine Aufmerksamkeit geht GAR NICHTS. So will jeder Beteiligte seinen kleinen Obulus fĂŒr (auch die kleinste Dienstleistung, die bei uns nix kostet, Geld haben. Heilige Tiere sind neben der Kuh auch Tauben (drum werden sie gefĂŒttert und koten alles voll und Streifenhörnchen) In einem Kloster werden darĂŒberhinaus Ratten verehrt... Allerdings gibt es nicht so viele KĂŒhe hier wie Schafe in China oder Neuseeland. Normalerweise sieht man die asiatischen Buckelrinder, die gemĂŒtlich die Strasse blockieren oder WasserbĂŒffel (die sind aber nicht heilig).
Nach kurzem Schlaf geht es am spĂ€ten Vormittag auch schon los mit dem Besichtigungs- und Erkundungsprogramm. Höhepunkte: Die Fahradrikschafahrt fĂŒr 100 Rupien (ca. 2 Euro) mitten durch das GetĂŒmmel und die engen Gassen der Delhi Altstadt. Die Bauten und Kultur der Region sind stark durch EinflĂŒsse der Mongolischen Kaiser geprĂ€gt, die EnglĂ€nder haben im Wesentlichen den Linksverkehr und eine gröĂere Anzahl Kolonialbauten und VerwaltungsgebĂ€ude, sowie Infrastruktur in einigen StĂ€dten geschaffen.
Die Vorlage fĂŒr das Taj Mahal (wörtlich: Königin der PalĂ€ste) ist nach der Geliebten des Kaisers benannt, die bei der Geburt Ihres 14. Kindes starb. Der Kaiser lebte noch 35 Jahre und lieĂ ihr das Taj Mahal nach architektonischem Vorbild des Humayun-Grabmals (Delhi) in Agra Mitte des 16. Jhdts. bauen. Als Baumaterial verwendete er im Gegensatz zur Vorlage keinen roten Sandstein, sondern einen extrem witterungsgestĂ€ndigen weiĂen Marmor, der ca. 300km entfernt im Land gebrochen wird. Bis heute gut erhalten, zumal tĂ€glich etwa 30.000 Besucher den Marmor mit Ihren Socken polieren (Schuhe muĂ man am Eingang ausziehen).
Am nÀchsten Tag steht ein Besuch des Baby-Taj-Mahal auf dem Programm (der Eltern/Kind-Palast ist viel kleiner, in etwas anderem Baustil (Pagodendach statt Kuppel) und ansonsten auch ganz in Marmor. Allerdings sind die Einlegearbeiten aus verschiedenen Steinen und nicht aus Halbedelsteinen.
Eine riesige Festungsanlage, hervorragend restauriert, ist das Rote Fort von Agra, am nĂ€chsten Morgen geht es weiter in die Verlassene Stadt, Fatehpur Sikri. Auch hier kann man den Glanz der vergangenen Jahrhunderte erkennen, als wĂ€re alles neu. Der ganze Palastbereich ist vollstĂ€ndig restauriert. Daneben die Moschee mit dem gröĂten Tor Indiens. Bis Jaipur sind es 240 km - bei den StraĂenverhĂ€ltnissen gut 6 Stunden Fahrt!
Jaipur, die rosarote Stadt liegt am FuĂe des Arali-Gebirges. Deshalb weht hier immer ein kĂŒhler Wind. Der Palast von Amber lĂ€Ăt sich ĂŒber einen Elefantenritt erreichen (ziemlich unbequeme und wackelige Angelegenheit, aber bemerkenswert)
Die Verteidigung der Stadt wurde ĂŒber auf den HĂŒgelketten gelegene Forts bewerkstelligt.
Der Palast der Winde ist nur eine Fassade mit ca. 900 Fenstern, hinter denen sich die Damen verbergen konnten, um Veransaltungen, Prozessionen, die auf der StraĂe darunter liefen.
Danach geht es in die WĂŒste Tarr. Als Vegetation findet man ĂŒberwiegend AkazienbĂ€ume und mehr und mehr Sand. Wir ĂŒbernachten in einem WĂŒstendorf (20000 Einwohner) im Maharajapalast "Mandawa Casle". Hier findet eine jĂ€hrlich stattfindene Prozession, bei der Frauen den Göttern Gaben opfern statt (2 Tage nach dem Hinduistischen Neujahrsfest).
Nach Ansicht einiger schön bemalter, aber teils verfallener KaufmannshĂ€user in Fatehpur geht es weiter ins WĂŒstendorf "Bikaner". Der Palast der seinen Namen nach der Reichtums-Göttin trĂ€gt, ist sehr gut erhalten und luxuriös ausgestattet. Abends besichtigen wir den Rattentempel von Deshnoke. Eklig, aber auch bemerkenswerte, dass die Ratten gefĂŒttert und verehrt werden...
Am nĂ€chsten Tag steht eine groĂe Fahrtetappe durch die WĂŒste nach Jaisalmer an. Wir geniessen den Sonnenuntergang. Gegen abend werden die Temperaturen deutlich ertrĂ€glicher (tagsĂŒber meist um 40°, abends ca. 20-25°). Neben der Besichtigung von Jaisalmer und ihren engen Gassen geht es mit dem Mahindra Ur-Jeep in die WĂŒste und dort steht ein Kamelritt in den Sonnenuntergang an.
Am nĂ€chsten Tag sind wieder ĂŒber 300km zu bewĂ€ltigen. Die WĂŒste lebt...
Jodhpur ist die blaue Stadt in der WĂŒste, da hier die HĂ€user mit Gips und Indigo eingefĂ€rbt wurden. Hier gibt es eine prĂ€chtige Palastanlage und verschiedene Tempel. Auf dem Weg in die Berge (Mt. Abu) geht es vorbei an einem kleinen Dorf namens Luni, wo wir in einer Maharaja-Festung ĂŒbernachten.
In den Bergen ist es zwar immer noch heiss, aber die Temperaturen sind schon eher mit deutschem Sommer vergleichbar. Die Vegetation ist hier viel grĂŒner als in der WĂŒste, obgleich es auch hier schon seit Jahren nicht mehr intensiv geregnet hat. Zum Sonnenuntergang in den Bergen gesellen sich Hochzeitspaare und ziemlich viele einheimische Touristen aus allen Teilen Indiens. Der am prĂ€chtigsten verzierte Marmor-Tempel der Jain ist zu besichtigen, ebenso, wie das Hauptquartier einer der vielen indischen Sekten...
Die letzte Etappe vor dem Flug nach Mumbai ist Udaipur, ca. 180 km vom Mount Abu entfernt.
Mumbai ist das moderne Tor Indiens zum Westen. Hier ist so ziemlich alles westlich geprĂ€gt - und trotzdem schön... Hier findet die interessante Reise Ihren AbschluĂ. Die Fotogrenze von 1000 wurde auch diesmal wieder geknackt!
(Post ID:1236)
Reisebericht: Kreuzfahrt Costa Luminosa - Emirate Indien Malediven Oman 2011
Bezeichnung der Kreuzfahrt: Perlen des indischen Ozeans mit der Costa Luminosa (Baujahr 2009, 2200 Pax, 900 Crew, knapp 300m lang, 12 Passagier-Decks)
Internet-Verbindung via Satellit/Wifi ĂŒberall im Schiff, Verbindungspaket prepaid: 10  pro Stunde oder 24@ pro 3h. Die Internetgeschwindigkeit betrĂ€gt etwa 100kBit/sec symmetrisch.Â
Kurzbericht: Costa Club viceVersa. Das Leben an Bord aus der Sicht eines Besatzungsmitglieds
Es gab etwa 15 Bereiche, wo man sich zuvor Âeinschreiben" konnte (KĂŒche, Animation, Musiker!, Touroffice, Infodesk, Bar, Room Service, Techniker). Technik war naheliegend fĂŒr mich ;), Bilder siehe unten.
Man kriegt ein T-Shirt oder ein Hemd, bzw. in der KĂŒche eine Montur wie die Besatzung, dazu das ĂŒbliche Messing-Namensschild, das genauso aussieht wie ein Crewtag, geschenkt. Lediglich die Zeile ÂCostaClubViceVersa macht den Unterschied auf dem Schild. Dann kann man (unter Aufsicht und angeleitet) hinter die Kulissen blicken und kommt in Bereiche, wo sonst kein Passagier rein darf (bei mir die TechnikrĂ€ume, Backstage, Medien-Zentrale). Ausserdem erklĂ€ren die "echten" Crewmitglieder perfekt wie alles funktioniert und man darf dann auch mal selbst was ausprobieren.
Im Wesentlichen je nach Bereich also vergleichbar mit einer VIP-FĂŒhrung in der Autoindustrie, nur mit selbst anfassen.
Wobei die Teilnehmer der KĂŒche und Bar richtig ackern mussten (Drinks verkaufen und Zwiebeln schĂ€len).
Aus meiner Sicht eine super Idee und eine tolle Abwechlsung, um an Seetagen nicht nur auf dem Sonnendeck zu verbringen.
Mo Kamen-DĂŒsseldorf (Taxi)
21:00 DĂŒsseldorf - Dubai (Emirates A340-300)
Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)
Di 07:30 Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)
08:00 Taxifahrt zum Hafen Mina Rashid, Einschiffung, Entspannen
18:00
Mi Fujairah (Vereinigte Arabische Emirate), Schiff bunkert Schweröl, Ausflug und FuĂmarsch ins Stadtgebiet von Fujairah
08:00
17:00
Do ... auf See..., durch das arabische Meer, vorbei an Pakistan Richtung Mumbai
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Fr ... auf See... (ca. 20 kt)
Klassische Tee-Zeremonie
Lektorat: Indien, Goa und Kerala
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Sa Bombay/Mumbai (Indien)
Stadtbesichtigung SehenswĂŒrdigkeiten und bunte Bevölkerungsmischung
08:00
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So Bombay/Mumbai (Indien)
weitgehend verkehrsfreie! Innenstadt wegen Mumbai Marathon, GebÀude aus der Kolonialzeit
-
18:00
Mo Goa (Indien) - ehemalige portugiesische Provinz, Murmagao Hafen, Panjabi, Vasco, Se Cathedral, Bom Jesus
08:00
17:00
Di Kochi/Cochin, Bundesstaat Kerala (Indien): ehemals portugiesisch und niederlĂ€ndisch. Fischernetze, jĂŒdisches Viertel und Synagoge, Fort Kochi, St. Franzis Kirche, gröĂte Kathedrale Asiens
14:00
23:59
Mi ... auf See... (nur ca 11kt)
Klassische Tee-Zeremonie
Indischer Themenabend
Lektorat Malediven
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Do ... auf See...
Briefing und Blick hinter die Kulissen: Audio- TV- Video- und Spezialtechnik (Club vice versa)
KapitÀns-Galadinner
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Fr MalĂ© (Malediven), Hauptinsel, Moschee, PrĂ€sidentenpalast, Sultans Park, public Beach, GemĂŒsemarkt
08:00
-Â
Sa Malé (Malediven)
Fischmarkt, Strand, indischer Ozean
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18:00
So ... auf See...
Teil 2: Blick hinter die Kulissen der Technik (Theater, Pool-BĂŒhne) aus der Sicht eines Besatzungsmitglieds
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Mo ... auf See...
Vortrag Schiffsdetails, Maschinenraum, BrĂŒcke, Services
Lektorat: Bahrain
medizinischer Notfall/KursĂ€nderung, Fahrt bis Goa 12 mile zone (22,5 kt), Ăbergabe Patientin an ind. Polizei
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Di ... auf See... (15 kt)
Lektorat: Dubai Morgenland und Ăbermorgenland
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Mi Muscat (Oman) ...auf See
08:30 Lektorat: Geschichte der italienischen KĂŒche
18:00
Do ... auf See... Muscat (Oman)
- Corniche, Promenade, Bazar
- Weitere SehenswĂŒrdigkeiten siehe Kreuzfahrt 2010
07:30
19:00 (22kt)
Fr Bahrain (Bahrain) 08:00 09:00 med. Notfall. Patientin wird mit Hubschrauber abgeholt
18:00 12:00 Gruppenfoto viceversa fĂŒr Costa BLOG
Abu Dhabi
14:00
18:00 Club Dinner auf Deck 10
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Sa Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate): Fahrt zur Marina Mall und zum Heritage Village im Westen
Weitere SehenswĂŒrdigkeiten siehe Kreuzfahrt 2010
Gala-Abschiedsdinner
09:00Â Â --->Â -
19:00
So Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)
Besichtigungstour, WindtĂŒrme
13:00 Burj Khalifa (atthetop.ae, ca. 21Â).
Weitere SehenswĂŒrdigkeiten siehe Kreuzfahrt 2010
08:00
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Mo Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)
Ausschiffung 11:30 Uhr
14:30 Dubai - DĂŒsseldorf (Emirates A340-300) - Bord-Filme: "So spielt das Leben", "The Switch" mit Jennifer Anniston und "Unstoppable" mit Denzel Washington
Taxi nach Hause
(Post ID:1235)
Reisebericht: Australien Melbourne individuell und Neuseeland 2002 - Teil 2
...Die HĂ€user viktorianischen Stils wurde jedoch zum gröĂten Teil Mitte der 60-70er Jahre zugunsten erdbebengeschĂŒtzten Industrie-Zweckbauten ersetzt. Es bleibt eine Hauptstadt mit ca. 280.000 Einwohnern mit wenig Flair ĂŒbrig.
