Rad: Straßen-WM
Herren in Montreal/Kanada. \n\nNach seinem schweren Sturz bei der Vuelta wurde von einer WM-Absage des Titelverteidigers Tadej Pogacar ausgegangen, der auch 2024 Gold gewann. Bei einem Ausfall rückt Remco Evenepoel in die Favoritenrolle. Der Belgier wurde 2022 Weltmeister.
Eishockey: DEL
Die DEL-Spielzeit 2025/26 markiert die 32. Austragung der Deutschen Eishockey Liga. Die neue Saison der höchsten Eishockey-Spielklasse in Deutschland, an der 14 Mannschaften teilnehmen, startete am 9. September 2025 und endet voraussichtlich am 7. Mai 2026. Titelverteidiger sind die Eisbären Berlin, die sich im Playoff-Finale 2025 mit 4:1-Siegen gegen die Kölner Haie durchgesetzt hatten.
myTeamTV: Momentan kein Programm
Momentan kein Programm.
Tennis: Laver Cup in Berlin
Bei diesem Wettbewerb spielen sechs europäische Topspieler gegen ihre Konkurrenten aus dem Rest der Welt. Dabei bestreiten sie zwölf Matches (neun Einzel und drei Doppel) innerhalb von drei Tagen. (Senderinfo).
Der Super Mario Bros. Film
Die italienischstämmigen Brüder Mario und Luigi aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn haben sich gerade als Klempner selbstständig gemacht und helfen der Stadt bei unterirdischen Reparaturarbeiten an einer Wasserleitung – da werden sie plötzlich durch eine geheimnisvolle grüne Röhre gesaugt und landen an verschiedenen Orten des bunten Pilz-Königreichs. Mario macht sich auf die Suche nach Luigi und geht auf eine Heldenreise, auf der er u. a. Prinzessin Peach und Fiesling Bowser trifft… \n\nDreißig Jahre nach der Live-Action-Version des Videospielklassikers wagte der japanische Hersteller Nintendo erneut den Gang auf die große Leinwand. Diesmal hat man mit der US-Animationsschmiede Illumination zusammengearbeitet, die mit den „Minions“- und den „Pets“-Filmen große Erfolge feiern konnte. \n\nDer optisch sehr gelungene Film ist immer dann am besten, wenn Spiele wie „Super Mario Kart“ oder „Super Mario Odyssey“ nachgestellt werden. Aufgrund des großen Erfolgs im Kino – weltweit 1,3 Mrd. Dollar – ist ein zweiter Teil sehr wahrscheinlich.
Fußball: Women's Super League
Pappa ante Portas
Heinrich Lohse (Loriot), Abteilungsleiter der Deutschen Rohrwerke, führt ein geregeltes Leben. In dem Glauben, ein echtes Schnäppchen zu machen, lässt die angekalkte Führungspersönlichkeit für die nächsten vierzig Jahre Papier und Radiergummis anschaffen. Daraufhin wird das Sparbrötchen kurzerhand in den Ruhestand befördert. \n\nAber auch zu Hause gibt es genug zu tun: Von nun an will Lohse den Haushalt von Gattin Renate (Evelyn Hamann) endlich nach betriebswirtschaftlichen Prinzipien verwalten. Mit seinem unerwünschten Engagement stürzt er das traute Familienleben ins Chaos.\n\nDrei Jahre nach seinem Kinodebüt „Ödipussi“ bewies Loriot mit dieser Komödie einmal mehr seinen Sinn für Situationskomik und schuf eine ebenso zeit- wie gnadenlose Revue bürgerlicher Zwangsvorstellungen.
Mario Puzo's Der Pate, Epilog: Der Tod von Michael Corleone
Im Herbst seines Lebens hat Mafiafürst Michael Corleone (Al Pacino) seinen Familiengeschäften einen legalen Anstrich gegeben. Um mit der blutigen Vergangenheit abzuschließen, plant der kranke Pate eine finanzielle Partnerschaft mit dem Vatikan. Da taucht der uneheliche Sohn seines Bruders Sonny auf: Vincent (Andy Garcia) erhebt Anspruch auf eine führende Rolle im Clan. Als er sich mit Corleones machtgierigem Widersacher Joey Zasa anlegt, nimmt eine Tragödie ihren Lauf… \n\nAls Regisseur Coppola und Autor Mario Puzo diesen lang ersehnten letzten Teil ihrer mit etlichen Preisen bedachten Mafiatrilogie vorlegten, waren viele enttäuscht: Sie fanden die Handlung zu verwirrend, die Nebenrollen schlecht besetzt. Dabei setzt „Der Pate III“ die Geschichte dort fort, wo der zweite Teil 1974 endete, und ist eben doch ein exzellentes, in sich abgeschlossenes Epos.
