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Volkswagen Discover Media Generation 2
Die Weiterentwicklung des Mittelklasse-Navis hat einen schnelleren Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und ein um 1 Zoll gröĂeres Display mit höherer und damit schĂ€rferer Auflösung. Dies zeigt sich in der Darstellung insbesondere bei der Navigation. Im Vorschaufenster wurde bei Manöver nur eine Pfeilaktion angezeigt, nun kommen Autobahninfos/Tankstellen/RastplĂ€tze und die drei nĂ€chsten Manöver (inkl. Zeitangabe wann man den Wegpunkt erreicht). Ansonsten ist die Bedienung gleich mit Generation 1, d. h. es gibt weiterhin die Infraroterkennung, die beim AnnĂ€hern mit der Hand schon die MenĂŒleiste einblendet. Die Zieleingabe oder Auswahl von SD-Zielen ist etwas ĂŒbersichtlicher gestaltet, die Ziele damit schneller aufgerufen. Auch die Navi-Updates stehen in der aktuellen Version (noch) kostenlos zum Download bereit. Der Umfang der Karten wĂ€chst von 7,8 GB auf 14 GB. Gegen Aufpreis lĂ€sst sich die Sprachsteuerung nun freischalten (vorher musste man ein Modul einbauen oder Premium Bluetooth mit ordern) Aber es gibt nicht nur Positives zu berichten: WĂ€hrend Generation 1 vom Disco Media "TMCpro" als Lifetime Lizenz hatte (incl. Aktuelle Warnungen auch auf BundesstraĂen und BerĂŒcksichtigung der BrĂŒckensensoren und Induktionsschleifen), fĂ€llt man beim Generation 2 auf TMC zurĂŒck (nur Meldungen, die am Radiosender gemeldet wurden, nur Autobahnen, keine Warnungen, Lageangaben auf AB-Abfahrten unscharf maskiert). Jedes Handy mit kostenloser Navi App kann mittlerweile mehr. Auch die mobilen NavigationsgerĂ€te von Garmin & Co. können mindestens TMCpro. VW geht einen eigenen, umstĂ€ndlichen Weg. Statt die Internetverbindung (wie die Mitbewerber) ĂŒber Bluetooth PAN und das ohnehin gekoppelte Handy zu realisieren oder die MTM fest im Fahrzeug sowieso vorgeschriebene SIM-Karte zu realisieren, muss man auf dem Handy den mobilen Hotspot aktivieren (stromfressend) und das Fahrzeug dann darĂŒber koppeln. UmstĂ€ndlicher geht es nicht, denn bei jedem Einsteigen in den Wagen muss zunĂ€chst auf dem Handy dieser Hotspot aktiviert werden) Nur wenn man dann den Wagen im VW Car-net auch noch aktiviert, kann man (zumindest im ersten Jahr noch kostenlos) Online-Verkehrsmeldungen fĂŒr das Navi aktivieren. Immerhin besser als mit TMC dann immer in den Staus zu stehen, bzw. bei einer vorgeschlagenen TMC-Umfahrung festzustecken, da ja keine Staumeldungen fĂŒr BundesstraĂen vorliegen. Eine TMCpro Lizenz ist auch gegen Aufpreis nicht erhĂ€ltlich! (Post ID:1047)
Mercedes C63S AMG Cabrio im Vergleich zum E500 Cabrio
Der V8-Biturbo Vergleich von Cabrios der gleichen Plattform: WĂ€hrend das E-Klasse-Cabrio auf der Plattform der C-Klasse Reihe 204 basiert, setzt das nun auch so benannte C-Klasse Cabrio auf der Baureihe C-Klasse 205 auf. Innen und AuĂenmaĂe sind unwesentlich verĂ€ndert, :( der Kofferraumzugang (Ladeöffnung) ist designbedingt leider kleiner ausgefallen, so dass ein groĂer Sprudelkasten nur mittig in den Kofferraum gebracht werden kann. Die Ladekante wurde dadurch ebenfalls erhöht und das Reserveradfach (ohne Reserverad) ist auch nicht mehr nutzbar. In Summe leider rund 90l weniger Kofferraumvolumen. Sitzkomfort: Den Sitz kann man etwas tiefer stellen beim Neuen, daher bleibt die Raumausbeute oberhalb des Kopfes gleich. Weil die Frontscheibe nĂ€her an den Fahrer heran rĂŒckt, kann dieser die Ampeln und höher gelegene Objekte besser sehen. Motor: E500 - 408 PS, 600Nm, 4.7s von 0 auf 100, Durchschnittsverbrauch 12,4l Super E95 (Langzeitmessung 50tkm) - C63S - 510 PS, 700Nm, 4.1s von 0 auf 100, Durchschnittsverbrauch 17,2l Super Plus (Messung aber nur auf 100km Mischstrecke, wird ca. 2l weniger, wenn eingefahren). Nachteilig ist, dass die Tankstellenmarken Aral, Shell und Total nur Premium Benzin mit 100 Oktan anbieten (das rund 18ct teuerer ist als Super). Weicht man auf andere Marken (z.B. Avia) aus, ist die Preisdifferenz bei +8ct pro Liter. Da die TankgröĂen identisch sind (66l), sinkt die Reichweite des AMG Modells auf unter 400 km, wĂ€hrend der E500 bis zu 500km mit einer TankfĂŒllung reicht. Der AMG Motor, das 7-Gang MCT Doppelkupplungsgetriebe und die Fahrwerkseinstellungen machen deutlich mehr Spass als beim E500, wo es nur die Wahl zwischen harten DĂ€mpfern (Sport-Taste) und Komfort gab. Assistenzsysteme: Hier gibt es ein paar mehr: Aktive LenkradfĂŒhrung in Kurven, gröĂerer (8") Navi-Bildschirm, bessere Spracherkennung, Bluetooth-Kopplung mit Tethering ohne DUN-Modem APP. Mein persönliches Highlight ist das Head-Up-Display. :( Leider gibt es weder ein virtuelles Cockpit, noch eine android Auto-Anbindung, d.h. die ganzen aktiven neuen Elektronik-Features kommen erst mit dem E-Klasse-Cabrio (A213) im Herbst 2017. Dieses wird alle E-Klasse Assistenten und Online-FĂ€higkeiten haben. Ebenso gibt es StaufĂŒhrung nur noch als TomTom Abo fĂŒr rund 70  pro Jahr. Karten und TomtomStau sind zwar die ersten 3 Jahre kostenlos, danach aber mit 190  Listenpreis fĂŒr beides teuer. VW gibt alle Here-Maps seit Jahren kostenlos heraus. Das Comand macht nach 3 Jahren, wenn man das Abo nicht erneuert, nur noch TMC (im Gegensatz dazu hatt das E500 Cabrio (A207) TMCpro aktive StaufĂŒhrung lebenslang). Im Online-Bereich des Navis sieht es immer noch sehr mau aus, d.h. die 6 Apps sind nicht besonders nĂŒtzlich oder schnell. Eine Spritpreis App gibt es immer noch nicht, obwohl viele andere Marken diese kostenlos bereitstellen. Wer sein Telefon gescheit koppeln möchte, sollte das Autotelefon-Paket nehmen (BTSAP Kopplung des Telefons oder Einlegen einer UltraSIM in das Modul. Das BTSAP-Modul 4.0 funktioniert nicht. Das neue Telefon-Modul soll auch LTE unterstĂŒtzen und verfĂŒgt ĂŒber eine VerstĂ€rker-Antenne im Fahrzeug. Das Intelligent Light System hat nun LED-Technik und leuchtet mit Fernlichtautomatik optional mit 32 Pixeln die Fahrbahn blendfrei fĂŒr den Gegenverkehr aus. Vorher hat das Fernlicht komplett abgeblendet, wenn ein Fahrzeug in der NĂ€he war. Nun werden Bereiche ausgeblendet. Preisvergleich: E500 Cabrio ca. 100.000  Listenpreis mit Vollausstattung und AMG Styling, das C63S Cabrio liegt bei ca. 118.000  (wenn man nicht die optionalen Carbonpakete dazu nimmt) Fazit: Bleibt anzuwarten, wie das E-Klasse Cabrio (A213) im Herbst 2017 auszustatten sein wird, wie der Sitzkomfort ist und welche V8-Aggregate zur VerfĂŒgung stehen. Laut Pressemeldung soll es Anfang 2018 einen Nachfolger vom 500er Motor - ohne AMG Gene - dem M278BE AL geben, mit 4.0l Hubraum, 2 Abgasturboladern und rund 475 PS. Der AMG-S 4.0l V8 Motor schlĂ€gt dann in der E- und S-Klasse mit 612 PS zu Buche. (Post ID:1043)
VW Navi Update November 2016 von HERE
Etwas frĂŒher als gewöhnlich veröffentlicht HERE das weiterhin von Volkswagen kostenlos angebotene Navi Karten-Update Europa. Die Version 2017 ist gepackt rund 6 GB groĂ. Es gibt Downloads fĂŒr das Discover Media und das Discover Pro Entertainmentsystem. Da mitgelieferte 8GB SD-Karte schon mit dem Mai 2016 Update ziemlich voll war, bleibt abzuwarten, ob das aktuelle Update noch auf die SD passt. Ansonsten mĂŒsste man sich eine 16 GB Karte mit mindestens Klasse 10 Geschwindigkeit besorgen. Empfohlen sind hierfĂŒr die Sandisk Ultra Karten mit langer Haltbarkeit. Update: Die Daten passen noch auf die 8GB Karte, es bleiben rund 200 MB frei.