Der Mittwoch fĂŒhrt uns aus Wellington heraus (es regnet nicht mehr, ist aber immer noch bewölkt) vorbei an Wiesen und landwirtschaftlich genutztem Flachland in eines der Ă€ltesten Naturschutzgebiete ĂŒber die Desert Road (hier sieht es dank Nebel gespenstisch aus) zum Taupo-See. An einem Tag drei Wetterzonen, denn hier zeigt sich wieder die Sonne. In dem Gebiet gibt es noch drei aktive Vulkane. Die Fahrt endet nach einem Abstecher in ein Geo-Thermal-Kraftwek (8% der Energie Neuseelands werden thermal erzeugt) in Rotorua. Rotorua ist eine Art kulturelles Zentrum, in dem so etwas wie Mauri-Kultur konserviert und touristenmĂ€Ăig aufbereitet wird.
Donnerstag: Es gibt im Umland eine Farm - die Rainbow-Farm - die lebende Kiwis und allerlei anderes Getier in einer Art Zoo hĂ€lt. Dazu wird eine kleine Show gezeigt, in der der Farmer bzw. sein Team zeigen, wie man Schafe schert, die Arbeit der Hauntaway und der Shepherd heading dogs wird gezeigt und das Milch- und Rindviech. Auch sehr interessant ist der Besuch im Geyserland Area, wo es einige aktive Geysire und Schlammgruben und heiĂe Pools zu bestaunen gibt. Der Abend wird durch eine AuffĂŒhrung des einheimischen Maori-Rituals mit BegrĂŒĂung, Essen aus dem geothermischen Steinofen (Hangi) und einem Konzert in polynesischer Tradition.
Freitag: Weiter geht die Fahrt nach Auckland, der einzigen Millionenstadt Neuseelands, auf einer Meerenge, die an der schmalsten Stelle 1,5km breit ist, gelegen. Hier findet auch der Americas Cup und der Louis Vuitton Cup fĂŒr alle Segelfreunde statt. Im Moment laufen die Vorausscheidungen zu letzterem. Leider ist bei unserer Ankunft Auckland im Nebel, bei der Stadtrundfahrt klart es aber auf und gegen Nachmittag kommt wieder die Sonne heraus :) Das Wahrzeichen der Stadt und gleichzeitig höchstes GebĂ€ude der SĂŒdhalbkugel der Erde ist der Sky Tower. Das Sky City Hotel gehört mit zum Komplex. Es hat eine Ă€hnliche Architektur wie das Grand Hyatt in Berlin.
Das Wochenende beginnt mit einer kleineren Reisegruppe (die erste HĂ€lfte verlĂ€Ăt uns in Richtung Australien), Tourguide und Busfahrer bleiben gleich. Es geht nach Norden, zum Kaori-Museum, das anschaulich und informativ die Verarbeitung und Geschichte des Kauri- und Kauri-Hard-Abbaus veranschaulicht. Einige groĂe Exemplare und die weltweit gröĂte Harz (aka Bernstein) Sammlung ist zu sehen. Weiter geht es zum gröĂten noch lebenden Kauri-Baum (13m Durchmesser !) durch den geschĂŒtzten Kauri-Wald nach Waitangi. Dort wurde der historische Vertrag von Waitangi geschlossen, der das Zusammenleben zwischen britischen Siedlern und den Einheimischen Maori regeln sollte. Von dort aus ist es ein Katzensprung nach Paihia (einem beliebten Badeort an der KĂŒste der Bay of Islands)
Der Sonntag steht fĂŒr eine weitere Etappe von knapp 500 km. Es geht zur Nordspitze (Cape Reinga). Dort stoĂen Tasman-See und Pazifik aneinander. Es ist neblig und raue See. Ein Zwischenstopp fĂŒhrt uns zum Historic Kauri Treppenhaus (ein Kauri-Baum mit ca. 6m Durchmesser mitten im Haus ist ausgehöhlt und enthĂ€lt eine Wendeltreppe - alles aus einem Baum geschnitzt). Von Cape Reinga aus geht es an der WestkĂŒste zurĂŒck. Hier gibt es ein riesiges Areal mit Treibsand und einige WanderdĂŒnen. Auf einer der DĂŒnen packen wir die mitgebrachten Surfbretter aus und lassen uns mit Affenzahn die DĂŒnen heruntergleiten. Viel Fun, völlig ungefĂ€hrlich, da genĂŒgend Auslaufzonen und keine Steine/BĂŒsche im Weg. Der Aufstieg ist jedoch immer ziemlich entkrĂ€ftend. Nachher sind alle vom Sand gepudert. Da es zuvor geregnet hatte, gleiten die Boards noch schneller und es staubt nicht so. Da der Bus ein GelĂ€ndegĂ€ngiger Bus mit Wasserabdichtung ist, fahren wir nun den 90 mile beach (der nur 67 miles lang ist) teils auf dem Strand, teils durchs Wasser entlang. Dort gibt es den Hole rock (ein kleines Exemplar) und den Bluff zu sehen, wo Lavamassen ins Meer geflossen sind.
Montag ist der letzte Tag der Neuseelandrundreise. Es beginnt mit einer Schiffstour durch die Bay of Islands. Dabei fĂ€hrt das Boot durch den "Hole in a Rock" Felsen und wir beobachten einige (ca. 20-30) Delphine, die das Boot begleiten. ZurĂŒck geht es dann vorbei am einzigen Hundertwasser-Klo (Hundred Water-Loo - Friedensreich (hier: Frederick) Hundertwasser hat hier zeitweise gelebt) nach Auckland. Die Tour endet zwar hier am Dienstag nach dem FrĂŒhstĂŒck, mein Flug geht aber erst Mittwoch Nachmittag. Zeit, Auckland etwas nĂ€her kennen zu lernen.
Kommen wir zum Dienstag: ZunĂ€chst einmal steht (Taxi 10 NZ$) ein Museumsbesuch im War Memorial Museum an. FĂŒr 5 NZ$ Eintritt kann man hier eine riesige Sammlung von kunsthistorischen und naturbezogenen Objekten aus Neuseelands Geschichte ansehen, sowie Relikte aus allen Kriegen, an denen NeuseelĂ€nder im Rahmen von ANZAC Missionen beteiligt waren. Das Museum wurde etwa 1930 als Denkmal in der Domain Auckland, einem groĂen Park errichtet. Eine alte MĂŒllverbrennungsanlage in HafennĂ€he wurde zu Lofts und Shops umgebaut und total renoviert, der Victoria Market. Man kann ihn zu Fuss vom Memorial Museum erreichen (ca. 2 km). Von dort aus steht die K-Road auf dem Programm, die allerdings an Glanz verloren hat :(. Von dort aus fahre ich mit dem Taxi zum MOTAT, einem Technik-Museum, das aus der technischen Sicht die Geschichte Neuseelands begleitet und auch zahlreiche neuseelĂ€ndische Erfindungen zeigt.
Mittwoch, nach einem Besuch auf dem Sky Tower und Panoramafotos fĂ€hrt ein Hotel-Shuttle fĂŒr 20 NZ$ zum Flughafen. Nachmittags geht es dann nach zunĂ€chst wieder nach Melbourne. Dort mit dem Sky-Bus (13 AU$) ins Zentrum zum Hotel.
Der Donnerstag steht noch zum Besichtigen der SehenswĂŒrdigkeiten in Melbourne zur VerfĂŒgung (auf dem Hinflug war dafĂŒr keine Zeit). Melbourne, die Stadt, in der JEDE StraĂe der Innenstadt von BĂ€umen gesĂ€umt ist ! Wieder einmal scheint die Sonne :). Es gibt zahlreiche alte GebĂ€ude, die man kostenlos mit der Circle Tram, einer historischen StraĂenbahn erfahren oder/und zu FuĂ erlaufen kann. Dazu einen riesigen GrĂŒngĂŒrtel und einige Olympische und neuere Sportanlagen (hier finden schlieĂlich das Formel1-Rennen rund um den Albert Park und das Grand Slam Tennis-Turnier statt. Ein GefĂ€ngnis wurde zu einem Museum umgebaut und erzĂ€hlt die Geschichte und Situation der Gefangenen (Interessant fĂŒr jeden, der noch kein GefĂ€ngnis von innen gesehen hat). Am frĂŒhen Abend fliegt Lauda Air dann wieder nach Wien und Austrian Airlines nach DĂŒsseldorf, wo die Reise am Freitag endet. Mit dem Auto gehts nach Hause.
(Post ID:1234)
Reisebericht: Australien Melbourne individuell und Neuseeland 2002
Am darauf folgenden Tag heiĂt es wieder "frĂŒh aufstehen", denn um 0910 geht der Anschlussflug nach Christchurch. Wetter dort: wie vermutet nass und kalt... Nach der Landung werde ich mal versuchen, Wilhelm Bergmann zu erreichen (einer unserer Techniker), der auch zufĂ€llig jetzt in Neuseeland ist. Telefonieren ist wegen guter GSM-Versorgung weder in Australien, noch in NZ ein Problem.
Heute, Dienstag, startet die Rundreise (es regnet nicht mehr, ist aber durch SĂŒdwinde aus der Antarktis noch kalt) mit einem Ăberblick ĂŒber die Flachlandebene rund um Christchurch von einem der umgebenden HĂŒgel aus. AnschlieĂend eine Stadtrundfahrt mit den wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten. Von Christchurch aus geht es nach SĂŒden, zunĂ€chst durch das Flachland (grĂŒne Wiesen, Windschutzhecken und - Schafe natĂŒrlich. Dazwischen einige Straussen- und Hirschzuchten. Unmittelbar danach steigt das GelĂ€nde an und ein herrliches Bergpanorama wird sichtbar. Jetzt, im FrĂŒhling steht alles in schönster BlĂŒte. Ein Selbstmörder, der mit einer Bombenattrappe in seinem Auto zur Vollsperrung der Hauptstrasse fĂŒhrt, sorgt dafĂŒr, dass wir ĂŒber eine Schotterpiste mitten ins GrĂŒne fahren mĂŒssen. Ein besonderer Farbkontrast entsteht durch den von EuropĂ€ern eingefĂŒhrten und inzwischen zur Landplage vermehrten Ginster. Nach einigen Views auf Bergseen, die hier zur Energiegewinnung intelligent umgeleitet werden und dem Blick auf die schneebedeckten Alpen findet der erste overnight stop in einem StraĂendorf namens Omarama statt.
Der Mittwoch fĂ€ngt schon sonnig an - so soll es dann auch bleiben. Nach einem Fotostopp beim Benmore Stausee und der Stadt Oamaru (dort kommen die cremefarbenen Sandsteine her schauen wir uns die am Strand liegenden Moeraki Boulders, kugelrunde Monolithe, an. Von dort aus geht es nach Dunedin (gĂ€lisch fĂŒr Edinburgh), wo die SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt auf dem Programm stehen. Den krönenden Abschluss des Tages bildet der Besuch der Gelbaugen-Pinguin-Farm. Hier leben die letzten 5000 Exemplare der gelbĂ€ugigen Spezies. Nach einem biologischen Briefing können einige der Tiere (zurzeit mit frischewm Nachwuchs) aus einer Art SchĂŒtzengraben aus nĂ€chster NĂ€he beobachtet werden. Ăbernachtung in Dunedin.
Donnerstag: Es geht weiter ĂŒber die N1 nach SĂŒden und dann wieder ins Landesinnere mit Tagesziel Queenstown. Vorbei an einigen kleineren Siedlungen der BrĂŒcke, wo AJ Hackett das Bungeespringen erfunden hat (inzwischen ein ziemlicher Touristenrummel in der tollen Landschaft - heisst ĂŒbrigens hier "bungy") und Arrowtown, einer GoldgrĂ€berstadt. Ăberhaupt hat sich in dieser Gegend alles hauptsĂ€chlich auf Basis von Goldfunden entwickelt, eine Art Klondike des SĂŒdens also. Queenstown liegt inmitten der Berge am Wakatipu-Fluss und ist DAS Naherholungsgebiet von Neuseeland. Mit einer Seilbahn und dann mit dem Sessellift fahre ich auf den Bobs Peak, um von dort aus einen Ăberblick zu bekommen. Bei klarem Wetter hat man eine tolle Fernsicht ĂŒber Fluss und Berge. Am anderen Ufer fanden die Dreharbeiten vom "Herrn der Ringe" statt. Ich befinde mich also streng genommen in "Mittelerde".