Exclusiv – Weekend
Sonntagsausgabe des Starmagazins mit ausführlichen Reportagen und Star-Infos im Überblick. Frauke Ludowig und Bella Lesnik morderieren im Wechsel.
LKW-Bergung extrem
Infos zur Reihe:\n\nIn dieser Show wird gezeigt, wie verschiedene Männer und Frauen dafür sorgen, dass die Straßen frei bleiben und das Lkw-Business am Laufen halten. Zu jeglicher Wetterlage und Tages- und Nachtzeit begeben sie sich mit ihrem Lkw-Bergungsunternehmen auf die Straßen und kümmern sich um verunglückte Lkws. Dabei geraten die Berger und Bergerinnen nicht selten selber in brenzlige Situationen...
Nazi-Bauten – Geheimprojekte aus Beton
Seaside Hotel
Leslie schlägt Nana ein geheimes Treffen vor. Weyse sucht die Hilfe eines Psychologen. Ditmar und Philip besuchen Amanda und haben schlechte Neuigkeiten im Gepäck. Frau Andersen hat bei ihrer Rückkehr aus England eine Überraschung für Edith. (Senderinfo).
Ein Fall für zwei
Ihr ehemaliger Lehrer Felsenstein (Ralph Herforth) soll ein Mörder sein? Benni erkennt sein einstiges Idol kaum wieder: Anscheinend soll er die leistungsorientierte Direktorin umgebracht haben, weil sie ihn wegen seiner humanen Pädagogik kritisiert hat. Den Schülern seiner Band verpasste sie wohl schlechtere Noten und sie unterstellte ihm außerdem, den Kindern bei Prüfungen geholfen zu haben. Besonders Joschi, Tim und Lena hatte die Direktorin auf dem Kieker. Wird Leo durch das Smartphone von Joschi an nähere Informationen kommen? Oder könnte „Felsi“ während der Gespräche mit Benni doch etwas verschwiegen haben?\n\n„Krimi ist so simpel: Mal eben ein Mord, und schon herrscht Spannung“, frotzelte Herforth kürzlich gegenüber der „Bild“.
Galileo Stories
„Galileo Stories“ ist ein weiteres Spin-off aus dem „Galileo“-Kosmos. In der Reportagereihe werden erstaunliche Geschichten aus der ganzen Welt vorgestellt. Dabei werden verschiedene Menschen bei ihrem Alltag begleitet und Zuschauende erhalten einen Einblick in andere Leben.
K 11 – Kommissare im Einsatz
Seit 2003 stellen in der Ermittler-Soap echte Kriminalkommissare angeblich realitätsnahe Fälle mit Laiendarstellern nach. Schlecht gespielt, wie bei Scripted Reality üblich, und reißerisch überzogen.
MLS
"Menschen, Länder, Schicksale" zeigt Filme über die weltweite Hilfe der SOS-Kinderdörfer gezeigt. Diese portraitieren Menschen in außergewöhnlichen Situationen, die sich für Kinder und Familien in Not einsetzen. (Senderinfo).
Tiere suchen ein Zuhause
Im Mittelpunkt der Sendung steht die Vermittlung von Haustieren, die ein neues Zuhause suchen. Tiere aus Tierheimen und Tierschutzorganisationen werden vorgestellt, um ihnen die Chance auf eine erfolgreiche Vermittlung zu ermöglichen.\n\nDarüber hinaus informiert das Magazin mit Reportagen, Porträts und Ratgeberbeiträgen rund um die Themen Haustierhaltung, Tierschutz und das Zusammenleben von Mensch und Tier.\n\nDie Sendung vermittelt wertvolles Wissen, gibt praktische Tipps für Tierhalterinnen und Tierhalter und sensibilisiert für einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren. (Senderinfo).