Tesla P90D - ein Ritt auf der Kanonenkugel
Bedingt. Liest man das technische Datenblatt, stehen da Werte, die nahe an einem Bugatti Veyron oder Lamborghini Aventador LP 750-4 Superveloce liegen. Klingt vielverpsrechend, also Probefahrt gebucht. Im Fahrbetrieb bestĂ€tigt sich zunĂ€chst der Eindruck - beschleunigt man aus dem Stand oder aus niedriger Geschwindigkeit per Kickdown, setzt das Fahrzeug die Kraft auch brav um (ohne Rauchentwicklung, peinliche GerĂ€usche und Gummi zu verbrennen), allerdings nimmt die Drehmomentkurve spĂ€testens bei 140 stark ab. Das bedeutet aus dem Stand bis 140 drĂŒckt es in die Sitze und ein wahrer Boost treibt das Fahrzeug lautlos (bis auf die Wind- und ReifengerĂ€usche) voran, danach geht es rapide in gewohnte Regionen einer AMG Mittelklasselimousine. Verarbeitung: Von auĂen stimmen leider die SpaltmaĂe nicht, d.h. an der Motorhaube und der C-SĂ€ule zur Heckklappe hin sind SpaltmaĂe von 5mm-9mm am gleichen Bauteil zu beobachten. HĂ€tte ich eher bei Dacia erwartet ;). Die Innenraumverarbeitung ist aber mittlerweile hochwertig, d.h. man kann nicht mehr das Armaturenbrett bewegen und hier stimmen die QualitĂ€t und Anmutung der Alcantara bzw. Leder Elemente. Die Plastikteile im Carbonlook sind nicht jedermanns Sache. Technik: Ein !17" Bildschirm trĂ€gt das komplette Bedienkonzept. Schalter fĂŒr Licht, Klima, Startknopf und Assistenzsysteme sucht man vergeblich. Es sind also mindestens 2 Fingerklicks notwendig, wenn man manuell das Licht einschalten möchte. Auch die Haptik der Klimabedienung ist, da der Bildschirm bein vibratives Feedback gibt, nicht gibt. Dennoch gestaltet die die Bedienung des Bildschirms und seiner Elemente sehr intuitiv und man kommt auch ohne Handbuch schnell rein. Das KI ist ein weiterer TFT-Bildschirm in GröĂe vom Audi Virtual Cockpit, der die wichtigsten Infos ĂŒbersichtlich darstellt. Navigation: Google Maps ist als App installiert. Auf dem groĂen Bildschirm auch mit Satelliten-Bildern des Umfelds unterlegt wie beim Handy. Im Fahrzeug ist dazu eine SIM-Karte verbeut, die die Karten nachlĂ€dt (vermutlich muss man den Internet-Traffic ĂŒber ein Abo zusĂ€tzlich bezahlen). Offline-Navigation ist nur im KI möglich, bzw. sehr eingeschrĂ€nkt und ohne Stauummfahrung (Google Maps holt ja auch die Staudaten aus dem Internet). Ein Spracheingabesystem gibt es leider nur in englisch und es hat den Stand von etwa 1990 - leider. Assistenzsysteme: Der Autonome Modus bietet das, was man von Audi, VW und Mercedes kennt: Distronic, Spurhalte-Assi mit aktiver SpurfĂŒhrung und Stauassistent. Hier gibt es zwar nicht nach 30 Sekunden Lenkrad loslassen eine Warnung mit Abschaltung, aber sobald der Kurvenwinkel zu groĂ ist, schaltet das System ab. Distronic und LenkfĂŒhrung, sowie Tempomat funktionieren nur bis Tempo 150! Jeder VW Gold kann bis 210 die Assistenten vorhalten. Akkureichweite: Der spannendste Punkt: Wie weit weichen die Prospektangaben mit 400 km Reichweite von der RealitĂ€t ab? Sehr weit, denn auf der Probestrecke errechnet das System