Freitag: Wieder lacht die Sonne - ich dachte immer, in Neuseeland regnet es nur. Eine kleine Stadtbesichtigung, dann geht es mit GelĂ€ndewagen (Land Rover Defender - die Getriebe-Untersetzung ist bei den Strecken dort notwendig) in den Skippers Canyon, wo einige Reste aus der GoldgrĂ€berzeit und eine Landschaft, in etwa vergleichbar mit dem Grand Canyon - nur farbiger - zu sehen sind. Auch heute kann man noch Goldkörnchen dort finden - habe es mit einer GoldgrĂ€ber-Wasch-Schale selbst ausprobiert. Allerdings sind die gefundenen Mengen kaum mit bloĂem Auge zu erkennen. Ăbernachtung wieder in Queenstown.
Am darauf folgenden Morgen fĂŒhrt uns die Reise in Richtung Franz-Josef-Gletscher (benannt durch den Geologen Haast nach dem österreichischen Kaiser, der Haast unterstĂŒtzte). Kurz nach der Abfahrt Ă€ndert sich die Landschaft schlagartig und aus der kargen Bergvegetation mit GrĂ€sern und BĂŒschen werden WĂ€lder, die mehr und mehr tropisch anmuten. Auch die Wolkengebilde sehen sehr nach Niederschlag aus. Wir durchqueren die SĂŒdalpen ĂŒber den Haast-Pass (nur 500m hoch) und landen an der WestkĂŒste, wo tosend die tasmanische See anbrandet. Dort ist die Vegetation ursprĂŒnglich. Es sind noch Pflanzen aus der Zeit der Dinosaurier zu finden (immerhin wurden Teile der Dino-Dokumentation fĂŒr BBC hier gedreht). Weiter fĂŒhrt die Reise vorbei am Fox-Gletscher (benannt nach einem Premierminister von hier. der sich die MĂŒhe gemacht hatte, die Alpen zu durchqueren) zum Franz-Josef-Gletscher. Es ist schon beeindruckend, dass man bei +15°C AuĂentemperatur am FuĂe eines Gletschers stehen kann :-). Abends treffe ich Wilhelm Bergmann, einen unserer Techniker, der mit seiner Freundin Silke die Neuseeland-Expedition (SĂŒdinsel) zu Fuss und auf eigene Faust durchfĂŒhrt. Unsere Wege kreuzen sich also hier, wir essen gemeinsam zu Abend und sehen uns die ersten Fotos an. Coole Sache ;). Ăbernachtung in Franz-Josef Glacier City.
Franz-Josef - Sonntag. NatĂŒrlich scheint jetzt wieder die Sonne :). Durch das Tal des FJ-Gletschers und immergrĂŒne Dschungelvegetation geht es nach einem Zwischenstopp bei Peter, der anschaulich erlĂ€utert, wie sich die Geschichte und Techniken des kommerziellen Hirschfangs/der Hirschjagd verfeinert haben - bis hin zu Net-Guns, die vom Hubschrauber aus abgeworfen werden. Die Fangtechnik, die hier erfunden wurde, wird inzwischen in aller Welt benutzt. Peter hat auch einige (O)possums (diesmal lebendig, meist liegen die nĂ€mlich ĂŒberfahren auf der Strasse) da. Da die Viecher erkennbar fresssĂŒchtig sind, und sich wie die Karnickel vermehren, haben sie sich zu einer Landplage entwickelt, die ohne natĂŒrliche Feinde nur mit Gift bekĂ€mpft werden kann. Darum (weil das Gift auch die Hirsche futtern und die Gesundheitsbehörde Spuren in Hirschen nachgewiesen hat) ruht im Augenblick der Hirsch-Fleischexport. Deutschland ist ansonsten Hauptabnehmerland. In Hokitika schauen wir in eine Jadesteinschleiferei. Dort werden die verschiedenen Jadetypen erlĂ€utert und ihre Entstehungsgeschichte erklĂ€rt. Weiter geht es nach Greymouth - ein Kaff an der KĂŒste. Nicht sehenswert, aber es ist inzwischen Abend.
Der Montag verheiĂt wieder weitere Strecken mit einigen SehenswĂŒrdigkeiten. Deshalb wieder frĂŒh aufstehen. Im Paparoa-Nationalpark sind die sog. Pfannkuchenfelsen (Punakaiki) weltberĂŒhmt, die deshalb so heiĂen, weil sich das Gestein/Sedimente wie ein Haufen von Pfannkuchen aufeinander geschichtet hat. Ein Naturpfad fĂŒhrt etwa 3km an Buchten und SteilkĂŒste vorbei bis zum Leuchtturm bei Cape Foulwind. Abel Tasman taufte die Bucht so, weil er damals ziemlich widrige Winde vorfand. Eine Seehundkolonie ist auch nicht weit und einige Tiere liegen in der Sonne. Weiter geht es entlang des Buller Flusses, den Seen Roatiki und Rotoroa (kleiner und langer Fluss) durch die stark bewaldete und zerklĂŒftete Landschaft. Das untypische Wetter hĂ€lt immer noch an, lediglich bei der Ankunft in Nelson - an der NordkĂŒste der SĂŒdinsel liegen einige Wolken am Himmel. Ăbernachtung in Nelson.
Am Dienstag endet nach einem Ausflug nach Picton die Umrundung der SĂŒdinsel und wir springen auf die FĂ€hre, die durch den Marlborough Sound und die Cook-Strait normalerweise etwa 3 1/2 Stunden fĂŒr die Fahrt nach Wellington auf der Nordinsel benötigt. Die Cook-Strait ist aber auch bekannt fĂŒr Ihre tĂŒckischen WetterverhĂ€ltnisse - deshalb dauert bei meterhohen Wellen und stĂŒrmischer See die Ăberfahrt auch knapp 5 Stunden. Die HĂ€lfte der Passagiere etwa fĂŒttert die Fische mit dem Mittagessen :) In Wellington ist es stĂŒrmisch und regnerisch. Hier blasen die fourties, starke Winde des 40. Breitengrads. Gegen Abend hört jedoch der Regen auf und man kann sich etwas in der Stadt bewegen... weiter im Teil 2
(Post ID:1233)
Reisebericht: Nepal-Rundreise und Wellness inThailand (Hua Hin) 2009 mit Gebeco
Meditieren: OM MANI PADME HUM (Bedeutung: Ich bin der Gott, der auf der LotusblĂŒte sitzt und medidiere, um zu Budda zu kommen). Wörtlich ĂŒbersetzt: O Du kleine Nudel in der LotusblĂŒte.
Kommunikations-Info: vodafone und T-Mobile haben mittlerweile kein Roaming-Abkommen mit Nepal Telekom mehr. Handytelefonate sind damit nicht möglich, obwohl das Netz GSM-Standard ist und trotz gebirgiger Regionen gut ausgeleuchtet. Breitband-Internetzugang mit dem Notebook ist zu reellen Preisen in den guten Hotels ab ca. 9,50  fĂŒr 24 Stunden möglich. T-Online hat Nepal neuerdings auch aus seiner IPASS-Liste gestrichen. Wer also mit seinem Notebook ins Internet möchte, sollte bessere Hotels mit WLAN oder LAN-Anschluss buchen.
2. Tag: Kathmandu: Gegen Mittag Ankunft in Kathmandu. Nachmittags Besuch der Altstadt mit dem Durbar Square als Mittelpunkt, an dem sich einst die Handelswege kreuzten. Hier finden sich ĂŒber 50 Tempel (Weltkulturerbe) und Monumente. Herausragend ist der Tempel der jungfrĂ€ulichen Göttin Kumari, ÂKumari BahalÂ, der Königspalast und der Kasthamandap (da kommt auch der Name Kathmandu her), ein Tempel, der aus einem einzigen heiligen Baum geschnitzt wurde.
3. Tag: Kathmandu: Newar-Kultur und Patan: Ausflug in die lĂ€ndliche Umgebung Kathmandus. Die im Kathmandu-Tal vorherrschende Newar- Kultur prĂ€gt das Gesicht der mittelalterlich anmutenden Ortschaften Bungamati und Khokana, wo bis heute die traditionellen Werte und Normen eines Agrarvolkes gelten, das bereits seit vielen Jahrzehnten im Kathmandu-Tal angesiedelt ist. Besuch des tibetanischen FlĂŒchtlingslagers (1960 vom Roten Kreuz eingerichtet). Nachmittags Besuch der inzwischen mit Kathmandu verschmolzenen ehemaligen Königsstadt Patan (frĂŒher Lalitpur: die ÂSchöne StadtÂ). Der Durbar Square bildet den Mittelpunkt mit den wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten. Palast, Tempel und der Goldene Tempel. Danach Fahrt nach Shvoyambhu, einer riesigen Stupa-Tempelanlage auf einem Berg nahe der Hauptstadt. (F)
4. Tag: Kathmandu: Bhaktapur/Pashupatinath: Vormittags halbtĂ€giger Ausflug in das rund 30 km entfernte Bhaktapur, das, wie Patan, ehemals als eigenstĂ€ndige Königsstadt regiert wurde. Hier existieren Prunk und einfaches Landleben in einmaliger Harmonie nebeneinander. Wiederum sehen Sie PalĂ€ste, Tempel und Pagoden, Durbar Squares und prĂ€chtige Holzschnitzereien. Die so genannten Pfauenfenster gelten als meisterhaftes Beispiel der Holzschnitzkunst. Daneben findet sich eine faszinierende lĂ€ndliche Szenerie, die zu den unvergesslichen EindrĂŒcken einer Nepalreise zĂ€hlt. In Bodnath befindet sich das tibetische Zentrum von Kathmandu mit einer interessanten Stupa und zahlreichen Klöstern. Pashupatinath, Verbrennungsort am Bagmati-Fluss und heiligster Tempel fĂŒr die Hindus, steht am Ende dieses Tages auf dem Programm. 30 km (F)
5. Tag: Kathmandu  Bandipur: Fahrt durch malerische Berglandschaften in das 130 km entfernte Bandipur(Mittagessen im Riverside Springs Resort bei km100), Ortsbesichtigung und Ăbernachtung im Hotel Gaun Ghar. Bandipur liegt ca. 950m hoch. 140 km (F,M,A)
6. Tag: Bandipur-Pokhara: Weiterfahrt ins ca. 70km entfernte Pokhara. Gegen Mittag erreichen Sie die Stadt am FuĂe des berĂŒhmten Fishtail-Mountain oder Macchapuchare, einem gewaltigen 7.000er in Form einer Fischflosse.
Eine Bootsfahrt mit Holzruderbooten auf dem Fewa-See rundet diesen eindrucksvollen Tag ab. 50 km, ca. 3 km zu FuĂ (F)
7. Tag: Pokhara: Stadtbummel und Nawdanda - Morgens Fahrt ins 25 km entfernte Bergland (Nawdanda) zum Beobachten der Schneebedeckten Gipfel (Fishtail und Anapurna 1 und 2). Ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit: Man kann die Gipfel sehen. Dieser Tag ist halb fĂŒr Pokhara und seine interessante Umgebung reserviert. Es bleibt Zeit, die groĂartige Landschaft zu genieĂen. 50 km (F)
8. Tag: Pokhara  Tansen: Vormittags geht es nach Tansen, der ehemaligen Hauptstadt der Palpa-Könige. Nach einem Stopp in Waling mit seinem Bilderbuch-Bazar Ăberquerung des Kali-Gandaki- Fluss und Fahrt die Serpentinen hinauf auf den so genannten Srinagar-Danda (1.525 m). Ankunft spĂ€t nachmittags, Abendessen und Ăbernachtung in einem einfachen Mountain Resort. 125 km, ca. 2 km zu FuĂ (F, M, A)
9. Tag: Tansen: Wandern: Vormittags Wanderung durch die Berge in der Umgebung, nach dem Mittagsessen Wanderung durch die steilen Gassen der Altstadt mit historischen GebĂ€uden und Tempeln von Tansen. Samstags ist in Nepal Feiertag, daher ist es schön ruhig und wenig Verkehr. Dennoch herrscht buntes Treiben und die Bevölkerung widmet sich ihrer Freizeit. 10 km zu FuĂ (F, M, A)
Seit 15 Tagen gibt es Unruhen im Terai-Land (im SĂŒden, da wo Lumbini und der Nationalpark liegen. Eine Ausgangssperre ist verhĂ€ngt. Erst in der Nacht zu unserer geplanten Fahrt dorthin einigen sich Regierung und die Landbevölkerung. Die Tour kann wie geplant fortgesetzt werden.