Quarks
In Deutschland wachsen die meisten Kartoffeln der EU, und seit dem 18. Jahrhundert gehört sie fest zu unserer Ernährung. Aber die Kartoffel gerät unter Druck. Unser Essverhalten verändert sich, hin zu Reis oder Pasta. Salz- oder Pellkartoffeln kommen dagegen immer seltener auf den Tisch, und es werden immer weniger Kartoffeln gekauft. Es sei denn, sie sind verarbeitet: Pommes oder Chips boomen!\n\nDeshalb macht Quarks den Test: Wie gelingt die perfekte Pommes, ohne gefährliches Acrylamid und zu viel Fett?\n\nHitzeperioden, trockene Böden und Starkregen machen den Kartoffelbauern zu schaffen. Gerade die großen Kartoffeln, die für die langen Pommes gebraucht werden, gelingen dann schlecht. Und nicht nur die richtige Sorte, sondern auch der Zustand des Bodens macht den Geschmack der Kartoffel aus.\n\nDer Einsatz für die Kartoffel lohnt sich: Sie ist kalorienarm, nährstoffreich und hat eine gute Ökobilanz. Ihr Anbau benötigt vergleichsweise wenig Wasser und verursacht wenig CO2.\n\nAußerdem enthalten Kartoffeln einen besonderen Ballaststoff: die „resistente Stärke“. Sie entsteht, wenn gekochte Kartoffeln abkühlen, und ist gut für die Darmgesundheit. (Senderinfo).
Rund um den Michel
Wenn die Sonne tiefer steht, die Luft noch warm ist und Hamburg in goldenes Licht getaucht wird, zeigt die Freie und Hansestadt ihre vielleicht schönste Seite. In der neuen Ausgabe von „Rund um den Michel“ begibt sich Moderatorin Dina Hille auf eine spätsommerliche Entdeckungsreise zwischen Elbe, Alster und Heide.\n\n**Jäger der Nacht: Fledermaussuche auf Hamburgs Kanälen**\n\nSie schlafen kopfüber hängend, „sehen“ mit den Ohren und kommen erst raus, wenn die meisten Menschen in Hamburg schon schlafen. Bis zu 15 Fledermausarten gibt es in Hamburg.\n\nVolker Ziegler ist zwar schon lange beim NABU Hamburg, das Fledermausfieber hat ihn aber erst vor zehn Jahren gepackt. Seitdem versucht er, die ungewöhnlichen Stadtbewohner zu schützen und andere Leute dafür zu begeistern.\n\nJedes Jahr bietet er gemeinsam mit dem Kanu-Center und einem Outdoor-Geschäft ganz spezielle Touren an: ein abendliches Fledermaus-Paddel-Abenteuer auf Hamburgs Kanälen. Nur ob die Fledermäuse sich dann auch wirklich sehen lassen, und wenn ja, wie viele, das hängt vom Wetter und den Insekten ab. Und es bleibt auch nach zehn Jahren jedes Mal wieder spannend.\n\n**Kapitänshaus mit Aussicht: Sonnenuntergang inklusive**\n\nDirekt über der Strandperle in Oevelgönne lebt Hannes Lührs, seit fünf Generationen ist seine Familie hier zu Hause. Sein Vater „Käppen“ Lührs gründete einst die legendäre Oevelgönner Seekiste mit Walpenis und Störtebeker-Bein.\n\nHeute ist Hannes selbst die Attraktion: gastfreundlich, spontan, immer offen für Gäste. Wenn Hannes spontan zum Grillabend per Rundruf zwei bis drei Tage vorher einlädt, dann kommen immer etwa 20 Gäste. Ein Zuhause mit Geschichte, Gastfreundschaft und Traumaussicht auf die Elbe.\n\n**Streetfishing in der HafenCity**\n\nStreetfishing: Das ist Angeln mitten in der Stadt und wird auch in der Millionenmetropole Hamburg zum Trend. Kleines Gepäck, kurze Wege, dafür ein bisschen mehr Mühe, auch wirklich etwas zu fangen.\n\nEinige junge Angler finden trotzdem noch was, sie kennen ihre Spots, z. B. für Zander. Direkt an der Elbe, urban in Sichtweite der Elbphilharmonie oder des Maritimen Museums. Viele von ihnen posten ihre Streetfishing-Erlebnisse auch auf Social Media.\n\n**Ende der Open-Air-Saison: letztes Konzert im Stadtpark**\n\nHamburg im Spätsommer: Das heißt auch Ende der Open-Air-Saison. Das größte Musikfestival unter freiem Himmel ist in Hamburg das Stadtpark-Open-Air. Schon seit 1975 geben sich hier die internationalen Stars den ganzen Sommer über die Klinke in die Hand, von James Brown bis The Cure.