eine Gesamtreichweite des Fahrzeugs von 246 km (Probestrecke Mix aus Autobahn mit dichtem Verkehr, LandstraĂe, innerorts). Eine Fahrt nach List auf Sylt von uns aus (ca. 400km) wĂŒrde etwa 2-3 Tankstopps erfordern, vorausgesetzt, alle Boxenstopps haben Tesla SchnelladesĂ€ulen (ca. 1h Pause). Versicherung/Steuern/Wertverlust: Steuern fallen derzeit keine an, bisher ist auch das Auftanken an den Tesla Schnelladern kostenlos. Die Versicherungskosten liegen ĂŒber denen eines Benzinfahrzeugs (rund 900  Vollkasko im Jahr). Da es eine Limousine ist und bei einem Verkauf der Akku schon in die Jahre gekommen ist, dĂŒrfte der Wiederverkaufswert sehr niedrig liegen - Ein hoher Wertverlust ist damit vorprogrammiert. Eine Ladung an der 230V Steckdose dauert ĂŒber 24h, am 380V-DrehstromanschluĂ etwa 8h. Zu hĂ€ufig Schnelladen verkĂŒzt die Akkulebenszeit und NutzkapazitĂ€t. Fraglich ist dann, wenn nach 4 Jahren die AkkukapazitĂ€t nur noch 70% ist, ob Tesla den Akku tauscht (8 Jahre Garantie auf Akku) oder nur im Fehlerfall. Derzeit sind auch die nĂ€chsten WerkstĂ€tten rund 100km entfernt. Immerhin muss das Fahrzeug fĂŒr alle VerschleiĂteile Bremsen etc. in die Werkstatt. Nach Aussage des VerkĂ€ufers sollen BremsbelĂ€ge rund 100.000km halten - was erst noch bewiesen werden mĂŒsste. Fazit: Derzeit muss die Entwickung erst noch an den SpaltmaĂen arbeiten, die Assistenzsysteme an die Leistungsmerkmale der anderen Hersteller angleichen (bis 210 und mehr Automatismus). Bei verbesserter AkkukapazitĂ€t muss eine Reichweite von etwa 500km erreicht werden (bei normaler Fahrweise und nicht im NEFZ Laborzyklus). Vorher sind 150.000  fĂŒr das Topmodell und viel SpaĂ bis 140km/h noch nicht gerechtfertigt. (Post ID:1024)
Mercedes Guides war bis zur Version 2.1.6 eine android app
...wo man sich Betriebsanleitungen zu seinem Fahrzeug herunterladen und offline nutzen konnte. FĂŒr alle Fahrzeuge, die noch keine elektronische Betriebsanleitung im Comand Online haben, die einzige Handbuch-Möglichkeit mit elektronischer Suche. Aber auch bei neuen Fahrzeugen ist die Bedienung des Handbuchs mit dem Comand Controller/Touchpad unkomfortabel. Update: Der Fehler ist nun behoben und auch die neue App (3.0) hat nun alle aktuell verfĂŒgbaren Fahrzeuge wieder fĂŒr den On- und Offlinebetrieb verfĂŒgbar. Seit einigen Tagen verteilt Mercedes im Google Play Store Version 3.0 der Anwendung, die purer Schrott ist: Es werden alle lokalen HandbĂŒcher vom Handy gelöscht. Es stehen als neue HandbĂŒcher nur die C-Klasse W205 und der Vito zur VerfĂŒgung. Die App ist damit fĂŒr 98% der #Mercedes Kunden unnĂŒtz. Wer auf seinem Telefon Root-Rechte hat, kann a) die Version 3.0 deinstallieren, b) sich aber die APK-Installationsdatei der Version 2.1.6 herunterladen c) und danach die Verbindung der App zum Google Playstore lösen: - Backup der App mit Titanium - APK der App ins Hauptverzeichnis der internen SD kopieren - App deinstallieren - sicherheitshalber Reste der App entfernen mit Titanium (Dalvik-Zwischenspeicher bereinigen) - App