10. Tag: Tansen  Lumbini Durch das Vorgebirge des Himalaya geht es heute weiter nach Lumbini (UNESCO-Weltkulturerbe). Hier wurde vor ĂŒber 2.530 Jahren der historische Buddha, Siddhartha Gautama Shakya, geboren. Die berĂŒhmte Ashoka-SĂ€ule sowie der Maya Devi Tempel erinnern an dieses legendĂ€re Ereignis. Mit groĂzĂŒgiger internationaler UnterstĂŒtzung wurde Lumbini zu einer der wichtigsten buddhistischen PilgerstĂ€tten und zu einem Symbol des Weltfriedens. 7 km zu FuĂ, 85 km (F, M, A)
11. Tag: Lumbini  Chitwan-Nationalpark: Aufbruch in Richtung Chitwan-Nationalpark, der im Tiefland Nepals, dem so genannten Terai, gelegen ist. Der Chitwan-Park gilt als das letzte Refugium im subtropischen Dschungelgebiet des Terai. Hier hat sich beispielsweise das Rhinozeros erfolgreich halten und vermehren können. Fahrt mit Einbaumbooten den Fluà herunter, Besichtigung Elefantenbrutcamp. In der geschmackvollen Lodge des Gaida-Wildlife-Camps die erste Nacht im Dschungel - ohne Strom im Schein von Petroleumlampen. 200 km (F, M, A)
12. Tag: Chitwan-Nationalpark: auf Safari wie die Könige, Maharadschas und die Queen und Prinz Phillip: Der Tag steht ganz im Zeichen einer Pirsch durch den Nationalpark. Einen Teil der Safari wird auf dem RĂŒcken von Elefanten durch hohes Elefantengras und dichten Urwald zurĂŒckgelegt. Heute heiĂt es ÂWildnis live aus der Sparte ÂUnvergesslichesÂ. (F, M, A)
13. Tag: Chitwan-Nationalpark  Daman - Dhulikel: Nach dem Morgenprogramm im Chitwan-Park geht es auf den Weg zum 2.350 m hoch gelegenen Pass von Daman. Von hier aus besteht mit etwas GlĂŒck freie Sicht auf das gesamte Massiv vom Dhaulagiri bis zum Mount Everest. Dhulikel, das bekannte Mountain Resort, das bei guter Sicht ein letztes Mal den Blick auf die erhabenen Gipfel des Himalaya freigibt, ist heute das Ziel. 290 km (F, M, A)
14. Tag: Dhulikel  Kathmandu: Nach einem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck noch eine leichte Wanderung in der schönen Umgebung von Dhulikel. Nachmittags halbtĂ€giger Ausflug zum Dakshinkali-Tempel. Unterwegs Besuch des malerischen Newari-Dorfes Kritipur. Um die Göttin zu besĂ€nftigen, werden in Dakshinkali zwei Mal wöchentlich Tieropfer gebracht. AnschlieĂend RĂŒckkehr nach Kathmandu. Nachmittags Kuchen im Hotel. Abends gemeinsames Abschiedsessen mit typischer Newar Folklore-Vorstellung in einem einheimischen Restaurant. 2 km zu FuĂ, 70 km (F,A)
15. Tag: Kathmandu: Fahrt zum Flughafen und Flug nach Bangkok (Thai Airways 777-200). Eine rund zweistĂŒndige Fahrt (gut ausgebaute Autobahnen mit 4 oder 3 Fahrstreifen und ein bequemer Minibus mit Clubsesseln) fĂŒhrt zum wunderschönen Anantara Strandresort bei Hua Hin, direkt am Meer gelegen. 200 km (F)
16. Tag: Hua Hin: Entspannen am Strand: Das Hotel ist im thailĂ€ndischen Stil eingerichtet, mit 162 Zimmern und allen Annehmlichkeiten einer FĂŒnf-Sterne-Hotelanlage. (F)
17. Tag: Hua Hin: Entspannen am Strand
(Post ID:1232)
Reisebericht: Namibia Rundreise 2006 mit Gebeco
1. Tag: Deutschland
Abflug ab Deutschland mit Lufthansa nach Windhoek ĂŒber Johannesburg. Reibungsloser Flugablauf, guter Service, leider noch nicht mit Sleeper-Sitzen ausgestattet.
2. Tag: Windhoek
Ankunft in Windhoek und Transfer (VW-Bus-Taxi) zum Safari Court Hotel.
Der restliche Tag steht zur freien VerfĂŒgung um Windhoek auf eigene Faust zu entdecken. Kostenloser Shuttle vom Hotel zur Innenstadt, Stadtbesichtigung. 1 Ăbernachtung im Safari Court Hotel
3. Tag: Windhoek - Okahandja Bezirk
Nach dem FrĂŒhstĂŒck starten Sie mit einer Stadtrundfahrt durch Windhoek. Im Anschluss geht Ihre Reise Richtung Norden ĂŒber Okahandja mit Besuch des Holzschnitzermarktes zur Oropoko Lodge. Pirschfahrt mit umgebauten Jeeps im privaten Naturpark (Giraffen, Nashörner, Wildschweine, Antilopen). 1 Ăbernachtung in der Oropoko Lodge ****. (FrĂŒhstĂŒck, Abendessen)
4. Tag: Etosha National Park Umgebung
Heute reisen Sie via Otjiwarongo, bekannt fĂŒr viele Rinderfarmen und Tsumeb, eine Minenstadt, in der mehr als 184 verschiedene Metalle gefördert wurden, in die Umgebung des Etosha National Parkes. Auf einer GröĂe von ca. 22.000 km sind unter anderem Zebras, Impalas, Antilopen, Giraffen und Elefanten beheimatet. 1 Ăbernachtung in der Mokuti Lodge ****, die sich an der Ostgrenze des Etosha National Parkes befindet. (FrĂŒhstĂŒck)
5. Tag: Etosha National Park
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der interessanten Tierwelt des Etosha National Parkes, der eine groĂe Vielzahl an Landschaften und LebensrĂ€ume bietet. Hier unternehmen Sie Wildbeobachtungsfahrten im Reisebus. In der Etosha Pfanne, der "Platz des trockenen Wassers", können Sie die meisten Tierarten des SĂŒdlichen Afrikas entdecken. Beobachten Sie diese auch gegen Abend an der beleuchteten Wasserstelle. 1 Ăbernachtung im Halali Rastlager *. (FrĂŒhstĂŒck)
6. Tag: Etosha National Park - Damaraland
Heute erkunden Sie das Damaraland, das die Besucher durch seine raue Schönheit fasziniert. Sie besuchen den versteinerten Wald. Dieser Wald hat sich ĂŒber 200 Millionen Jahre durch BĂ€ume gebildet, die von Schlamm bedeckt waren, KieselsĂ€ure aufnahmen und dadurch versteinerten. 1 Ăbernachtung in der Twyfelfontein Country Lodge ***. (FrĂŒhstĂŒck, Abendessen)
7. Tag: Damaraland - Swakopmund
AuĂerdem besuchen Sie Twyfelfontein, einen der reichsten Fundorte an Felsgravuren, die von JĂ€gern erstellt wurden. Weiter entlang der KĂŒste nach Swakopmund, ein beliebter Ferienort in Namibia, dessen Erscheinungsbild an eine deutsche Kleinstadt erinnert. 2 Ăbernachtungen im Hotel Europa Hof ***. (FrĂŒhstĂŒck)
8. Tag: Swakopmund
Vormittags Bootsausflug mit Motorbooten (2x100PS), Beobachten von Delphinen, Kap-Kormoranen, Pelikanen, Robben, Austernkolonien und Guano-Plattformen. Leuchtturm und Hafenstation aus der Kolonialzeit. FĂŒtterung von Robben. Nachmittags Stadtbesichtigung (die kleine, 1892 gegrĂŒndete Stadt, die sich bis heute ein lebendiges Erbe der deutschen Vergangenheit bewahrt hat): Leuchtturm, Bahnhof, Alte KolonialhĂ€user, Landungssteg. Torte im Cafe Anton, Abendessen in KĂŒckis Pub (Fischrestaurant). (FrĂŒhstĂŒck)
9. Tag: Swakopmund - Namib Naukluft Park
Fahrt durch den faszinierenden Namib Naukluft Park, den Kuiseb-Canyon und ĂŒber den Gaub Pass. Unterwegs sehen Sie die Mondlandschaft sowie die Welwitschia Mirabilis Pflanze. 1 Ăbernachtung in der Namib Desert Lodge ***. (FrĂŒhstĂŒck, Abendessen)
10. Tag: Sossusvlei Umgebung
In den Morgenstunden fahren Sie zum Sossusvlei. Hier liegt eine ausgetrocknete Lehmbodensenke, umgeben von bis zu 300 m hohen Quarzsand-DĂŒnen. Aufstieg auf eine DĂŒne zu FuĂ. AnschlieĂend Besuch des Sesriem Canyons, eine tiefe Schlucht am Namib Rand. Weiterfahrt zu Ihrer Unterkunft. 1 Ăbernachtung in der Hammerstein Lodge ***. (FrĂŒhstĂŒck, Abendessen)
11. Tag: Sossusvlei Umgebung - LĂŒderitz
Nach dem FrĂŒhstĂŒck fahren Sie entlang der Neisip FlĂ€che sowie den Orten Helmeringhausen und Aus zum HafenstĂ€dtchen LĂŒderitz. 1 Ăbernachtung im Nest Hotel ****. (FrĂŒhstĂŒck)
12. Tag: LĂŒderitz - Kolmanskop - Fishriver Canyon
Am Vormittag besichtigen Sie die faszinierende Geisterstadt Kolmanskuppe, eine verlassene Diamantensucherstadt im Sperrgebiet mit im WĂŒstensand versunkenen HĂ€usern. Weiterreise via GrĂŒnau und Holoog zum Fish River Canyon. 2 Ăbernachtungen im Canon Village ***. (FrĂŒhstĂŒck, Abendessen)
13. Tag: Fish River Canyon
Morgens Besichtigung des Fish River Canyons, der mit 161 km LĂ€nge und 27 km Breite nach dem Grand Canyon als der weltweit zweitgröĂte Canyon gilt. Nachmittags Ausritt durch die Felsenlandschaft. FĂŒr Naturliebhaber sind die ĂŒberwĂ€ltigenden EindrĂŒcke der Fels- und Steinformationen ein unvergessliches Erlebnis. Verpassen Sie auch nicht den ĂŒberwĂ€ltigenden Sonnenuntergang bei einem kleinen Spaziergang. (FrĂŒhstĂŒck, Abendessen)
14. Tag: Fish River Canyon - Kalahari Region
Nach dem FrĂŒhstĂŒck Fahrt vorbei am Naute Stausee nach Keetmannshoop und anschlieĂend Besuch des eines Köcherbaumwaldes. KöcherbĂ€ume sind eines der Wahrzeichen Namibias. 1 Ăbernachtung in der Kalahari Anib Lodge ***. (FrĂŒhstĂŒck, Abendessen)
15. Tag: Kalahari Region - Windhoek
Nach dem FrĂŒhstĂŒck Fahrt durch flache Savannenlandschaften der nĂ€heren Umgebung und der kleinen Stadt Rehoboth in die Hauptstadt Namibias Windhoek. 1 Ăbernachtung im Safari Court Hotel ****. (FrĂŒhstĂŒck)
16. Tag: Windhoek
ZusatzĂŒbernachtung, da RĂŒckflug am 28.4. ausgebucht ist. Entspannen und weitere StadtsehenswĂŒrdigkeiten anschauen. Ăbernachtung im Safari Court Hotel ****. (FrĂŒhstĂŒck)
17. Tag: RĂŒckflug spĂ€t nachmittags ĂŒber Johannesburg mit Lufthansa (SAA code share), Endlich mal ein Flieger mit flatbed Sitzen und multimedialem Enterteinment System. Am Service der SAA kann sich Lufthansa auch noch eine dicke Scheibe abschneiden. SAA regiert hier knapp hinter Lauda Air! Ankunft in Deutschland am folgenden Morgen
(Post ID:1231)
Reisebericht: USA SĂŒdstaaten mit dem Mietwagen 2000 (bevor Katharina wĂŒtete)
Diesmal geht es in den SĂŒdwesten der Vereinigten Staaten - eine Tour zur Erholung und zum Kennenlernen der SĂŒdstaaten (Florida, Louisiana, Mississippi, Alabama).
ZunĂ€chst mit Lufthansa von Dortmund ĂŒber Frankfurt nach Miami, weiter mit American Airlines nach New Orleans, mit dem Mietwagen (Buick Century) und Baton Rouge, weiter nach Besichtigung der SehenswĂŒrdigkeiten der nĂ€heren Umgebung mit dem Mietwagen weiter nach Biloxi (GolfkĂŒste) und nach Mobile, zurĂŒck ĂŒber New Orleans mit dem Flieger nach Miami und ein wenig Erholung zum Schluss.