\n\nFür das große Finale, das letzte Konzert der Stadtpark-Open-Air-Reihe, sorgt aber seit drei Jahren ein ganz besonderer Chor aus Hamburg: der Heaven Can Wait-Chor. Die einzigen jungen Menschen sind hier die Mitglieder der Begleitband und der Chorleiter. Das Mindestalter, um beim Heaven Can Wait-Chor selbst mitmachen zu dürfen, ist 70 Jahre.\n\n„Rund um den Michel“ hat den Chor beim Finale des Stadtpark-Open-Airs begleitet.\n\n**Sommerendspurt in der Neustadt**\n\nSie liegt mitten in Hamburg, nur wenige Gehminuten vom Michel und von der Innenstadt entfernt, und ist doch immer noch ein Geheimtipp, selbst für Hamburgerinnen und Hamburger: die Neustadt mit dem zentralen Platz Großneumarkt.\n\nUwe Carstensen kennt die Neustadt wie seine Westentasche. Seit 45 Jahren hat er dort seinen Fahrradladen mit Werkstatt. Er zeigt dem „Rund um den Michel“-Team die vielleicht kleinste Bühne der Stadt mit überraschend prominenter Besetzung.\n\n**Zum Lachen aufs Dach: Rooftop Comedy**\n\nHerzhaft lachen und dabei eine fantastische Aussicht genießen, das ist das Rezept von Rooftop Comedy. Die Betreiber des Moin Comedy Clubs im Schanzenviertel bespielen im Sommer und Herbst die Dachterrasse der Heritage Bar an der Außenalster mit ihren Comedians.\n\n„Rund um den Michel“ besucht eine dieser Veranstaltungen an einem goldenen Septemberabend.\n\n**Run’n’Bass: neuer Lauftrend in Hamburg**\n\nLaufen und Techno-Musik. Das eine: Natur, frische Luft, gleichmäßige Bewegung. Das andere: dunkle Clubs, hämmernde Bässe und ekstatischer Tanz. Geht das zusammen? Unbedingt, sagen die Macher von Run’n’Bass, Hamburgs erstem Rave-Run.\n\nJeden Donnerstag treffen sie sich im Hamburger Volkspark, um ein paar Runden zu laufen, beschallt von einem DJ auf einem Lastenrad und einem zweiten Lastenrad mit Boxenverstärkung. Lightshow und Seifenblasen inklusive. Damit sind sie Teil des bundesweiten Run-and-Rave-Trends.\n\nJetzt im Spätsommer ist dabei für sie die ideale Zeit: Es ist nicht mehr so heiß und in der frühen abendlichen Dämmerung kommt die Lightshow erst so richtig zur Geltung. „Rund um den Michel“ war beim Hamburger Rave-Run dabei.\n\n**Mobile Apfelmosterei**\n\nWenn der Sommer sich dem Ende neigt, beginnt die Erntezeit für Norddeutschlands liebstes Obst: den Apfel! Man schätzt, dass es in Deutschland etwa 2000 Sorten gibt. Und natürlich hat Hamburg eine bunte Vielfalt davon zu bieten, vor allem im und aus dem Alten Land (Niedersachsen).\n\nAber auch in den Hamburger Privatgärten gibt es viele Apfelbäume. Und wenn man die Ernte nicht verkaufen will, weiß mancher gar nicht, wohin mit den ganzen Äpfeln. Da kommt Ulrich Kubina mit SaftMobile ins Spiel.\n\nIn der Erntezeit fährt er zusammen mit seiner Frau mit seiner Saftpresse durch die Stadt und bietet an verschiedenen Orten an, dass jeder Hobby-Apfelbauer bei ihm seine Äpfel pressen kann. Für den eigenen Apfelsaft. Und wenn da mal Birnen dabei sind, ist das auch nicht schlimm.\n\n**Voller Einsatz von Dünen bis Heide**\n\nWer hätte gedacht, dass es in Hamburg einen der letzten Tideauenwälder Europas gibt? Oder eine Wanderdüne aus der Eiszeit? Etwa zehn Prozent der Fläche Hamburgs sind Naturschutzgebiet. Und seit fünf Jahren sind elf Ranger der Umweltbehörde im Auftrag der Umwelt unterwegs: in 38 Naturschutzgebieten bei Hitze, Wind und Wetter, um die vielfältige Natur der Stadt zu schützen.\n\nIhr Job ist es, aufzuklären, Umweltsünder zur Rechenschaft zu ziehen und dafür zu sorgen, dass die einzigartige Natur von Dünen über Moore, Wälder, Gewässer bis Heide auch in Zukunft erhalten bleibt. „Rund um den Michel“ hat ein Ranger-Team in der Boberger Niederung begleitet.\n\nDas Naturschutzgebiet im Südosten Hamburgs zählt zu den artenreichsten und vielfältigsten Naturschutzgebieten der Stadt. (Senderinfo).