mit ZipSigner signieren: als Input File die kopierte APK auswĂ€hlen als Output Hauptverzeichnis der internen SD wĂ€hlen als Key mode: auto-testkey - ZipSigner verlassen und das Signieren wiederholen (keine Ahnung, warum das beim 1. Mal nicht immer funktioniert) - Nach dem Signieren die xx-signed.apk installieren - mit Titanium die nur Daten der App wiederherstellen d) die gewĂŒnschten Betriebsanleitungen erneut herunterladen. Dann wird nicht sofort wieder Version 3.0 daraus und solange Mercedes nicht alle HandbĂŒcher in Version 3 offline verfĂŒgbar macht, kann man noch die Betriebsanleitungen zu seinem Fahrzeug auf dem Smartphone studieren. (Post ID:1006)
Fahrzeugtechnik: Keyless Go Hack
Alle Jahre wieder (seit 2009) wird diese Art des Autodiebstahls durch die Presse wieder aufgewĂ€rmt und den Fahrzeugbesitzern Angst gemacht, dass jeder Dieb das Fahrzeug stehlen kann, wenn es ein "keyless Go", "keyless Entry" oder sonstiges SchlĂŒsselloses Startsystem hat. Heutzutage hat fast jeder Neuwagen nur noch einen Startknopf. Trotzdem muss man wissen, wie der Hack funktioniert, um Angst zu haben (und den SchlĂŒssel in Alufolie zu wickeln) oder nicht: Grundlage ist ein Funksignal-Repeater, der das Signal vom SchlĂŒssel ĂŒber gröĂere Entfernungen bis zum Auto weiterleitet. Um den SchlĂŒssel (dieser hat NFC-Technik d.h. einen eingebauten RFID-Transponder und eine kleine Antenne) anzuregen, ein Signal abzugeben, muss also das eine Ende des Repeaters (Dieb 1) bis an den SchlĂŒssel des Besitzers herankommen. Hierbei liegt die Sendereichweite des SchlĂŒssels z.B. bei aktuellen Mercedes Fahrzeugen bei etwa 1,5m. Die Repeater sind mittlerweile keine Aktenkoffer mehr wie 2009, sondern nur etwa so groĂ wie zwei Stangen Zigaretten. Dieb 2 steht nun mit dem zweiten Repeater-Ende bis zu 1 km entfernt in FahrzeugnĂ€he und kann das Fahrzeug öffnen, starten und wegfahren. Leider verzichten die Hersteller darauf, stĂ€ndig die PrĂ€senz des SchlĂŒssels abzufragen, so dass der Motor auch weiterlĂ€uft, wenn der SchlĂŒssel auĂer Reichweite ist. (Obwohl dies eine gute SchutzmaĂnahme wĂ€re) Die Gefahr des Besitzers liegt nun darin, dass ihm Dieb 1 zu nahe kommt (ab 1,5m wird es gefĂ€hrlich, dann kann das Auto weg sein). Fazit: 0) PrĂŒfen Sie die Reichweite Ihres Transponders/SchlĂŒssels, indem Sie am Auto stehen und in die Griffschale greifen und eine Vertrauensperson sich mit Ihrem SchlĂŒssel dem Auto nĂ€hert. Sobald es öffnet, ist die Gefahrenreichweite erreicht. 1) Legen Sie Ihren FahrzeugschlĂŒssel an Ihrem Aufenthaltsort (BĂŒro, zuhause, Hotel) nicht in die NĂ€he von Bereichen, wo jemand Fremdes auf die von Ihnen ermittelte Reichweite heran kommt. 2) Verhindern Sie auch in der Ăffentlichkeit, dass jemand Anderes auf 1,5m (bzw. die Sendeentfernung) an Sie herankommt 3) Wenn Sie eine SchlĂŒssel-HĂŒlle verwenden (z.B. aufklappbares SchlĂŒsselmĂ€ppchen), könnten Sie zusĂ€tzlich das Innenleben mit Aluminiumfolie oder Kupfer auskleiden. Bevor Sie ans Auto gehen, dann nur das MĂ€ppchen öffnen. (Post ID:1005)