Do Dortmund(Flug LH Dash 1h)->Frankfurt(Flug LH B747-200 9h)->Miami, Florida Miami Hilton Airport
Fr Miami (Flug American 727)->New Orleans, Mietwagen (Buick Century, AVIS), Fahrt zum Hotel, Besichtigung des Franz. Viertels, Lifemusik, Strassencafes, Gumbo essen Sheraton New Orleans
Sa Tour mit dem Auto nach Houma Plantation, Baton Rouge (Hauptstadt Luisianas), Oak Alley Plantation (von Winde verweht), Abendessen bei Arnauds Sheraton New Orleans
So Besichtigen der Sites in New Orleans Downtown und Umgebung, Weiterfahrt nach Biloxi (Mississippi) Beau Rivage Biloxi
Mo  Relaxen am Hotel-Pool Beau Rivage Biloxi
Di Fahrt mit dem Auto zu den Bellingrath Gardens und nach Mobile, Alabama, Stadtbesichtigung Beau Rivage Biloxi
Mi Besichtigung der alten HÀuser und Rundgang in Biloxi Beau Rivage Biloxi
Do  Fahrt nach Hattiesburg und Besichtigen der Sights Beau Rivage Biloxi
Fr  Auto: Biloxi->New Orleans;Flug AA 727->Miami Sheraton Bal Harbour
Sa Sonnenbaden am Hotelpool/Strand Sheraton Bal Harbour
So Miami Downtown & Key Biscayne Shopping Sheraton Bal Harbour
Mo Sonnenbaden am Hotelpool/Strand Sheraton Bal Harbour
Di Sonnenbaden am Hotelpool/Strand Sheraton Bal Harbour
Mi Sonnenbaden am Hotelpool/Strand Sheraton Bal Harbour
Do Miami-Frankfurt (Lufthansa 747-200) Flugzeug
Fr Frankfurt-Dortmund (Lufthansa Dash)
(Post ID:1230)
Reisebericht: KubaMexiko Rundreise 2004 mit Meyers Weltreisen
Die Reisegruppe besteht aus nur sieben Personen und ein Kleinbus holt uns ab. Die Reiseleiterin, Teresa, ist eine Einheimische, die an der Uni Havanna deutsch gelernt hat. Santa Clara hat ein paar schöne HĂ€user im Kolonialstil, ansonsten nur politische Bedeutung, denn hier haben Castro und Guevara einen Munitionszug Batistas eingenommen und Sta. Clara war die erste Stadt, die "befreit wurde." Weiter geht es durch zahlreiche Zuckerrohr- Bananen- und Obstplantagen nach Sancti Spiritus zur Ăbernachtung.
Am nĂ€chsten Morgen fĂŒhrt uns die Reise nach Trinidad, vorbei am Iznaga-Haus (Plantagenhaus) . Die Stadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklĂ€rt und der Stadtkern ist schön renoviert. Zahlreiche Museen bieten einen Ăberblick ĂŒber die Geschichte des Landes. Von Trinidad (heilige Dreifaltigkeit) aus weiter nach Cienfuegos, einer nach ihrem GrĂŒnder benannten Stadt, in der Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche reiche Persönlichkeiten Ihre Domizile hatten. ErwĂ€hnenswert ist der Palacio Valle, der einige Stilrichtungen vereinigt. Der einheimische Cocktail besteht hier aus Honig, Rum, Zucker, Wasser, Limone.
Der Folgetag ist Havanna gewidmet. ZunĂ€chst aber kann man tausende von Krebsen zur Paarung die KĂŒstenstraĂe ĂŒberqueren sehen. FĂŒr die 250km weite Strecke benötigt der Bus etwa 5 Stunden. Danach sind die zahlreichen SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt zu bestaunen (die Kathedrale, das Capitol, das Haus der KapitĂ€ne (jetzt Nationalhistorisches Museum), Hotel und Lieblingskneipe von Hemingway). NatĂŒrlich muss man auch einen Mojito-Cocktail trinken, eine Mischung aus Pfefferminzstrauch, Limone, Zucker, Wasser und weiĂem Rum.
Auch die traditionelle KanonenschuĂzeremonie auf dem Kastell am Abend darf nicht fehlen. Sie lĂ€utet das SchlieĂen der Stadttore ein.
Am Mittwoch wird der grĂŒne Westen der Insel erkundet. Die Landschaft ist hier völlig verschieden vom Rest der Insel (grĂŒn, spezielle Pflanzenarten, Kalksteinformationen). Nur hier wĂ€chst auch die "schwangere" Palmenart mit einer Verdickung im Stamm. Die Berge sind Ă€hnlich wie in SĂŒdchina (Guilin) und enthalten zahlreiche Höhlen. In der Cueva de los Indios kann man mit einem Boot durch den unterirdischen FluĂ zum Höhlenausgang fahren. Der Donnerstag beginnt mit frĂŒhem Aufstehen (0400) und fĂŒhrt per Flugzeug (eine DC9 der Air Caribe: abenteuerlich!) nach Cancun (mit einem Stopover auf der Insel Cozumel). Neben der Flughafensteuer von USD 25 werden 20$ EinreisegebĂŒhr fĂŒr Mexico erhoben. Zeitzone: MET-7. In Mexico ist das erste Ziel das Grand Oasis Hotel in Cancun, der nachfolgende Tag ist der Erholung gewidmet. All inclusive heisst wieder: exzessive Mahlzeiten :-D Die Rundreise Mexiko beginnt am Samstag frĂŒh mit der Fahrt nach Ek Balam (Jaguar). Diese noch weitgehend dem Tourismus unbekannte AusgrabungsstĂ€tte ist hervorragend erhalten und bietet einen ungestörten Einblick in die Kultur der Mayas. Die Kolonialstadt Valladolid bietet hingegen schöne HĂ€user aus dem 17. und 18 Jahrhundert. Merida, die Hauptstadt des Staates Yucatan zeigt den lĂ€ngst verblichenen Reichtum der durch die Sisal-Vermarktung reich gewordenen GroĂgrundbesitzer. Entlang der nach Champs Elysee Muster gebauten Montejo-Allee stehen die inzwischen aufwĂ€ndig renovierten Villen, die heutzutage meist im Besitz von Banken sind. In Merida sieht man das typische Treiben, denn weite Teile der Stadt sind ein Markt. Sehenswert auch die Kathedrale, deren BauplĂ€ne ursprĂŒnglich nach Chile transportiert werden sollten. Das Schiff wurde verwechselt und ein landesuntypischer Baustil entstand hier. Merida, die weisse Stadt, ist auch bei Dunkelheit sehenswert. Am nĂ€chsten Morgen geht es weiter zur Hacienda Yaxcopoil. Hier ist in einem Museum die ursprĂŒngliche Art, aus Sisal Fasern zu gewinnen, dokumentiert. Die ehemalige Dampfmaschine wurde irgendwann auf Diesel umgestellt und funktioniert noch heute. Die Hacienda selbst ist von auĂen ziemlich verfallen, innen jedoch schön anzusehen. Die Reise fĂŒhrt uns dann nach Uxmal, einer im Puuc-Stil errichteten MayastĂ€tte. Die Architektur ist hier vollkommen anders als bei den bisher gesichteten historischen StĂ€dten. Ăber allem thront der "Tempel des Zauberers", der - je weiter man sich entfernt - gröĂer aussieht als von Nahem. Die folgende Nacht wird fĂŒrstlich. In der Hacienda Temozon Sur, einer zu einem Top Deluxe-Hotel umgebauten Hacienda ist verwöhnen angesagt (Clinton und andere PrĂ€sidenten waren auch schon hier). Riesige Zimmer von ca. 6m Höhe, handgefertige Duschzugaben und Luxus in authentischer Kulisse (kein Ami-Kitsch). Nach ausgiebigem FrĂŒhstĂŒck besuchen wir zunĂ€chst Uman, eine kleine Kolonialstadt am Rande von Merida mit einer schönne Kirche mit Kreuzgewölbe. Danach steht Dzibichaltun "dort, wo (Klapper)schlangen unter dem Stein versteckt wohnen" auf dem Programm. Das Haus der sieben Puppen ist eines der besterhaltensten GebĂ€ude. Die Gegend ansonsten wirkt wegen des weissen Kalksteins und der derzeitigen Trockenzeit wie eine Steppe. In Izamal schlieĂlich befindet sich das gröĂte Franziskanerkloster Lateinamerikas. Das Stadtzentrum ist seit dem ersten Papstbesuch 1996 in den Vatikanfarben gelb und weiĂ gehalten. Das man den Luxus einer Hacienda noch steigern kann, sehen wir danach. Am frĂŒhen Nachmittag erreichen wir die Hacienda San Jose in Cholul. Neben dem purem Luxus (Eigener Garten mit 2x3m groĂer Steinbadewanne, ĂŒberall ist das Zimmer mit BlĂŒten dekoriert, eine eigene Veranda mit HĂ€ngematte und Sitzgelegenheit (hier sitze ich und tippe den Reisebericht des Tages), Klimaanlage und ein dezent im Schrank verstecktes Sat-TV) werden durch eine farbenprĂ€chtige Garten- und Landschaftsoase inmitten des Brachlandes/der Steppe ergĂ€nzt. Am fĂŒnften Rundreisetag steht Chichen Itza auf dem Programm, der Höhepunkt der Reise mit den weltweit am besten erhaltenen Ausgrabungen. Danach folgen noch zwei Tage Entspannung an der KĂŒste von Cancun am Riviera Maya Strand. Hier gibt es 5-Sterne-All-Inclusive. Weiterflug zurĂŒck nach Havanna am Donnerstag. Es bleibt ein halber Tag fĂŒr einen Bummel durch die Altstadt (das Hotel liegt direkt im Zentrum). Nach einer Ăbernachtung dort und dem Transfer nach Varadero klingt in den letzten drei Tagen der Urlaub am Strand von Varadero aus. Eine Zeit toller Erlebnisse geht zuende :-(
(Post ID:1229)
Reisebericht: Kolumbien mit GEBECO - Kaffeeduft und Karibikzauber Flug- und Auto-Rundreise April 2014
Bogota, 2.680m ĂŒber NN: Tag zur freien VerfĂŒgung, Entspannung, Erkundung: Stadtrundgang (ca. 7 km) durch die Altstadt mit allen SehenswĂŒrdigkeiten, Kathedralen, Kirchen und historischen GebĂ€uden, Besuch der Casa de Moneda (Geschichte des Geldes und Kunstausstellung). Abendessen in Eigenregie in der Altstadt/La Candeleria im Restaurant El Gato Gris. (F)
Andenmetropole BogotĂĄ, Beginn der gefĂŒhrten Rundreise
Seilbahnfahrt auf den Hausberg Monserrate (3.180m ĂŒber NN) atemberaubender Blick ĂŒber die Stadt. Besuch der Pilgerkirche. Bei einer StadtfĂŒhrung Hauptstadt Kolumbiens, die am Rande der östlichen Andenkordillere liegt. Sie besuchen unter anderem den weitlĂ€ufigen Hauptplatz Plaza BolĂvar mit der alten Kathedrale und die pittoreske Altstadt La Candelaria mit Ihren bunten HĂ€usern. NatĂŒrlich darf heute ein Besuch des weltberĂŒhmten Goldmuseums, archĂ€ologisches Museum. Abendessen in Eigenregie in der Altstadt im Restaurant El son de los grillos, Entspannen im Wellnessbereich/Pool/Whirlpool des Hotels. (F)
BogotĂĄ - ZipaquirĂĄ - Villa de Leyva
08:00-16:00 Uhr: Nördlich von BogotĂĄ befindet sich die eindrucksvolle Salzkathedrale von ZipaquirĂĄ, ein gigantisches unterirdisches Bauwerk in einem noch aktiven Salzbergwerk. Nach Ihrem Besuch fahren Sie weiter ĂŒber Chiquinquira (Basilika, wo Papst JP2 1995 war) nach Villa de Leyva (2.150m ĂŒber NN). 170 km. abends Konzert des Schulorchesters in der Kirche, Dorfrundgang und Abendessen (Rindfleisch/Wok) in Eigenregie in einem der zahlreichen Restaurants (F)
Kolonialjuwel Villa de Leyva (GrĂŒndonnerstag) Feiertag in Kolumbien