Killing Eve
Infos zur Serie:\n\nEs gibt eine Szene, die „Killing Eve“ perfekt zusammenfasst: In einer Toskana-Villa tötet die Killerin Villanelle einen Mafioso, indem sie ihm eine als Haarnadel getarnte Giftspritze ins Auge rammt. Sekunden vor dem Exitus fragt sie den Paten aber noch, wer denn die schicke Tagesdecke auf dem Bett entworfen habe – und notiert sich den Namen der Designerin flink auf der Handfläche.\n\nVieles in der BBC-America-Produktion erinnert an andere Agentenstorys: coole Locations, kreative Mordmethoden, eine schöne, bisexuelle, polyglotte Killerin. Aber „Killing Eve“ verblüfft mit einem Humor jenseits jeder Konvention und einem dezidiert weiblichen Blick. Der prägt bereits die Prämisse: Eve Polastri (Sandra Oh), Analytikerin beim britischen Geheimdienst, bemerkt als Erste, dass hinter einer Reihe raffinierter Morde in ganz Europa eine Frau stecken muss – der Auftakt für ein Katz-und-Maus-Spiel mit Villanelle (Jodie Comer), russische Profimörderin mit Wohnsitz in Paris.\n\n„Killing Eve“ ist ein weiterer Coup von Phoebe Waller-Bridge, Schöpferin der deftigen Comedyserie „Fleabag“. Machte sich die Britin dort über den Spagat zwischen feministischem Anspruch und libidinöser Wirklichkeit lustig, so zündet sie bei „Killing Eve“ die nächste Stufe: Eve und Villanelle reden nicht mehr über Feminismus, sie umgehen männliche Vorurteile einfach, indem sie sie ausnutzen. Die psychopathische Villanelle, von Newcomerin Jodie Comer („Doctor Foster“) genial als Mix aus Pippi Langstrumpf und Hannibal Lecter gespielt, wird von Männern ebenso unterschätzt wie die chronisch nette Modeverächterin Eve – eine Rolle, die Sandra Oh einen Golden Globe bescherte.\n\nErfunden wurden diese Frauen von einem Mann: Luke Jennings, Ballettkritiker der Zeitung „The Observer“ und E-Book-Autor. Als die Serienadaption seiner Kurzromane 2018 erst in den USA und dann in Großbritannien zum Quotenhit avancierte, bemerkte Jennings, dass Villanelle und Eve im Netz besonders von Lesben und Transsexuellen gefeiert wurden. Waller-Bridge hatte seine Vorlage nämlich nicht nur mit Witz und Tempo aufgepeppt, sie erzählte sie als komplexe Romanze: Villanelle fühlt sich zu Eve hingezogen, weil die Analytikerin sie so wahrnimmt, wie sie ist – so wie es auch Homo- und Transsexuellen darauf ankommt, gehört zu werden. Gleichzeitig färbt Villanelles Kaltschnäuzigkeit auf Eve ab.



