08:30-14:00 Uhr: wegen seiner historischen Kulisse bereits Schauplatz einiger Filme (z.B. Zorro mit Antonio Banderas), AusgrabungsstĂ€tten von Dinosauriern und Fossilien, Casa Terracotta, ein Haus im Baustil des spanischen KĂŒnstlers Gaudi. Danach das beschauliche Dominikanerkloster Ecce Hommo mit seinen bepflanzten Innenhöfen und das Dorf Raquira, bekannt fĂŒr lokales Töpfereihandwerk (und viel Kitsch). NatĂŒrlich bleibt an so einem angenehmen Ort auch Zeit fĂŒr sich selbst - schlendern Sie doch auf eigene Faust durch die malerischen Gassen und lassen Sie die AtmosphĂ€re auf sich wirken. Abendessen kol. Pizza in Eigenregie. (F)
Villa de Leyva - San AgustĂn (Karfreitag)
09:00-14:30 Uhr: Auf dem Weg zum Flughafen geht es zunĂ€chst nach Tunja, die Districthauptstadt von Boyaca, wo man eine prĂ€chtige Karfreitagsprozession sehen kann. Dann die historische BrĂŒcke von BoyacĂĄ, bei der eine der entscheidenden Schlachten des sĂŒdamerikanischen UnabhĂ€ngigkeitskampfes stattfand. Weiter geht die Fahrt zum Flughafen Bogota, 16:59-17:57 Flug BogotĂĄ-Neiva (Avianca AV9295 7C ATR-72) in den SĂŒden (442m ĂŒber NN). Abholung durch Tourguide Rene (aus der Schweiz). Abendessen. Durch die durch grĂŒne, ĂŒppige Vegetation geprĂ€gte Vorandenregion geht die Fahrt entlang des RĂo Magdalena bis nach San AgustĂn (4-5 Stunden Fahrt, 1.620m ĂŒber NN). Ăbernachtung in einer Lodge, ca. 540 km (F, A)
versunkenes San AgustĂn
09:30-13:30 Uhr: San AgustĂn und seine versunkene Kultur zĂ€hlt zu den geheimnisvollsten AusgrabungsstĂ€tten SĂŒdamerikas. Fundorte zahlreicher GrabstĂ€tten und steinerner Skulpturen des UNESCO-Welterbes im archĂ€ologischen Park von San AgustĂn. 14:30 am Nachmittag können Sie bei einem Ritt auf Pferden der creolischen Rasse quer durch das GelĂ€nde die GrabungsstĂ€tten von El TablĂłn und La Chaquira erkunden. Abendessen (Schweinesteak) in Eigenregie in der Akawanka Lodge (F)
San AgustĂn und Isnos (Ostersonntag)
09:00-18:00 Uhr: Mit dem Jeep unterwegs. Nahe San AgustĂn Rio Magdalena, der gröĂte Fluss des Landes, durch eine nur zwei Meter breite Flussenge. Isnos - AusgrabungsstĂ€tte, den Park von Alto de los Idolos, und können anschlieĂend den Wasserfall Salto del Mortiño mit Galerie ĂŒber dem Abgrund bestaunen, der sich tosend in den Rio Magdalena ergieĂt, den Rio Massamara und den Salto Bordones Wasserfal mit 280m Fallhöhe. Ca. 70 km. Abendessen (HĂŒhnchencurry) in Eigenregie im Hotel/Restaurant Maco vom Tourguide Rene (F)
San AgustĂn - PopayĂĄn (Ostermontag) kein Feiertag in CO
09:00 Uhr-13:00: Durch den Nationalpark Purace (3.200m ĂŒber NN) nach PopayĂĄn (1.738m ĂŒber NN). Stadt mit milden Klima sind alle GebĂ€ude weiĂ. Rundgang (14:30-18:00) koloniale SehenswĂŒrdigkeiten Kirchen, HĂŒgel mit Panoramablick naturhistorisches Museum. Abendessen in Eigenregie in HotelnĂ€he (italienisch). (F)
PopayĂĄn - Kaffeezone: Indianermarkt in Silvia
09:00 Uhr: Auf der Fahrt in die Kaffeezone einen Abstecher zum bunten Indianermarkt von Silvia (2.100m ĂŒber NN). Hier kommen jeden Dienstag die Guambino-Indianer der Umgebung zusammen um zu handeln und zu tauschen. Ein lebhaftes Treiben! AnschlieĂend geht die Fahrt (bis ca. 17:30) weiter ĂŒber Cali (1.070m ĂŒber NN) in die grĂŒne Kaffeezone Kolumbiens. Sie ĂŒbernachten stilecht auf einer Kaffeefinca im Herzen der kolumbianischen Kaffeezone (1.450m ĂŒber NN). Abendessen (Tilapia im Ganzen gegrillt) im Hotel. 360 km (F, A)
Café de Colombia
09:00-16:30 Uhr: Empfang durch neuen Tourguide Jack aus Kolumbien. Ganztagesausflug Valle de Cocora mit den höchsten Palmen der Welt, den Wachspalmen die kolumbianische Kaffeeregion hautnah und mit allen Sinnen. Sie unternehmen eine kleine Wanderung durch die Palmengebiete und den Regenhochwald (2.450m ĂŒber NN). Mittagessen: Forelle gebraten und Zimt-Panela-GetrĂ€nk und Lula-Saft. Danach Besuch in Salento, eines der buntesten und schönsten Dörfer der Region inmitten der grĂŒnen HĂŒgel. Aufstieg der 224 Stufen Kreuzweg auf den HĂŒgel ĂŒber der Stadt und Geniessen des besten kolumbianischen Kaffees. Abendessen in Eigenregie in der Finca (Sandwiches ĂŒberbacken mit Obst). ca. 90 km (F, M)
Kaffeezone - Santa Marta: Café und Karibik pur
10:00 Uhr: Besuch der Kaffeeplantagen und Produktionseinrichtungen der Finca El Bosque del Saman Wissenswertes ĂŒber den Kaffee. Seilflug (Canopy) 7 Strecken ĂŒber die Finca. Mittagessen (Rindersteak) in Eigenregie im Hotel, 14:30 Uhr Transfer nach Pereira, 17:13-18:03 fliegen Sie von Pereira nach Bogota (Avianca AV8518 A320 19C) und 19:32-21:02 von Bogota nach Santa Marta (AV9768 A320 21D). Empfang am Flughafen durch Katherine. FĂŒr zwei NĂ€chte Strandhotel an der KaribikkĂŒste (0m ĂŒber NN). ca. 80 km (F)
Santa Marta - karibischer Nationalpark Tayrona
08:30-15:00 Uhr: Wie ein Karibiktraum prĂ€sentiert sich der idyllische Nationalpark Tayrona. Dichte grĂŒne WĂ€lder und Palmenhaine werden unterbrochen von vertrĂ€umten Buchten mit feinen SandstrĂ€nden, die zum entspannten Verweilen einladen. Auf einer Wanderung (ca. 3 Stunden, 10km) entdecke ich den tropischen Regenwald mit seiner Artenvielfalt und traumhafte SandstrĂ€nde im Nationalpark. Mittagessen (gebratener Sierra-Fisch mit Cocosreis und frittierter Platane) in Arrecife am Strand im Nationalpark. Nachmittags baden im Meer. ca. 70 km (F, M)
Santa Marta - Cartagena: Perle der Karibik
08:00-12:00 Uhr: Reiseleiter Christian (Deutschkolumbianer) und Fahrer. Fahrt entlang der KaribikkĂŒste ĂŒber Barranquilla nach Cartagena. Die Perle der kolumbianischen Karibik blickt zurĂŒck auf eine lange Geschichte und war aufgrund ihres Reichtums wĂ€hrend der Kolonialzeit oft begehrtes Angriffsziel von Piraten. 15:00-18:30 Uhr: Bei einer StadtfĂŒhrung mit Tourguide Roque (Kolumbianer) erlebe ich die besondere AtmosphĂ€re des UNESCO-Welterbes. Neben der von hohen Stadtmauern umgebenen Altstadt Besuch des Klosters La Popa und die mĂ€chtige Festung San Felipe, von der aus die Karibik nach Piraten abgesucht wurde. Abendessen (Seafood Buffet) im Hotel inkl. (F, A)
Anschlussurlaubstag in Cartagena
09:00 Uhr: Anschlusstag und ZusatzĂŒbernachtung in Carthagena incl. FrĂŒhstĂŒcksbĂŒffet. FuĂmarsch (ca. 5km pro Strecke) zur Altstadt und zurĂŒck zum Hotel am Strand entlang. Bocagrande und historic Area. 19:00 Abendessen a la carte im Hotel. (F)
(Post ID:1227)
Reisebericht: SĂŒdamerika Rundreise individuell per Flugzeug 1999
Otto, der AuĂerfriesische 8-) saĂ zufĂ€llig im gleichen Lufthansa-Jumbo auf dem Flug von Miami nach Frankfurt vom 23.-24.3.1999. Da musste ich ihn um ein Autogramm bitten - obwohl Otto im Augenblick eigentlich Urlaub hat. NatĂŒrlich mit Ottifanten.
Leider war durch eine technische VerspĂ€tung (B747, 20 Jahre alt, kurz nach Zero-Check) kein Slot zur Landung am Frankfurter Flughafen mehr frei. Nach einer Holding-Zeit von 45 Minuten wurde dem captain ein weiteres holding von 30 Minuten zugewiesen. Mit nur noch 20 Minuten Sprit im Tank ein wenig kritisch ;-)) Also musste der Alternate angeflogen werden - Köln. Laut Aussage der Bodencrew in Köln war dies der ERSTE PASSAGIER-JUMBO, der jemals auf dem Passagier-Flughafen in Köln gelandet ist (stimmt vielleicht, zumindest haben die Mechaniker alle komisch geschaut nach der Landung). Das Flugzeug musste ĂŒber die Landebahn zurĂŒckrollen nicht ĂŒber den Taxi und passte wohl nicht an den Gate. Nach einer Auftankphase sollte es weiter nach Frankfurt gehen, wo das Flugzeug dann auch irgendwann angekommen ist. Otto meinte, er hĂ€tte sowieso von Frankfurt aus nach Köln fahren mĂŒssen (GlĂŒck gehabt!). Ca. 10-12 Passagiere weitere und ich wollten auch lieber in Köln aussteigen, die Koffer nachsenden lassen und per "Ground transportation" ihre AnschlussflĂŒge antreten (ich hatte ja noch ein Ticket von FRA nach DO, das ich in einen Taxi-Gutschein Köln Bergkamen umschreiben liess). Abends kamen dann die Koffer per Kurier an. Da sag noch mal einer, die Deutsche Lufthansa macht keinen Service. Ausserdem gab es an Bord alle aktuellen Kinofilme im In-Seat-Video zu sehen ;))
Di Leon (1700m ĂŒ.NN): Altstadt, Kathedralen, Markt. Leon ist zum grossen Teil eine durch die Industrie geprĂ€gte und gewachsene Stadt. Neben den grossrĂ€umigen IndustrieflĂ€chen hat man jedoch sehr viel MĂŒhe und Pflege darauf verwendet, die ursprĂŒngliche Altstadt in ihrem Stil zu belassen. Fast alle HĂ€user wurden renoviert. Es gibt viele GrĂŒnzonen und Kolonialbauten einen Stadttorbogen ala arc de triumphe (nur kleiner), sowie eine unĂŒbersehbare Anzahl von Kathedralen und Tempeln. Man legt sehr viel Wert auf Sauberkeit, die Strassen und GrĂŒnanlagen sind sehr gepflegt. Leon liegt im Herzen Mexikos im State Guanajuato. Etwa 30km entfernt liegt der District Hidalgo mit Ă€lteren Bauten.
Mi Leon (Auto)->Guanajuato:(dt. Frosch) malerische Provinzhauptstadt mitten im Berg gelegen. Fast alle Strassen sind untertunnelt, ein dichtes Tunnelnetz schafft Verbindung von einer StraĂe zur anderen. Weltbekannt auch die guterhaltene Mumiensammlung (ca. 200 Mumien).-Leon(Flug Mexicana B727 1h30)->Guadalajara (arabisch: Steiniger FluĂ), zweitgröĂte Stadt Mexikos, Bezirk Jalisco
Do Guadalajara: gegrĂŒndet 1542 durch Guzman, sehenswerte Altstadt kirchen, dem Staatstheater (sehenswerter Konzertsaal) und einem nun als Kulturzentrum genutzten Waisenhaus (Hospicio Cabanas) mit vielen GebĂ€uden im neoklassizistischen Stil. Im Zentrum liegt die riesige und hervorragend restaurierte Kathedrale, umspannt von einigen Parks. Etwa 15 Autominuten entfernt liegt im SĂŒden das KĂŒnstlerdorf Tiaquepaque. Viele HĂ€user aus der Kolonialzeit, umsĂ€umt von GrĂŒnanlagen und wenig Verkehr. Ideal zur Erholung. Sehenswert allein wegen der Architektur und erwĂ€hnenswert wegen der Gastronomie typisch mexikanischer KĂŒche. Die verkauften Kunstwaren sind fĂŒr meinen Geschmack zu kitschig...
Fr Guadalajara 1/2 Tag Entspannung (Flug Mexicana B727)->Mexico City(Flug Lanchile B767 8h45)->Santiago de Chile
Sa Santiago (550m NN):Jetlag ausruhen... Umgebung checken (Bankenviertel La Conde, viele Restaurants). Santiago, besiedelt von Pedro del Valdivia um 1541, 5mio Einwohner. (Chile (entdeckt von Magellan) hat ca. 15mio Einwohner, Hauptindustrie: Kupfer, Wein, Obst)
So Chile: Santiago->Valparaiso ĂŒber Curacavi und Casablanca (Weinanbaugebiete), Hafen,Coastline SĂŒdpazifik, Alte Seilbahn, Ăberblick ĂŒber die Stadt; Vina del Mar: StrĂ€nde, Pier, GĂ€rten und Parks;Lago Penicula (ca. 100 km von Santiago City)
Mo Santiago: Sights der Innenstadt und Altstadt: mit der Metro ins Centrum, Sta Lucia Hill, Foreste Park, Rathaus, shopping area, La Moneda Palace mit Wachwechsel, Plaza del Armas, Central Market hall, Old Mapucho Bahnhof, San Francisco Kathedrale, Anden-Blick
Di Santiago: Cerro san Cristobal (Cable car und Seilbahn) Höchster Punkt der Stadt, prima Aussichtspunkt und erholsamer Park oberhalb der Smoggrenze... Bequem mit der Metro zu erreichen. SpezialitĂ€t: internationale KĂŒche mit Seafood-PrĂ€ferenz
Mi Santiago(Flug LH B747-400 1h20)->Buenos Aires: Docks am Hafen (Puerto Madero); BA bei Nacht. Buenos Aires (30m NN) hat ca. 10-12mio Einwohner und wurde 1509Â gegrĂŒndet, Argentinien ca. 30mio., liegt im Delta des Rio de la Plata am Atlantik
Do Buenos Aires: Downtown: Casa Rosada (Regierung, hier hat Peron gewohnt und der Film Evita mit Madonna wurde an OriginalschauplÀtzen  gedreht), Plaza del Mayo Congreso Nacional (Architektur wie in Washington), Obelisco, Avenida 9Julio; alte HÀuser im Pariser Stil
Fr Buenos Aires: La Boca (KĂŒnstlerviertel mit bunten HĂ€usern); Fussballstadion, Nordhafen mit ZugbrĂŒcken, orthodoxe Kathedrale, Docks; Bahnhof und english tower
Sa Buenos Aires:Â organisierte Stadtrundfahrt mit den Highlights von BA (Recoletta, 3 Palermos (Botschaftsviertel), San Telmo (hier ist der TANGO entstanden, viele Tango- Bars), abends typisch argentinisches (uruguanisches)Â (Rindfleisch von Hereford-Rindern) Essen bei den Docks von Puerto Madero
So Buenos Aires relaxing - (Flug Varig B737-300 1h40)->Porto Allegre (0m NN): 1,3mio Einwohner, am Rio Guiaiba im District Rio Grande do sul gelegen, gegrĂŒndet 1807; (Auto)-> Nuovo Hamburgo
Mo Nuovo Hamburgo (100-250m NN) hat ca. 340000 Einwohner und ist ein reines Wohn- und Erholungsgebiet in tropischer Umgebung; liegt ca. 50km von Porto Allegre entfernt: Dorfkern Leute und Kirchen, Sonne geniessen
Di Nuovo Hamburgo: Stadtzentrum, katholische und protestantische Kirche, FussgĂ€ngerzone, Stadtpark, Villenviertel an den BerghĂ€ngen; Sonnenbaden; Abendessen typischerweise ab 21 Uhr, SpezialitĂ€t des Landes: Churrasceria (Fleisch von Spiessen bis zum Abwinken = Rot/grĂŒnes Signal am Tisch)
Mi (St. Patricks day) Nuovo Hamburgo(Auto)->Porto Allegre(Flug Varig B737-700 1h30)->Sao Paulo: 13,5mio Einwohner, gegrĂŒndet 1554 von Manuel de Nobrega als Bauernsiedlung mit Kloster, Stadtcharakter seit 1885, schnelles Bevölkerungswachstum; abends empfehlenswert: Rest. Dom Corre (spanish) bessere Paella als in Spanien
Do Sao Paulo: organisierte Stadtrundfahrt, alle SehenswĂŒrdigkeiten: Triangulo (Zentrum), Avenida Ipiranga, Parque Ibirapuera, Monumento de Banderas (Entdecker tragen ihr Schiff), japanisches Viertel, Kathedrale, Kloster Sao Bento mit Kirche, Villenviertel, U-Bahn-Zentrale (alle U-Bahnen sind ohne Fahrer und werden zentral gesteuert), Centro Cultural, Obelisco (Gedenken an Gefallene des BĂŒrgerkriegs), Zentrale Markthallen, Museen (es gibt 40 davon)
Fr Sao Paulo(Flug Varig DC10-30 5h35)->Caracas: 4,5mio Einwohner, Hauptstadt Venezuelas, 920m NN, indianisches Dorf, Stadt durch Spanischen Eroberer Diego de Losada im Schachbrettmuster im Jahre 1567 gegrĂŒndet, 16.+17.Jh 2x durch Erdbeben komplett zerstört.Internationale KĂŒche, SpezialitĂ€ten aus ganz Lateinamerika
Sa Caracas: zum Wetter: riesige Wolkenschichten werden an den sĂŒdlich gelegenen Bergen gebrochen und sehen imposant aus. Trotzdem ist meist die Sonne da und Regen fĂ€llt auch nicht. Da zweiter Besuch in Caracas, Sightseeing-Tour bereits bei erstem Besuch durchgefĂŒhrt -> Erholung
So Caracas: ergĂ€nzend zum ersten Besuch (1982) hier die Sights: Avenida Bolivar, HĂŒgel El Cavario mit herrlichem Ausblick, Nouvo Circo (Stierkampf), Plaza Bolivar mit Reiterdenkmal, Rathaus, Museen, Pantheon Nacional (GrĂŒndungskirche), diverse Stadtparks und Botanische GĂ€rten, Pico Avila (2137m hoch) mit Seilbahn
Mo Caracas: Innenstadt (Taxi). Caracas ist auch eine der gefÀhrlichsten StÀdte Lateinamerikas. Vorsicht ist angebracht und im Dunkeln
(Post ID:1228)
Reisebericht: Australien durch das Outback mit dem Bushcamper 1997
Der folgende Kurzbericht stellt in Form eines Tagebuchs die Eckdaten unserer Australienreise im Oktober 1997 dar und ist um eine Tabelle mit den Reisedaten und Erlebnissen ergÀnzt. Zum Ausdrucken bitte den Drucker auf Querformat einstellen. Zuerst die Zusammenfassung:
Die Hauptdarsteller: Christian (die Safarikoechin featuring "Nudeln mit Geschmack" ;-), Mark (die Safariaerztin featuring "offroad outlaw") und ich (Maerchentante featuring advanced power management und Faunaman).
Wir legten etwa folgende Strecken zurueck: Flugzeug: ca. 30000 km, Bushcamper: ca. 5000 km, Corolla: ca. 900 km, Catamaran: ca. 150 km, zu FuĂ: ca. 100 km.
Fazit: Trotz einiger Pannen am Bushcamper hat sowohl die Organisation, als die Zusammenarbeit hervorragend funktioniert. Der australische Dollar stand wÀhrend der Reise bei ca. 1,30 DM, hÀngt aber generell vom US-Dollar-Kurs ab.
Handies (GSM: DeTeMobil) funktionieren nur in StĂ€dten und Siedlungen >5000 Einwohner und am und auf dem Ayers Rock, sowie in Touristenzentren. Die im Internet gezeigte flĂ€chendeckende Telstra-Karte ist offensichtlich falsch. Mit etwas GlĂŒck steht jedoch mitten in der Wildnis ein TelefonhĂ€uschen (!), das ĂŒber Richtfunk mit dem Netz verbunden ist. Telefonieren mit der T-Card der Teledumm ist gĂŒnstiger als ĂŒber das Telstranetz und ĂŒberall ohne Bargeld möglich.
FĂŒr den StromanschluĂ wird ein spezieller Australien-Adapter benötigt (220V, Winkelkontake). Wer möchte kann ja mal versuchen, einem US-Adapter die Kontakte um 45° zu verbiegen - vielleicht paĂt es.
Brits:Australia (auch labeled Koala und Budget Campervans) zeigt sich bei eventuell auftretenden Störungen sehr kulant und ist ĂŒber eine 1800-Rufnummer erreichbar. Beim Mieten auf die AushĂ€ndigung der Brits Super Saver Card achten - wird gern vergessen. Wer Geld (ca. 40$/Tag) sparen möchte und gern pokert, kann die Brits-Camper auch in Australien erst buchen - meistens sind dann aber die Wunschmodelle vergriffen. Wir habens nicht gemacht
Wer nach Cairns kommt, sollte eine guided Reef-Tour mit Sunlover Tours machen. Obwohl der Preis bei etwa 90 A$ liegt, wird ein gutes Preis-LeistungsverhĂ€ltnis geboten. Achtung: Brits SuperSaver-Card einsetzen, bringt 25% Rabatt. Das Personal an Bord und der Biologe kĂŒmmern sich hervorragend um die Passagiere und vermitteln Kenntnisse ĂŒber Natur, Meeresbiologie und AktivitĂ€ten locker und informativ. Zu Mittag wird an Bord ein Buffet gereicht, nachmittags gibt es leckere Blaubeertörtchen und Tee. Durch die hohe Fahrtgeschwindigkeit hat man mehr Zeit am Riff als bei Billigangeboten.
Alle Tourbuchungen und Hotelreservierungen keinesfalls ĂŒber eines der zahlreichen Tourist-Information-BĂŒros machen - hier nur die Infos und Prospekte holen. Selbst buchen spart etwa 10%, bzw. man kann alles fĂŒr 10% gĂŒnstiger haben, als ausgedruckt.
Dann waren da noch die unnĂŒtzen Dinge: Travellerschecks kann man sich sparen, die Umtauschrate ist miserabel, egal in welcher WĂ€hrung die TCs sind. Ein BĂŒndel Kreditkarten und ein wenig Bargeld (ca. 500 Aus$) reichen fĂŒr etwa einen Monat. Vorher abchecken, ob die CreditCardCompany keine AuslandsgebĂŒhr erhebt. (z.B. BfGVISA). Fans der Diners Club Card kommen in Australien voll auf ihre Kosten... Obwohl es jeder empfiehlt: Wir haben den zusĂ€tzlich gekauften 20l-Frischwasserkanister nicht benötigt. Auch die Solardusche kam nicht zum Einsatz. Auch wĂ€hrend der Trockenzeit bleibt immer die Möglichkeit, mit dem Camper irgendwelche Camps mit Wasch- und Duschmöglichkeit anzufahren. Ein KĂŒhlschrank im Fahrzeug schlĂ€gt mit 12A$ pro Tag zu Buche. Vorteil: man muĂ nicht hinter EiswĂŒrfeln hinterherlaufen und das Ding steht nicht unter Wasser. Nachteil: KĂŒhlschrĂ€nke sterben wie die Fliegen. Wasser-Entkeimungstabletten werden ebenfalls nicht benötigt. Teuerer SpaĂ.
0730 : Kamen (Taxi) Dortmund (SE), Frankfurt (IC), Abflug Garuda 747-400
Stop Bangkok, 0500 :Stop Jakarta, Stadtbesichtigung
Stop Melbourne, 0000 : Sydney: Taxi vom Airport ca. 20 A$, Stadtbesichtigung mit Explorer Bus, Power House Museum, Queen Victoria Building
Sydney: AMP-Tower, City-Center, Monorail-Cruise, The Rocks, Hafenrundfahrt, Opera House Besichtigung und  Konzert der Sydney Philharmoniker, Abendessen in "The Rocks" italienisch
Sydney: Taxi zum Airport 16A$, 0845LOC: Abflug Ansett Stop Alice Springs, Ayers Rock: Mietwagen Toyota Corolla (Budget), Olgas, Sundown Ayers Rock, viele Fliegen!, Abendessen im Hotel
Ayers Rock: Sunrise, Auf/Abstieg, Umrundung 9km, Kangoroos am Weg, Kings Canyon
Mereenie Loop Road (Gravel Road) nach Osten, West McDonell Nat.Park, Gorges, Ellery Creek Bighole (ca. 450 km), Alice Springs
Alice Springs Stadt, Anzac Hill, Historic Telegraph Station Mietwagen am Flughafen Return, 0845LOC Flug mit Ansett nach Broome: Brits-Camper ĂŒbernehmen: 100000km alter 3-Tonnen Toyota Landcruiser mit 4,2l Dieselmotor, 2x 90l-.Tank, 40l Frischwasser, Solardusche, Klimaanlage und Hochdach, Supermarkt fĂŒr VorrĂ€te, Broome Stadtrundfahrt
Fitzroy Crossing (Highway), Geiki Gorge, WaldbrÀnde, Abendessen: Fitzroy River Lodge
Windjana Gorge, Tunnel Creek: Mit Bedehose und Taschenlampe durch Fluà waten, Höhle unter Creek, Bell Gorge
Lennard Gorge, Gibb River Road (Gravel Road), Reifenpanne (A$ 185), Mount House Farm, Mount Elizabeth, Auspuff reiĂt ab
Old Karunjie Scenic 4WD-Road: durchschn. Geschwindigkeit ca. 10 km/h, viele Steine im Weg, absolut einsam (nur Rindviecher), Wyndham
Wyndham Stadt, Riesencroc, AussichtshĂŒgel, Highway und Gibb River Road westlich-> El Questro: hier gibt es Kamele und Hotelzimmer fĂŒr A$650 pro Person und Nacht, El Questro Gorge: einmaliges Naturerlebnis mit WasserfĂ€llen. Nicht einfach zu besteigen, ELQ-Abendessen
El Questro: Zebedee Springs, Jackaroos Waterhole; Bungle Bungle Nat Park (150km Great Northern Highway, 80km schlechte Gravel Road), Mini Palm Valley: viele Livingston-Palmen an unmöglichen Standorten - nachts viele Mosquitos
Cathedral Gorge: an Ende oben zu, Helicopter (Robinson Kolbenmotor-Heli) Rundflug ĂŒber die Bungle Bungles, Kununurra (Highway)
Kununurra: Auspuff-Repair, Supermarkt (VorrÀte), Stadtbesichtigung, Katherine (Stuart Highway)
Katherine: KĂŒhlschrank defekt, Edith Falls (toll zum Schwimmen und AbkĂŒhlen), Katherine Gorge, Kakadu Nat. Park (GNHighway bis Pine Creek, dann Kakadu Highway)
Jim Jim Falls, Twin Falls (60km schlechte Gravel Road), Felszeichnungen bei Nourlangie Rock, Jabiru (Arnhem Highway), Frontier Kakadu Village, Palmerston: Supermarkt, Abendessen: Pizzeria
Darwin Stadtbesichtigung, Nachtmarkt und Sundown at Mindil Beach, East Point Reserve, Abendessen: StÀnde am Nachtmarkt
Darwin: Beachtag Casuarina Beach: relaxen, Abendessen am Strand
Christian fliegt vormittags nach Bali ab, Historic Air Museum, City Darwin, Bushcamper Return, Hotelpool, Pannengeld erstattet.
Taxi zum Airport, 0645LOC: Flug nach Cairns, neuer (150000km) Bushcamper, scenic Coast Highway, Beaches, Port Douglas, Mossman: tropisches Klima, grĂŒne WĂ€lder, viele Seen und FlĂŒsse, Daintree Rain Forest, Daintree, Rainforest Habitat: hier gibt es endlich Kangaroos, Salties und SĂŒĂwassercrocs, Wallabies, viele tropische Vögel, Emus und Koalas in einigermaĂen natĂŒrlicher Umgebung. Abendessen Port Douglas
Port Douglas, Davis Creek Falls, Mareeba: ab hier völlig andere Landschaft (WĂŒste/Steppe, rote Erde,Atherton, Yungaburra, Lake Barraine, Gilles Range, Gordonvale, Cairns, Bushcamper Return, Abendessen Cairns City
High Speed Catamaran (ca. 50 km/h): Fitzroy Island: Regenwald, spezielle Flora und grober Korallenstrand, Moore Reef (1,5 Millionen Dollar-Ponton): Snorkeling, viele Fische und Pflanzen, lebende Korallen und Seeanemonen, Semisubmersible Submarine und Glasbottom Boat, Abendessen Cairns City
Flugtag: Dienstag, 2330 MET: Cairns, Darwin, Denpasar (Bali), Jakarta (8,5 Stunden Aufenthalt), Abendessen im Flughafen (Garuda)
0720 MET: Frankfurt, Garuda 747-400, 1200 MET: Dortmund (IC), Kamen (Auto)
(Post ID:1226)
Reisebericht: Myanmar (BurmaBirma) Rundreise 2013 mit dertour und Thai Airways Airbus 380, Yangon Airways (Inland)
Mo Mietwagen nach Frankfurt Flugzeug Airbus 380
Frankfurt - Bangkok 14:45-06:25+1 Thai TG0921 Airbus 380 Sitz 19K. Das Erste Mal mit einem A380 fliegen - ein tolles Erlebnis. Kino-Filme: The Cold Light of Day mit Bruce Willis und Deadfall (cold blood). Audiosystem mit Dolby Surround Kopfhörern, Monitor: 17" Touch Royal Silk, Bett
Di Thai Airways TG0303 Bangkok - Yangon 07:55-08:50  A330-300 Sitz 12K : Morgens Ankunft in Yangon. Der Reiseleiter heisst: Yan Naing Tun. Toyota Crown V6 Limo mit Fahrer. Besichtigung des groĂen (69m) liegenden Buddhas und Transfer zum Hotel. Am Nachmittag, nach einer Stadtrundfahrt durch die Altstadt besuche ich die berĂŒhmte Shwedagon-Pagode (96m hoch). Die langsam untergehende Sonne lĂ€sst die Tempel und Pagoden in einem fast unwirklichen Licht erscheinen. Ăbernachtung in Yangon. Parkroyal Hotel, Yangon ***** grosse shwedagon pagode
Mi Yangon  Kyaikhtiyo : 0900 Fahrt nach Kyaikhtiyo, die letzte Etappe (ca. 45 Min). auf der Pritsche eines LKW mit ca. 50 Einheimischen durch steile Serpentinen. Besichtigung des ÂGoldenen FelsenÂ. Dieser wird der Legende nach nur von 2 Haaren Buddhas im Gleichgewicht gehalten und steht auf 1.200 Meter auf einer steilen Klippe. Auf dem mit Blattgold bedeckten Felsen erhebt sich eine 5-Meter hohe Stupa, welche auf dem Felsen zu balancieren scheint. Perfektes Wetter, um den Sonnenuntergang am Goldenen Felsen zu erleben. Ăbernachtung in einem Hotel auf dem Berg mit Blick auf den Felsen und die Berge. Tolle Landschaftsaufnahmen Ca. 170 km/5 Std. (F) Mountain Top Hotel ** Goldener Felsen
Do Kyaikhtiyo  Bago  Yangon : 0730 Fahrt nach Bago, wo mich die Besichtigung eines Klosters erwartet. Hier erlebe ich den Alltag der Mönche hautnah. AuĂerdem besuche ich unter anderem die ÂLiegenden Buddhas (1x aus 15.Jh. in sterbender Stellung, 1x neu in ruhender Stellung, sowie die vier Buddhas RĂŒcken an RĂŒcken, von den Prinzessinnen im 15. Jh. gestiftet. RĂŒckfahrt in Richtung Yangon. Innenstadt zu FuĂ (Bahnhof, Kirchen und weitere alte GebĂ€ude aus der frz. und brit. Kolonialzeit) Ăbernachtung in Yangon. Ca. 170 km/5 Std. (F) Parkroyal Hotel ***** Liegender Buddha in Bago (Pegu)
Bahnhof von Yangon
Fr Yangon  Bagan : 0930 Nach dem FrĂŒhstĂŒck Besuch der Sule Pagode, des Nationalmuseums, des Scotts Market und des Inya River Parks. Im Anschluss Flug nach Bagan: YH731 Yangon-Heho-Bagan 1515-1700 ATR72-210 Yangon Air, Sitz 1A. Trockenes WĂŒstenklima in der Trockenzeit empfĂ€ngt mich. Toyota Mark2 Diesel Limo. Dort 3 Ăbernachtungen. (F) Aye Yar River View Hotel,Bagan **** Rathaus von Yangon
Sa Bagan : 0830 GanztĂ€gige Besichtigungen des weltbekannten Pagodenfeldes mit ĂŒber 5.000 Tempeln und Ruinen auf 40qkm. So weit das Auge reicht finde ich eine Vielzahl an kulturellen SchĂ€tzen, die von der historischen Vergangenheit der Region zeugen. Die meisten aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Mittagspause, Hotelpool in der gröĂten Hitze, Fortsetzung der Besichtigung gegen Nachmittag. Essen in einem einheimischen Restaurant und Marionetten-Theater-Show im Restaurant. (F) Aye Yar River View Hotel,Bagan **** Pagode Bagan
Tempel- und Pagodenfeld
So Bagan  Sale - Mount Popa  Bagan : 0800 Auf der Hinfahrt nach Bagan mache ich Halt im farbenfrohen Ort Sale/Salay. Hier besuche ich Yoke Son Kyaung, ein altes, aus Holz erbautes Kloster mit herrlichen Schnitzereien. Weiterfahrt zum Vulkankegel, dem heiligen Mount Popa. Der zylinderförmige Berg (740m hoch) gilt als Wohnsitz mĂ€chtiger Geister. Ăber 777 ĂŒberdachte Treppen geht es zum Gipfel wo mich ein Kloster und eine interessante Tempelanlage erwarten. Auf dem RĂŒckweg Halt bei einem Palmbauern und Anschauen der aus der Palmyra-Palme gewonnenen Produkte (Schnaps, Zucker, GebĂ€ck, Sirup). Ca. 120 km/6 Std. (F) Aye Yar River View Hotel,Bagan **** Mount Popa mit Tempel
Teakholzkloster in Sale
Mo Bagan  Mandalay : 0630 Nach dem FrĂŒhstĂŒck Flug nach Mandalay. YH917 Bagan-Mandalay 0745-0815 ATR72-210, Sitz 1A. Toyota Crown Majesta V8 Limo. Die letzte Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Burma ist eine der gröĂten StĂ€dte Myanmars und gilt als kulturelles und spirituelles Zentrum. ich besichtige u.a. die Mahamuni Pagode (heiligster, vergoldeter Buddha im Lande mit knap 30 kg Blattgoldschicht) und das ÂGoldene TeakholzklosterÂ, eine Werkstatt wo in Handarbeit Blattgold hergestellt wird. Das Hotel (Goldener Bodhibaum) liegt mitten im Stadtzentrum von Mandalay. 3 Ăbernachtungen in Mandalay. (F) Shwe Ingyinn Hotel,Mandalay **** buddha mahamuniBlattgoldmanufaktur
Di InWa  Amarapura  Sagaing : 0800 Morgens Fahrt/kurze FĂ€hrĂŒberfahrt nach Inwa. Dort mit einer Pferdekutsche zur Besichtigung eines gewaltigen Teakholz- Klosters und zum erdbeben-schiefen Wachturm des zerstörten Palastes. Weiterfahrt nach Amarapura, zur Stupa Kaung Meudaw, (SalatschĂŒssel/Ceylon Stil) und dann zur U Bein (benannt nach einem BĂŒrgermeister) BrĂŒcke aus Teakholz, 1.3km lang. In Sagaing warten hunderte von Stupas und Tempeln und die Pagode: Soon Uponnyashn und Umin Thora auf mich. (F) Shwe Ingyinn Hotel,Mandalay **** Arbeiter auf einem Reisfeld
Stimmung am Mandalay See
Mi Mandalay  Mingun  Mandalay : 0800 Fahrt mit Limo zum Flussufer, dann nach Mingun per Boot. Ich besichtige die Glocke von Mingun, die Ruinen der weltgröĂten Mingun-Pagode (Fundament 50m hoch) und Löwenstatuen, sowie die Hyinbyume Pagode, das Dorfleben in Mingun und die Fischer und Bootsbauer bei der Arbeit. 1630 SpĂ€tnachmittags erkunde ich vom Hotel in Mandalay aus die nahegelegenen Dörfer hautnah bei einer Fahrradtour. (F) Shwe Ingyinn Hotel,Mandalay **** Ruine der groessten Pagode der Welt
Hsin byu me Pagode
Do Mandalay  Inle See : 0700 Fahrt zum Flughafen und Flug nach Heho YH918 Mandalay-Heho 0845-0915 ATR72-210 Sitz 1C und Fahrt zum Inle See. Toyota Mark2 Limo. Ich erkunde hier die Region per Boot, beobachte die Beinruder-Fischer und durchfahre die schwimmenden GĂ€rten, wo Tomaten und anderes GemĂŒse im Wasser angebaut werden. Hohe Berge sĂ€umen den See an beiden Seiten und am Ufer befinden sich Dörfer, die auf Stelzen im Wasser erbaut sind. AnschlieĂend Wanderung zum Gebiet Alaung Sitthou, wo alte Stupas bedeckt von jahrelanger Vegetation lange Zeit verborgen blieben. Ăbernachtung am Inle See, Abendessen haute cuisine im Hotelrestaurant. (F) Inle Lake View Resort, Inle **** Fischer mit Beinruder
Fischer am Inle
Ruinen der Pagoden
Fr Inle See  Yangon : 0900 Morgens Besuch des Dorfes In Dein am sĂŒdlichen Ende des Sees. Ich besuche einen örtlichen Markt, ein Seidenweber-Dorf und das Nga Phe Kyaung Kloster, sowie ein altes Teakholzkloster am Ufer mit alten Wandverzierungen aus dem 12. Jahrhundert. Transfer zum Flughafen Heho und Flug nach Yangon YH728 Heho-Bagan-Mandalay-Yangon 1545-1805 ATR72-210 Sitz 1C. Ăbernachtung in Yangon. (F) Parkroyal Hotel, Yangon ***** Heiligste Pagode und Tempel am Inle
Typisches Dorf am Inle
Sa Ende der Rundreise. (F) 0800 Nach dem FrĂŒhstĂŒck Flug TG0304 Yangon - Bangkok 09:50-11:45 A330-300 Thai Airways, Sitz 12K und Transfer in die Innenstadt von Bangkok. Entspannen am Hotel "Beach" und Pool mit Ausblick auf das Treiben am Chao Phraya Fluss. Millennium Hilton, Bangkok ***** Sonnenuntergang in Bangkok
So Aufenthaltstag in Bangkok : 0930 Hotel und Umgebung erkunden, relaxen am Pooldeck. 2015-2115Â Transfer zum Flughafen abends. Warten auf den Flug in der Lounge. Flug TG0920 Bangkok - Frankfurt 23.45-06.45+1 Airbus 380 Thai Airways Sitz 15K, Film: Jack Reacher mit Tom Cruise. Flugzeug Airbus 380
Royal Silk, Bett
Mo 0645 TG0920 Ankunft in Frankfurt zuhause
0720-0930 Mietwagen zurĂŒck nach Hause, ausruhen
(Post ID:1225)
